Sind 48 Volt zu viel Volt Stromspannung für ein Mikrofon?

4 Antworten

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Dafür gibt es spezielle Mikrofonvorverstärker, die 48 Volt bereitstellen (sehr gut gesiebt, Brumm- und Rauscharm)

Ein Mikrofon, welches 48V Phantomspeisung benötigt, ist ein Kondensatormikrofon, in deinem Fall höchstwarscheinlich ein Großmembraner.

Im Gegensatz zu dynamischen Mikrofonen, welche die benötigte Spannung durch Induktion selbst erzeugen, benötigt ein Kondensatormikrofon die oben genannte Phantomspeisung, um den Kondensator zu laden.

Diese 48V müssen dem Mikrofon also von auserhalb über das Signalkabel (XLR) zugeführt werden.

Ein Computer ist in der Regel nicht in der Lage, diese zu liefern. Zusätzlich ist die Interne Soundkarte für gewöhnlich nur bedingt für Audioaufnahmen geeignet (beispielsweise wegen nicht ausreichende A/D Wandler, fehlender Mikrofonvorverstärker).

Es empfiehlt sich also, dass du dir, zusätzlich zu dem Mikrofon, ein Audiointerface zulegst, welches in der Lage ist, die benötigte Phantomspeisung zu erzeugen, das Mikrofon zu verstärken, so wie eine angemessene A/D Wandlung bietet.

Ein solches Interface wäre z.B. das Focusrite Scarlet 2i2:

http://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2.htm

Was 48V mit Starkstrom zu tun haben sollen, erschließt sich mir hier nicht unbedingt.

Ich denke auch, je größer so ein Konzert, desto größer muss die Stromspannung sein.

Mir ist kein Mikrofon bekannt, welches eine höhere Spannung als 48 V benötigt. Natürlich benötigt man auf Konzerten eine größere Spannung, dass liegt jedoch nicht an den Mikrofonen, sondern an der insgesamt verwendeten Technik.

Dazu ist noch zu sagen, dass ein Großmembran-Kondensatormikrofon für den Gesang auf Konzerten wohl gänzlich ungeeignet sind, da diese viel zu empfindlich sind und alles um sie herum aufnehmen. Auf der Gesangsspur wären also noch alle anderen Instrumente ziemlich laut zu hören, der Gesang würde im schlimmsten Fall komplett untergehen, durch die Laufzeitunterschiede des Schalls von den Instrumenten zum Mikrofon würden Phasenverschiebungen und somit Frequenzauslöschungen entstehen und das gesamte Konzert würde einfach nicht schön klingen. Aus diesem Grund nimmt man auf Konzerten dynamische Mikrofone für die Vocals.

und im Studio singt nur eine Sängerin davor, vor einem Großmembranmikrofon, und von diesem geht es auf eine Bandmaschine mit 48 Kanälen (Analog).

Was hat eigentlich die Bandmaschine mit der ganzen Sache zu tun? Normalerweise arbeitet man heute im Studio nicht mehr analog mit Bandmaschinen, sondern betreibt digitales HD-Recording. Wenn Bandmaschinen eingesetzt werden, geschieht das in den meisten Fällen nicht zur Datenspeicherung, sondern um gewisse Effekte, beispielsweise die Bandsättigung zu erzielen.

Ein Computer hat nur 12 Volt, das Mikro dürfte also erst gar icht funktionieren. ich bezweifle auch, dass das Mikro seine Spannung über den PC zieht, eher über ein Netzteil, die aten werden dann per USB ausgetauscht.

Daten werden ausgetauscht?

Wie meinst Du das?

Da ist ein XLR-Stecker dran.

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@SpitfireFan

Aber ein Mikrofon liefert ja keine Daten. Es geht um ein Studio-Mikrofon ohne USB-Schnittstelle.

Dieses liefert ein analoges Signal.

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Also, wenn ich mich rechtens entsinne is das starkstrom (48 volt) :D Ein Computer benoetigt aber nur 12V, mehr strom is auch nich gut fuer dein pc..

Das heißt so ein Mikrofon darf nicht mit Starkstrom betreibt werden?

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@Shakuhachi

nein, das heisst, das dein pc das nicht abkann ^^ Dem MiKro schadet des nit, denke mal das des auch so ein spezielles fuer grosse konzerte sein wird.. oder nicht? ;)

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@FlorianBMHRW

Ich denke auch, je größer so ein Konzert, desto größer muß die Stromspannung sein.

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@Shakuhachi

und im Studio singt nur eine Sängerin davor, vor einem Großmembranmikrofon, und von diesem geht es auf eine Bandmaschine mit 48 Kanälen (Analog).

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