Sind 1400€ (Brutto) ein gutes Einstiegsgehalt?

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10 Antworten

Hallo Victoria842,

das ist ganz sicher kein gutes Einstiegsgehalt für einen "Content-Manager". Leider schreibst Du nicht, was Du gelernt hast und ob das eine Vollzeitstelle (40 Stunden Woche) ist, sowie über Deine Berufserfahrung.

Eine normale, ausgelernte Bürokauffrau hat im Durchschnitt schon ein Einstiegsgehalt (direkt nach der Ausbildung) von ca. 1.600,-- €.

Als Content-Manager solltest Du allerdings schon Erfahrung im Internet-Business gesammelt haben, da dieser Job im Normalfall den "gesamten Content" der Firmenseite verantwortet und organisiert - wie der Titel schon sagt - "managet". Dazu zählt auch Know-How in SEO, SEA etc.

Ein angemessenes Gehalt in der Probezeit für einen Content-Manager mit ersten Erfahrungen (ca. 2Jahre) sollte nicht unter 2.500,-- € liegen. Ich kenne Kollegen, die verdienen über 4.500,-- € im Monat. Hier allerdings mit 10 Jahren Erfahrung und speziellen Kenntnissen in SEO (Googleplatzierunge) und Co.

Also viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Ich weiß zwar nicht genau was ein "Content-Manager" ist, aber 1.400 € ist mMn als Einstiegsgehalt nach einer Ausbildung in jedem Job zu wenig. 

Ist natürlich auch abhängig vom Standort. In Meck-Pom z.B. sind 1.400 € brutto deutlich mehr als in Süddeutschland.

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Bei einer Vollzeitstelle ist das grad mal der Mindestlohn. Keine Ahnung, was du für eine Branche hast, diese englischsprachigen Stellenbezeichnungen sind so polyvalent, dass sie keine Aussagekraft mehr haben. Aber toll ist das nicht...

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Brutto? Das ist wenig, am unteren Limit.

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Hi,

ohne weitere Angaben wie Branche, Unternehmensgröße, Unternehmensumsatz, Mitarbeiteranzahl, dein Alter, Berufsausbildung, Vollzeit/Teilzeit lässt sich schwer was über das "richtige" Gehalt aussagen. Dagegen ist das Merkmal "Single" völlig für'n Popo, wenn ich das mal so direkt sagen darf. ;-)

Ohne all diese Angaben würde ich Minimum das Doppelte einfordern. Aber schreib doch mal was zu seinem Job und dich.

Gruß
Falke

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Content Manager? Was soll das genau sein? Für "Manager" hört sich das ziemlich wenig an

Kenne keinen der nach der Ausbildung so wenig verdient

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wurzlsepp668 20.01.2016, 15:36

nicht alles, was sich Manager nennt, hat mit Unternehmensführung zu tun ....

weißt Du, was ein Face-to-Face-Facility-Manager ist?

ganz normaler Verkäufer .... (nennen die McD so ......)

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Vyled 21.01.2016, 09:55
@wurzlsepp668

Ach du meine güte.... ja, das habe ich eh schon gemerkt, das so "normale" Jobs mittlerweile einfach durch die Namen wesentlich höher gewertet werden

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Besser als Hartz4 allemal. Was ist denn dein Aufgabenbereich? Diese Berufsbezeichnung sagt nichts aus.

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RudiRatlos67 20.01.2016, 15:51

naja ob das wirklich besser ist als h4? Ein harzer bekommt die wichtigsten Rechnungen für Miete u. Strom bezahlt und braucht sich um nix weiter kümmern, wenn die Waschmaschine kaputt geht ruft man beim Sachbearbeiter an und es wird kostenlos eine neue gebracht. Versuch das mal als Arbeitnehmer.... Von 1400 brutto = ca. 1100 netto hast du nicht mal die Möglichkeit Deinen Weg zur Arbeit abzusetzen da Du keine Steuern bezahlst. unterm Strich bleibt mit dem h4 Satz außer der Eigenverantwortlichkeit mehr als einem AN mit 1400 brutto, der seine Waschmaschine selbst bezahlen muß wenn er ne neue braucht und zudem noch den täglichen weg zur Arbeit finanzieren muss. Darüber hinaus läuft er noch Gefahr einen saftigen schufa Eintrag zu bekommen wenn wirklich mal irgendwo was unbedingt repariert werden muss oder die Rechnung für einen Zahnersatz nicht ausgeglichen werden kann. Meine Meinung.... 1400 brutto für einen vollzeit Job ist schon Ausbeutung und ganz sicher unter dem Mindestlohn

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Nightstick 20.01.2016, 18:46
@RudiRatlos67

Ja, genau!

Ich ergänze: Bei 1.400 EUR brutto bleiben (einem gängigen Brutto-/Netto Internet.Rechner zufolge und bei den Steuermerkmalen 1/00/ev) gerade einmal 1.041 EUR netto übrig.

Da ist man später auf jeden Fall "Armutsrentner" :(( 

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aribaole 20.01.2016, 18:40

Stimmt schon was du sagst. Nur Rentenmäßig liegst du bei Lebenslang Arbeiten wesentlich besser da. Das sehe ich gerade. Vorgezogene Altersrente, und habe etwa den o.a. Bruttolohn ausgezahlt nach Abgaben. Ich und jeder Arbeitende kann sagen: das ist meins, da brauch ich NICHT Danke für sagen! Das soll mal ein lebenslanger Hartz4ler sagen.

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aribaole 20.01.2016, 18:48

Ist leider so. Du must in deinen Arbeitsjahren ordendlich Verdienen, damit man im Rentenalter nicht noch Aufstocken muss.

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Nightstick 20.01.2016, 18:55
@aribaole

Deswegen sind 1.400 EUR brutto ja ein Witz!

Vor der Währungsreform, die unsere Regierung uns (ohne zu fragen) durch den EURO aufgdrückt hat, wäre ein Brutto von 2.800 DM gar nicht einmal so schlecht gewesen...

So muss man das sehen - das ist die Wahrheit!

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RudiRatlos67 20.01.2016, 23:59

Das ist eben nicht die Wahrheit.... Seit der Euroeinführung sind mittlerweile 14 Jahre vergangen.... Wenn Du immernoch umrechnest musst Du mindestens 2% Inflation p.a. berücksichtigen. Das sind 32 Prozent also 3696 DM oder 1848 Euro

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Gehalt ist imho ein Witz außer irgendwo in ostdeutschland auf dem Land

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ich denke 40 std die woche... dann ist das echt wenig.. bzw mindestlohn... 

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ach aussuchen kannst du dir das auch ja? wie schön, na 1400€ is ja schon ein Batzen Geld würde ich sagen...

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RudiRatlos67 20.01.2016, 15:55

in welcher Welt lebst du? Das sind Grad mal 1120 netto... Ohne Taschenrechner.... Jeder harzer bekommt das

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Nightstick 20.01.2016, 20:55
@Tim7777777

Noch weniger, nämlich:

Bei 1.400 EUR brutto bleiben (einem gängigen Brutto-/Netto Internet.Rechner zufolge und bei den Steuermerkmalen 1/00/ev) gerade einmal 1.041 EUR netto übrig.

Da ist man später auf jeden Fall "Armutsrentner" :(( 
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Tim7777777 20.01.2016, 20:56
@Nightstick

Es bezog sich auf das Hartz 4...außerdem sollte man sein leben vorher schon genossen haben...und nicht erst mit der Rente.....

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Nightstick 20.01.2016, 22:37
@Tim7777777

1. Nettogehalt:

Das habe ich mir gedacht, trotzdem: Bei dem vom Fragesteller ins Spiel gebrachte Bruttogehalt ergibt sich ein Netto, das gerade einmal 180 EUR über dem Harz-IV-Satz liegt. Und dafür geht er ... 40 Stunden in der Woche arbeiten.

Ich sage dazu: Hier stimmt etwas in unserem System nicht! 

2. Vorher leben:

Das sehe ich vollkommen anders! Wenn man im Arbeitsleben steht (möglicher Weise für eine Familie zu sorgen hat usw.), hat man eigentlich gar keine Zeit richtig zu leben.

Mein Großvater ist 89 Jahre alt geworden, und hat immer gesagt: "Ab 60 waren meine schönsten Jahre".

Natürlich kommt es darauf an, wie der Einzelne seinen Ruhestand gestaltet - ob er die Füße auf den Ofen legt, oder ob er sich aktiv betätigt. Ich denke, unter der Voraussetzung, dass man einigermaßen gesund ist, kann einem nichts Besseres passsieren, als aus dem "beruflichen Hamsterrad" herausgekommen zu sein.

In diesem Sinne...

Gruß @Nightstick 

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Max7777777 22.01.2016, 22:57
@Tim7777777

Wo ist meine Harte meinung? Schade aber ich denke weniger ist meeeehr. Ok?

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RudiRatlos67 21.01.2016, 00:19

@ nightstik 1) das steuerfreie Einkommen liegt seit 1.12.2015 bei über 17.000 p.a. bleibt also nur die Sozialabgaben mit 19,6 Prozent. Bleibt also etwas mehr als 1120 netto und dazu brauche ich keinen Einkommensrechner das kann ich grad noch so im Kopf. Auf Grund der pauschalen Freigrenzen ist das steuerfreie Einkommen sogar noch etwas höher. 2. Ob der h4 Satz höher oder tiefer liegt als das Bruttoeinkommen von 1.400 liegt an den örtlichen mietspiegeln. Jedenfalls ist es nur ein sehr geringer Unterschied zu 1.120 netto.... Und wenn man dann berücksichtigt, das der Fragesteller auch noch auf eigene Kosten zur Arbeitsstätte kommen muss und Ersparnisse für Reparaturen zurücklegen muss steht er als Arbeitnehmer deutlich schlechter als ein h4 Empfänger und muss noch für sein Geld arbeiten.... vorausgesetzt, das Einkommen würde sich über Jahre nicht sehr deutlich oberhalb der Inflation anpassen, wäre der Arbeitnehmer im Rentenalter immer noch auf h4 angewiesen. Das kanns ganz einfach nicht sein. Selbst der gesetzlichen Mindestlohn wäre höher. Und 3.) ich danke Dir für das Beispiel deines Großvaters. Ich lebe zwar nicht in Deutschland, höre aber immer wieder von meinen Mitarbeitern in Deutschland, das gerade junge Menschen die Altersvorsorge sträflich vernachlässigen

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