Sind Computerspiele schlecht?

14 Antworten

Kein Computerspiel ist von sich aus gut oder schlecht, wenn es darum geht, die Verhaltensweise eines Menschen zu beeinflussen.

Es gibt da einen interessanten Link: http://www.youtube.com/watch?v=u8zHfu5azx0 (Direktlink zum Video: Dr Allwissend - Machen Killerspiele gewalttätig?)

Ich bin auch Christ, und spiele dennoch Spiele wie Need for Speed, GTA, Batman Arkham Reihe, Iron Man, Command & Conquer, Soldier of Fortune, Star Trek Online, aber auch Spiele, wo es in keiner Weise um Gewalt geht, wie beispielsweise Sims 3. Auch wenn in einigen dieser Spiele durchaus auch geballert wird, um den eigenen Spielcharakter zu verteidigen und eine Mission durchzuspielen, in Folge dessen zumeist Computergegner "getötet" werden. (Sie können ja nicht getötet werden, denn sie leben nicht wirklich. Sie verschwinden nur für die jeweils gegenwärtige Mission und sollte man diese Mission erneut spielen, sind auch diese Gegner wieder da.) In Batman Arkham Asylum und Batman Arkham City, sind vermutlich die Spielcharaktere, die man selbst verwenden kann (im ersten Spiel nur Batman und im zweiten Batman und Catwoman, soweit ich mich recht entsinne) die einzigen im Spiel, die nicht töten, sondern nur außer Gefecht setzen.

Es wird wohl kaum schlimm sein, noch Rennspiele zu spielen, oder ? Wie sieht es aus mit spielen wie gta, nur ohne töten ? Ich meine, man kann auch genug in diesem Spiel machen, ohne einem einzigen Mensch etwas anzutun... Danke im Voraus?

GTA ist kein reines Rennspiel. Da gibt es andere. Beispielsweise Need for Speed oder Rennen, in denen es direkt um Rennen auf entsprechenden Rennstrecken geht. Frei von jeder Art Gewalt gibt es vermutlich kaum Spiele. In Rennspielen fahren manche Computergegner entsprechend aggressiv, um zu gewinnen, ja selbst bei Sims geschieht es manchmal, wenn ein Sim schon genervt von der Arbeit kommt und dann noch (so müde wie er ist) beispielsweise ein Gerät mit hoher Spannung (TV) oder mit Strom und Wasser (z.B. Geschirrspüler) reparieren soll, gegrillt wird und in Folge dessen im Spiel stirbt.

GTA hingegen ist eine Spielreihe, wo Gewalt ein fester Bestandteil des Spiels zu sein scheint. Wenn Du niemanden im Spiel töten willst, ja nicht einmal schlagen willst, so empfehle ich Dir entweder Need for Speed oder andere reine Rennspiele die beispielsweise mit Formel 1, Tourenwagenrennen oder Motoradrennen auf entsprechenden Rennstrecken zu tun haben. Plüschversionen von Ballerspielen gibt es leider nicht, aber wie schon erwähnt, werden da keine Menschen getötet, sondern Computergegner. Einer solchen Plüschversion kommt die Batman Arkham Reihe noch am nächsten, denn dort kann man als Spieler nicht töten, sondern nur die Computergegner töten entweder den Spielcharakter des Spielers oder andere neutrale Charaktere, sofern sie dazu kommen.

Was ich eher enttäuschend finde, sind beispielsweise Browserspiele, wo es nicht Teil von Player-versus-Enemy (wobei Enemy nicht für reale Spieler, sondern ausschließlich Computergegner steht), sondern Player-versus-Player an der Tagesordnung sind und, was noch schlimmer ist, der angegriffene Spieler nicht einmal gefragt wird, ob er damit einverstanden ist. Dadurch wird Aggression gefördert und sollte deshalb anders gehandhabt werden. Dem Angreifer wird suggeriert: "Klasse, ich kann angreifen, wen ich will, und solange meine Möglichkeiten hoch genug über denen stehen, die ich angreife, werde ich auch noch gut belohnt ohne Nachteile für mich in Kauf nehmen zu müssen." Irgendwann kommt dann dazu: "Wenn es im Spiel klappt, warum dann ich auch im echten Leben?" Daher wäre ich dafür, dass derart aggressive Verhaltensweisen nicht unterstützt werden sollten, sondern zumindest beide Parteien bei PvPs gefragt werden sollten, ob sie einverstanden sind oder anderenfalls eine positiv-negativ-Bewertung die Skills der Spieler beeinflusst, um entsprechend aggressive Spieler nicht noch zu fördern.

Die Sache ist die, ich habe mir gta 5 ganz und gar nicht aus dem Grund gekauft, um irgendein Gangster zu spielen, sondern weil ich grundsätzlich Simulatoren mag und in gta eben alles zusammenkommt- Man kann tauchen Mit dem Auto durch die Berge fahren etc. . Bei der Anfangsmission musste man leider gleich einen Banküberfall machen, aber ich halte mir vor Augen dass die ganzen Leute dort nie existiert haben. Ich finde es auch als13 jähriger pervers wenn man mit dem LKW auf dem Gehsteig herumfährt und massenweise Leute plattfährt. Aber das ist eben der Vorteil von gta: Man kann bis auf die Anfangsmissionen, im Gegensatz zu anderen Spielen selbst entscheiden, wem man etwas antut oder eben nicht. Deshalb finde ich es auch nicht schlimm... Spiele wie Battlefield oder Modern Warfare hingegen kommen nicht mehr in Frage, weil einem da keine Wahl gelassen wird und es einfach nur ums Ballern geht. Soviel dazu :)

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@Dani1299

Ja da ist schon was dran, dass man bei GTA sehr viel machen kann, aber wenn ich so an Vorgängerspiele denke, wie zum Beispiel Vice City oder San Andreas, dann war da die Simulationsqualität doch noch sehr eingeschränkt. Programme, die hauptsächlich auf Simulation setzen, haben da zu deren Zeit sehr viel mehr zu bieten gehabt. Wie es aktuell ist, kann natürlich ganz anders sein, aber wie es so schön heißt: Wer alles kann, kann nichts richtig. Soll heißen, wenn beispielsweise bei einem Spiel auf alles Schwerpunkt gelegt wird, müssen irgendwo auch überall Kompromisse gemacht werden, weil sonst der Leistungsbedarf zu enorm wird. Spiele oder Programme die dann wieder mehr spezialisiert sind, konzentrieren sich dann wieder darauf, und erzielen dabei Ergebnisse, welche allgemeine Spiele nicht erreichen und auch gar nicht beabsichtigen.

Bei GTA Vice City gab es auch einen Banküberfall, an welchen ich mich noch allzu gut erinnern kann. Da gab es auch ein ordentliches NPC-Gemetzel, aber wie erwähnt sind da nur NPCs draufgegangen und zum Glück keine Menschen verletzt oder gar getötet worden.

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Ich finde es richtig gut von dir, dass du verschiedene bwz. alle Bereiche deines Leben vor Gott bringen willst und versuchst, das zu tun, was er von dir möchte. Zu hinterfragen, was man sagt, tut und denkt ist bestimmt sehr wichtig.

Hilfreich finde ich 1. Korinther 6,12: "Alles ist mir erlaubt — aber nicht alles ist nützlich! Alles ist mir erlaubt — aber ich will mich von nichts beherrschen lassen!"

Dazu kommt, dass uns unser Gewissen manchmal meldet, dass etwas nicht gut für uns ist oder nicht stimmt. Dann kann es häufig besser sein, etwas zu lassen. Wenn du also bei Ballerspielen ein schlechtes Gefühl hast, dann könnte es für dich richtig sein, diese Spiele nicht mehr zu spielen. Es gibt aber vielleicht bzw. bestimmt auch Christen, die es mit ihrem Glauben vereinbaren können, Ballerspiele zu spielen.

Rennspiele dürften kein Problem sein. Es gibt auch viele andere Sportspiele wie Fußball, Eishockey, Basketball, Tennis usw., die Spaß machen. Aber damit kennst du dich sicher besser aus.

Ob GTA problematisch ist, kann ich nicht beurteilen. Spielt man da nicht einen Gangster, der Aufträge für andere Gangster erledigt und die Stadt unter seine Kontrolle bringen will? Dabei ist vielleicht die Frage, ob man das Spiel auch als "guter Mensch" spielen kann oder ob man ein Gangster und Bösewicht sein muss, um erfolgreich zu sein.

Insgesamt denke ich schon, dass Gott nichts dagegen hat, wenn wir uns mit Computerspielen beschäftigen. Trotzdem gibt es natürlich, wie bei den meisten Dingen, Grenzen. Und man man natürlich aufpassen, dass die Spiele nicht zur Sucht werden. Das gilt auch für viele Dinge, gerade das Internet hat das Potential, Menschen süchtig zu machen (Pornographie, soziale Netzwerke, Spiele usw.).

Nein, sind sie nicht. Auch nicht die, die als Killerspiele bezeichnet werden. Man erledigt dort nur Pixelfiguren, die vorher Programmiert wurden. Außerdem haben sie keinen schlechten Einfluss, auch nicht auf Kinder. Ich meine ich hab auch als Kind angefangen Killzone zu spielen und mir gehts auch gut. Wenn du es schlecht findest, zwingt dich aber keiner das auch zu tun. Such dir einfach Produkte aus, von denen du denkst, dass sie für DICH vertretbar sind. Was Spiele angeht, bei denen es überhaupt nicht ums töten geht, wie Rennspiele, kann ich deine Bedenken jedoch überhaupt nicht nachvolziehen.

Das hat nichts mit spiele zutun. Manche werden jedoch schon aggressiver durch solche spiele. Ich bin zum beispiel ein mädchen und spiele auch solche spiele weil ich sie eben mag und höre auch nicht auf weil ich christ bin. Wenn ich etwas mag tu ich es halt, ohne auf sowas zu denken. Aber ist sowieso deine entscheidung, wenn du dich nicht wohlfühlst bei solchen spielen dann lass es halt ;)

Also, zuerst einmal finde ich es gut dass du dein Gewissen von Gott leiten lässt und aufgehört hast etwas zu tun, das du nicht richtig findest!

Natürlich kannst du noch Rennspiele spielen. Du merkst ja selber ob es dir gut tut, oder eben nicht. Ob du zuviel Zeit am PC deswegen verbringst, oder ob du gut aufhören kannst.

Was speziell GTA betrifft, das kann ich nicht beurteilen. Mein persönlicher Tipp: Versuche es mal, und schaue ob es für dich stimmt. Wenn nicht, dann hör auch auf. Der Heilige Geist zeigt dir schon, was für dich richtig ist ,und was zu schwierig wäre es nicht mehr zu tun.

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