Selbstentlassung Krankenhaus - wie lange gelten die Konsequenzen?

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Nein, es gibt keine zeitliche Begrenzung, wie Du sie meinst. Allerdings sehen weder Kassen noch Ärzte es gern, wenn Du immer wieder wegen der gleichen Sache ins Krankenhaus kommst, man gar keine richtige Möglichkeit der Behandlung oder Diagnose hat, weil Du Dich immer wieder selbst entläßt.

Ich bin auch so ein Patient und dränge immer darauf, wieder entlassen zu werden. Es gibt aber eben Situationen, in denen das nicht möglich oder einfach zu risikoreich ist. Das mußt Du eben abwägen. Andererseits kann man heute entlassen und morgen mit den gleichen Problemen notfallmäßig wieder eingeliefert werden, davon kann sich niemand freisprechen. Im Krankenhaus hätte man dann schneller eingreifen können, wenn Du da gewesen wärst, aber man kann im Leben nicht alles vorhersehen und planen. Das wissen auch die Kassen.

Die Ärzte sichern sich immer gern dadurch ab, daß sie Dich eine Erklärung unterschreiben lassen, daß Du auf eigenes Risiko gehst. Letztendlich ist aber immer alles ein Risiko. An Deiner Stelle würde ich am Montag ein Gespräch mit dem Arzt führen und dann entscheiden, ob Du nach Hause gehst oder nicht. Wenn der Arzt heute keine Zeit für Dich hatte, mußt Du das akzeptieren.

Mein persönliches Problem ist, dass ich andauernde Panikanfälle hier habe und ich mehrfach alleine gelassen wurde von den Schwestern, um mich zu beruhigen. Jeder der sich da bisschen auskennt, sollte wissen, dass immer die Gefahr besteht der Verletzung, vor allem bei Borderline Patienten und ja, es ist bekannt. Ich habe es direkt gesagt, was ich noch habe, z.B. chronisches Nasenbluten und man versucht mir immer wieder Aspirin oder ähnliche Stoffe wie Aspirin anzudrehen, obwohl Blutverdünner bei solchen Patienten nicht ausgeteilt werden dürfen. Ich musste mehrfach darauf behaaren, andere Tabletten zu bekommen, da mich die Schwestern zwingen wollten. Man hat mir auch Ducoflenac oder wie man es schreibt, zwei mal tagtäglich gegeben, obwohl man es nur einmal am Tag nehmen darf. 

Ich darf am Wochenende, ergo heute, tatsächlich bis 23 Uhr draußen bleiben von jetzt an. Das habe ich mit dem Arzt abgesprochen und da finde ich es nicht logisch, dass ich das WE über "bleiben" muss. Schließlich kann auch in den Stunden, wo ich zu hause bin, etwas passieren und dann tritt der gleiche Fall in Kraft: Krankenhaus haftet nicht, da ich nicht auf dem Krankenhausgelände bin.  

Ich bin ja nicht wegen der gleichen Sache hier, aber alle Tests waren unauffällig. EEG, Reflextest, CT, MRI, ein anderer Test, Lumbalpunktion, Blutabnahme und etc. 

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Dieses mal bin ich wegen Kopfschmerzen im Krankenhaus und alles war unauffällig. Es hat sich auch zum größten Teil gelegt. 

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@WickedLuzi

Da Du keine genauen Angaben, wie z. B. Dein Borderline, gemacht hast, sondern nur von Selbstentlassung sprachst, habe ich Dir dementsprechend geantwortet.

Und auch, wenn sich das Folgende böse anhört, es solles nicht sein: Offensichtlich behandeln Dich das Personal nicht so, wie Du erwartest. Es gibt aber auch noch andere Patienten und Leute, die den Mitarbeitern des Krankenhauses ständig Fehler und Unwissenheit vorhalten, sind sehr anstrengend. Da ist es kein Wunder, daß die nicht ständig bei Dir sitzen und Händchen halten. Es gibt nun mal Erkrankungen, mit denen muß man leben, ich denke bei Dir kommt auch noch eine gehörige Portion Hypochondrie dazu.

Es gibt doch nur 3 Möglichkeiten: Entweder, Du blaibst im Krankenhaus, so wie die Ärzte es sagen und meuterst nicht, oder Du gehst auf eigene Verantwortung nach Hause mit allen Komnsequenzen, oder Du suchst nicht mehr bei jeder Kleinigkeit einen Arzt auf und wartest ersrt mal einige Tage Zuhause ab. Viel mehr Möglichkeiten hast Du nicht.

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@Negreira

Wenn ich Hypochonder wäre, dann wäre ich sehr oft beim Arzt, was ich aber nicht bin, da ich immer Tage und bis zum äußersten warte - deswegen die Einlieferung ins Krankenhaus über meinem Hausarzt. Ich habe gewartet bis es nicht mehr ging und wollte nur eine AU für einen Tag. 


Und ich erwarte auch nicht, dass man immer bei mir ist, aber wenn man sieht, dass jemand einen Panikanfall hat und die potentielle Gefahr besteht der Verletzung, tut man anderes, als die Person, die am hyperventilieren ist und nicht richtig atmen kann, zum sprechen zu zwingen... Wenn man etwas darüber Bescheid weiß, sollte man erkennen, dass da VIELES schief ging. 


Ich bin nur wegen einer Sache ins Krankenhaus - die Kopfschmerzen und dabei blieb es auch.

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@Negreira

Also, ich wollte nicht aggressiv klingen. Ich meinte es nicht so - ist mir gerade aufgefallen wie es klang. Es war nur als Erklärung gemeint. Ich entschuldige mich förmlich. 

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Die Folgen einer Entlassung gegen ärztlichen Rat beziehen sich auf die Krankheit, wegen der du aufgenommen wurdest. Treten die gleichen Symptome danach auf und erfordern eine Behandlung, musst du diese der Krankenkasse bezahlen. Dabei muss ein unmittelbarer Zusammenhang erkennbar sein. Dieser ist nach mehreten Monaten bestimmt nicht mehr gegeben. Aber das ist immer eine Einzelentscheidung und kann von der Ferne nicht erklärt werden.

Das gilt doch nur für den akuten Fall, also für ein paar Tage, höchstens ein oder zwei Wochen. Sicher nicht Monate oder gar Jahre.

Die Krakenhäuser sichern sich nur für den Fall ab, falls du am gleichen Abend tot zusammenbrichst.

Ich musste wegen dem letzten lachen, auch wenn es nicht lustig ist - aber das wollte ich wissen, danke. Das wurde mir damals nicht beantwortet und zwar bin Ich wegen etwas anderem im kh, aber naja... Alle Tests wurden gemacht und allw waren unauffällig.  

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