Sind das undankbare Erben, die auf den Verstorbenen scheißen?

5 Antworten

Ja. Irgendwie schon. Sowas passiert, wenn die Erben zu weit weg wohnen. Wenn man im selben Ort lebt oder so, könnte man das ja als Wochenendhäuschen pflegen.

Manchmal bekommt man das auch einfach nicht los. Wenn es keiner kaufen will, was willst du machen.

Oder sie wollten nur den Grund und Boden zum Spekulieren aufheben. Das finde ich dann schon mies. Andere Leute suchen dringend eine Wohnung und die lassen ihr Zeug vergammeln. Wo ja auch mal jemand Arbeit und Mühe rein gesteckt hat.

Ich hätte da auch Schiss: Als Eigentümer ist man verpflichtet, dass man das Ding sichert, sodass keiner zu Schaden kommt. Wenn von der Ruine irgendwas abfällt und einen Menschen oder Auto trifft, dass ich dann als Hauseigentümer verklagt werde. Oder wenn da Kinder rein klettern und sich verletzen, oder da rumzündeln und die Bude brennt ab und beschädigt dabei das Nachbarhaus, da hafte ja dann ich. Nee, das wäre nix für meine Nerven.

Woher weißt du denn, dass die Erben erfolgreich ermittelt wurden oder ob nicht der Fiskus zum Erben erklärt wurde?

Deine Schlussfolgerung ist unlogisch. Hast du eine ungefähre Vorstellung wie lange sich so eine Erbenermittlung hinzieht.

Ich könnte es jetzt umdrehen: ich finde es unverschämt von den Grundstückseigentümern ohne Testament zu sterben bzw die Übertragung ihrer Immobilien bereits zu Lebzeiten zu erledigen.

Man sollte sich zu Lebzeiten immer Gedanken darüber machen, was mit seinem Nachlass und -mit einem selber- geschieht.

Im Nachhinein können viele Szenarien (uneinige Erbengemeinschaft z.B.) dafür sorgen, das entweder gar nichts passiert, oder das es mehrere Jaahre dauert, bis es eine Lösung gibt.

Von daher liegt das Problem meistens beim Erblasser und weniger bei den Erben.

Ich habe vor zwei Wochen z.B. zu ersten mal eine Person neben dem Grab meiner Eltern registiert, welches immer "recht wüst" ausschaut und nicht regelmäßig gepflegt wird. Es war der 54 Jährige Sohn des verstorbenen , der den Wunsch hatte in Hamburg im Grab seiner Frau beerdigt werden zu wollen. Der Sohn wohnt aber gut 500km weit weg in Darmstadt.

Der verstorbene hatte wohl nichts vor seinem Tod geregelt, hatte keine Sterbeversicherung, das Grab musste wieder für 20 Jahre nachgekauft werden und Geld für eine regelmäßige Pflege war wohl auch keines da.

Der Sohn ist wohl zwei mal jährlich hier oben und macht eine "Notpflege", damit er mit dem Friedhof keinen Stress bekommt.

Scheisst er auf die Erblasser ...ich denke nicht, da er sich sonst gar nicht kümmern würde. Würde sich der Vater wohlmöglich etwas bessere Pflege seines Grabes wünschen ... wahrscheinlich, - aber da liegt die Verantwortung meiner Meinung nach nicht ausschließlich beim Sohn, da dieser ihn bereits dort unter die Erde gebracht hat, wo er hin wollte. Und dieses auf seine Kosten.

Mein Vater war da etwas vorsorglicher . Hat das Grab bereits vor seinem Tod verlängert . Geld für die Beerdigung war da und auch noch gut EUR 5000.- an Pflegekosten für das Grab , welches nun der Pflegedienst des Friedhofs übernimmt. D.h. die kommenden ~ 15 Jahre habe ich hier null Stress.


Pilotenjacke 
Beitragsersteller
 25.03.2026, 21:07

Kann es sein, das die Schollmeyer hießen, und der Alte schon 2001-2002 im Heim verstorben ist ??? 🤔 Da lagen circa 2007 noch Dokumente, Fotos, usw rum. Damals war da schon alles Zerstört, scheint auch etwas Messie gewesen zu sein der Alte der da mal wohnte. 😅

Das sind Erben, die einfach kein Interesse am Erbe haben und sich nicht darum kümmern wollen.

Die Gründe können vielfältig sein, gehen aber niemanden etwas an.

Der Abriss wurde angeordnet und ist erfolgt.

Nein. Ich kenne die Leute nicht, noch die Geschichte, noch die Häuser, noch geht es mich was an.