Sind Metalle immer positiv geladen?

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4 Antworten

Weil ich hab bis jetzt noch nie ein Metall Anionen gesehen.

Gesehen habe ich bislang auch keine Metallkationen, weiß aber, dass Metalle eine ziemlich geringe Elektronegativität haben, weil sie der nächsttieferen Edelgaskonfiguration oder, als Nebengruppenelemente,  einer halbwegs stabilen Konfiguration mit weniger Elektronen näher sind als der nächsthöheren.

Daher werfen die Atome ihre am schwächsten gebundenen Elektronen ab und werden zu Atomrümpfen, zwischen denen die Elektronen sich mehr oder minder frei bewegen können. Das macht ein Metall natürlich auch erst aus, die typischen Eigenschaften wie gute elektrische und thermische Leitfähigkeit und Glanz rühren daher.

Selbst Wasserstoff, der sich sonst eher mit einer positiven Partialladung mit anderen Elementen verbindet (deshalb hat Wasser einen relativ hohen Schmelzpunkt), bildet in Verbindung mit Metallen Anionen (Metallhydrid).

Es gibt aber anscheinend Verbindungen unterschiedlich edler Metalle, wobei das edlere dann Anionen bildet. Ein Beispiel dafür sind die Auride (kannte ich bis eben auch nicht), Verbindugen von Alkalimetallen wie Caesium mit Gold. Auride sind aber sehr reaktionsfreudig, u.a. mit Wasser.

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Hi,

Damit ein Metall (oder jedes beliebige Edukt) zu einem Anion werden kann, muß der Reaktionspartner eine geringere Elektronegativität haben. 

Im Rahmen der Schulchemie kannst du daher die Frage mit einem allgemeinen "ja" beantworten.

m.f.G

anwesende

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Nein, es gibt auch Metallanionen!

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Kommentar von TomRichter
06.03.2017, 16:30

Aber nicht in der Schule.

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Ja, Metalle bilden immer Kationen.

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