Seid Ihr stolz, weil Ihr Menschen seid?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Bin nicht stolz 80%
Ja stolzer Mensch 15%
Nein stolz nur auf meine Nationalität 5%

11 Antworten

Ja stolzer Mensch

Zumindest soweit es die positive Wortbedeutung betrifft "von Selbstbewusstsein und Freude über einen Besitz, eine [eigene] Leistung erfüllt; ein entsprechendes Gefühl zum Ausdruck bringend oder hervorrufend"

Dann bin ich definitiv froh darüber zur einzigen Art auf diesem Planten zu gehören, die das physische Universum anfängt zu verstehen und die Fähigkeit hat sich über ihre evolutionsbiologischen Wurzel hinaus zu entwickeln.

Froh drüber oder stolz drüber?

Du kannst aber doch nichts dafür, dass Du als Mensch geboren worden bist und nicht als Bonobo?

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@wiesocu

Deswegen habe ich die Wortdefinition aus dem Duden zitiert 😎

"Die Freude über den Besitz..." und bei mir auch speziell die Freude über den Besitz eines intellektuellen Potentials das weit über dem der anderen Tiere liegt und Freude/Stolz darüber diese Potential auch zu nutzen...

Stolz in dem eigentlich Sinne muss nicht ausschließlich auf eigener Leistung beruhen. Das meine Kinder hochbegabt sind ist Zufall und das sie keine Macken haben ist Glück und trotzdem bin ich stolz auf ihre Leistungen.

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@PeterJohann

Das weißt du aber nicht, weil Du es anders nicht kennst und Dich in anderen Tieren nicht hineinversetzen kannst. Eine Ratte möchte vielleicht auch ungern mit Menschen tauschen oder sich intellektuell schlauer als Menschen sehen. Jeder hat seine Definition und man muss sich darauf einigen, sonst bringt es nichts.

Hochbegabt ist auch subjektiv. Stolz bist du auf eine Leistung, wovor Du nichts getan hast. Dann bleib weiterhin stolz :)

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@wiesocu

Na ich denke das weiß man schon. Das menschliche Bewusstsein mit dem normalen intellektuelle Umfang ist nicht nur eine lineare Weiterführung der Fähigkeiten einfacherer neuronaler Netze anderer Tiere, sondern eine noch nicht richtig verstandene emergente Eigenschaften des menschlichen neurologischen Arrangements, die eine eigene Klasse darstellt und eben nicht mit der Leistungsfähigkeit anderer Tiere (auch unserer Primaten-Cousins) vergleichbar ist.

Ein Analog wäre z.B. die Hell-Dunkel-Wahrnehmung von Regenwürmern im Vergleich zum Auge eines Säugetiers. Der Unterschied ist ähnlich groß und besteht aus mehreren kumulativ wirkenden signifikanten Entwicklungssprüngen - der prinzipielle Unterschied basiert auf dem Faktischen und nicht auf irgendwelchen individuellen Definition.

Auch "Hochbegabt" ist messbar und nicht subjektiv; es ist eine eine messbare Feststellung an welcher Stelle der IQ-Normalverteilung einer Bevölkerungsgruppe man steht. Subjektiv ist lediglich wie man das Ergebnis der Bemühungen des Hochbegabten bewertet. Dem Einen ist reicht es einen MSc, einen interessanten Job und ein schönes Umfeld zu haben, dem Anderen ist eventuell auch der 4. akademische Abschluß noch nicht genug.

Meine Kinder decken die gesamte Bandbreite ab und sind relativ zufrieden dabei und auf die Gesamtheit ihrer Leistungen bin ich stolz (zu einem geringenTeil sicher auch weil ich etwas dazu beigetragen habe).

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@PeterJohann

Ne ist subjektiv und das kannst du mir glauben auch wenn Du es nicht glauben willst. IQ sagt nichts aus wie intelligent ein Mensch ist sondern zeigt nur in bestimmten Bereichen ob er was versteht oder nicht. Das war’s schon. Daraus etwas besonderes zu machen ist nicht richtig. Stolz auf etwas zu sein obwohl man nichts dafür getan hat ist schon meiner Ansicht etwas gruselig. :-) Die gesamte Bandbreite? Sind es Millionäre oder Prominente? Bekommst du etwas davon ab? Eher nicht.

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@wiesocu

Wenn du meinst, dass Peter Johann nichts dafür getan hat, dass seine Kinder so sind, wie sie sind, dann irrst du gewaltig.

Neben dem Zufall und dem Glück gibt es noch eine Menge andere Kriterien, die Eltern leisten, dass Kinder so sind, wie sie geworden sind.

Den Zufall muss man erkennen, das Glück muss man mit einarbeiten. Die ganze Erziehung ist ein Prozess, der nicht nur von Zufall und Glück gesteuert wird.

Wie die Kinder werden, hängt ganz stark vom "Vorleben" der Eltern ab. Ich habe den Eindruck Peter Johann hat gut vorgelebt.

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@wiesocu

Ne is es nich. Ich denke wir leben in völlig unterschiedlichen Begriffswelten Ich bin jedenfalls in der Naturwissenschaft verortet und beziehe mich auf das Faktische und ansonsten versuche ich einen rationalen Diskurs zu führen (wozu auch die prinzipielle Bereitschaft gehört, die Argumente der anderen Seite wahrzunehmen).

Wir brauchen auch keine Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen um IQ zu definieren, das ist in der Wissenschaft längst passiert und auch etwas umfassender als Du es glauben möchtest (Glauben hat in der Wissenschaft nichts verloren).

Bzgl. Bandbreite: Auch hier solltest Du vielleicht versuchen meine Aussagen nachzuvollziehen. Ich schrieb über meine Kinder, die die Bandbreite zwischen dem MSc und einer wesentlich umfangreicheren akademischen Ausbildung abdecken und letztlich zufrieden mit dem sind was sie tun und erreichen und erreichen wollen. Und natürlich bekomme ich etwas davon ab; einen intellektuellen Diskurs den ich sonst nicht führen könnte, tiefe Einblicke in andere Wissenschaftsbereiche und jede Menge Spaß im Umgang und in der Unterhaltung (was mit dummen Kindern eben so nicht möglich wäre, egal wie sehr man sie liebt).

Du scheinst auch eine etwas eigene Art der Definition von "Stolz" zu haben - vielleicht solltest Du die teilen damit man Deinen Standpunkt auch einordnen kann.

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@Lobster111

😊 Das sehe ich ganz genau so. Man muss die Brut nicht nur gernhaben, sondern eben auch anleiten, fördern und nicht zuletzt auch herausfordern. Und das Ganze möglichst so, dass man auch Spaß dabei hat... Dann kann man auch das ganze Potential aktivieren (oder zumindest den Kindern die Richtung angeben); ob das Potential hoch oder niedrig ist, ist, wie Du sagtest, Zufall und Glücksache, aber es auszuleben bedarf schon etwas Arbeit (und die darf auch Spaß machen).

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@PeterJohann
Ne is es nicht.

doch

Ich denke wir leben in völlig unterschiedlichen Begriffswelten

denke ich auch und ist auch besser so.

Ich bin jedenfalls in der Naturwissenschaft verortet und beziehe mich auf das Faktische

eher weniger, mehr Emotionen sind meiner Ansicht nach dabei.

und ansonsten versuche ich einen rationalen Diskurs zu führen (wozu auch die prinzipielle Bereitschaft gehört, die Argumente der anderen Seite wahrzunehmen).

Versuchst du nicht, du pochst darauf recht zu haben aber hast du eben nicht. Es ist Fakt.

Wir brauchen auch keine Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen um IQ zu definieren, das ist in der Wissenschaft längst passiert und auch etwas umfassender als Du es glauben möchtest (Glauben hat in der Wissenschaft nichts verloren).

Immer noch, der definierte IQ sagt nichts über die gesamte Intelligenz eines Wesens aus, lediglich über bestimmte Bereiche, die im modern-technischen Westen sehr hilfreich sein kann und speziell darauf ausgelegt ist.
Wie man-was machen muss im Leben, da wirst Du immer Schlauere finden, auch wenn es Hauptschüler/Innen sind.

Ich schrieb über meine Kinder,

Immer wieder musst Deine Kinder erwähnen. Keiner hat über Kinder gesprochen. Eventuell Selbstwertprobleme oder sich klüger vorkommen, weil man ein Teil der Gene ist. Völliger Schwachsinn. Man weiß doch gar nicht, was alles dafür zuständig war. Immer wieder erzählst Du, dass Du hochbegabte Kinder hast und Du der Vater bist. Ich würde niemals in der Form meine Kinder loben oder als hochbegabt bezeichnen. Muss nicht sein, so viel zu Anstand.

einen intellektuellen Diskurs den ich sonst nicht führen könnte,

merkt man.

tiefe Einblicke in andere Wissenschaftsbereiche

Heutzutage gibt es auch Studien und das Internet.

und jede Menge Spaß im Umgang

Spaß kann es machen.

und in der Unterhaltung (was mit dummen Kindern eben so nicht möglich wäre, egal wie sehr man sie liebt).

Menschen bewusst als dumm abzustempeln zeugt meiner Meinung nach von dummen Weltvorstellungen, auch der Abschluss schützt nicht vor Dummheit. Das Leben ist nun mal komplex und nicht schwarz-weiß.

Du scheinst auch eine etwas eigene Art der Definition von "Stolz" zu haben -

Ja meine eigene Art ist es.

Stolz hört sich meiner Meinung nach in bestimmten Kontexten überheblich an und das war so ein Fall. Deshalb lasse ich solche missbrauchten Wörter in bestimmen Kontexten aus meinem Wortschatz und ersetze es mit anderen Wörtern.

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@wiesocu

Ich denke jeder weiter Diskussion erübrigt sich, jedenfalls geht mir die Lust am Perlenwerfen aus und mit eher irrationalen und unsachlichen Dummerchen bin ich noch nie gut auf Dauer zurechtgekommen. Also viel Glück und vielleicht findest Du ja auch etwas um Stolz darauf zu sein....

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Ja stolzer Mensch

Kommt darauf an, was mit Stolz gemeint ist. Ich finde es prima, einen Mensch zu sein und glaube natürlich auch, dass Menschen die besten Wesen auf der Erde sind.

Wieso ist der Mensch das beste Wesen?

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@wiesocu

Die Ratten haben wahrscheinlich auch Spaß an ihrem Lebens, aber das hindert mich ja nicht, mein Leben zu mögen.

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Bin nicht stolz

Wie sollte man stolz auf etwas sein, für das man selbst nichts beigetragen hat ? Ich wurde als Mensch geboren - keiner hat mich gefragt , ich hatte auch keinen Einfluß darauf in welche Zeit,Kultur,soziales Umfeld ich geboren wurde. Aber da bin ich nun.

Ein Mensch .. ja und ? Worauf ich eventuell stolz sein kann sind nun dinge die aktiv in meinem Leben mache,erreiche, für die ich mich einsetze. Was ich aus meinem Charakter mache , wie ich anderen Menschen und anderem Leben generell begegne.

Aber egal was ich auch mache zB ob ich ein Egoist werde oder doch jemand der gern teilt , oder ob ich kriminell werde oder mich für andere einsetze : Stolz wird durchaus recht subjektiv sein. Ein Mafiaboss der schon dutzende Morde begangen hat ist eventuell sogar sehr zufrieden und stolz auf seine Leistung und würde jemanden wie mich als Weichei und äußerst ersetzbar betrachten während ich ihn für grausam und gewissenlos betrachte. Stolz hängt nicht zuletzt vom eigenen Wertesystem ab. Meines sagt mir , meine Herkunft ist nicht mein Verdienst. Andere Menschen werden das anders sehen und sicherlich auch sagen "Klar bin ich stolz ein Mensch zu sein, denn ein Mensch hat besondere Fähigkeiten und Potential !"

Nicht stolz im herkömmlichen Sinn, aber dankbar! Mensch sein bedeutet auch Verantwortung zu tragen, vor allem Gott gegenüber, was Tiere nicht haben. Aber auch sein Leben lang zu lernen, wie man mit Gott zusammenarbeiten kann, bzw. das zu tun was Gott gefällt. Diese Aufgabe haben wir von ihm bekommen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
Nein stolz nur auf meine Nationalität

Nein, als Mensch bin ich nichts besonderes mehr, da wir alle Menschen sind. Aber als Grieche bin ich wiederum was besonderes.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 21 Jahren auf dieser Erde🙂

Auch als Mensch ist man was besonderes sowie eine Spinne auch etwas besonderes ist.

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@wiesocu

Ich sehe Menschen nicht als besonders an, da wir alle Menschen sind. Es wirkt einfach nicht besonders, wenn alle auch Menschen sind.

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@Ellada21

Griechen sind auch nur alle Menschen

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@wiesocu

Ja natürlich. Alle Nationalitäten sind Menschen.

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@Ellada21

Also ist es auch nichts mehr besonderes.

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@wiesocu

Doch, alle Nationen sind besonders. Sie haben etwas, was sie von anderen Menschen unterscheidet, obwohl wir alle am Ende Menschen sind.

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@Ellada21

Das macht für mich keinen Sinn. Du willst dich als etwas wertvolleres sehen aber es geht einfach in dem Fall nicht. Nationalität sind keine Rassen sondern Menschengruppen die biologisch identisch sind.

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@wiesocu

Naja es gibt schon genetische Unterschiede zwischen Menschen. Aber es geht auch nicht um die Genetik, sondern auch um Kultur, Sprache, Mentalität usw.... das ist das, was jedes Land Einzigartig macht.

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@Ellada21

Nein gibt es nicht, das was du unter Unterschied verstehst, gibt es nicht. Die Art ist dasselbe. Mein Bruder ist auch kleiner als ich und ist ein genetischer Unterschied und jetzt? Ist für dich einzigartig. Ist für mich im Großen und Ganzen alles derselbe Baustein.

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@wiesocu

Ich habe doch gesagt, dass es nicht die genetischen Unterschiede sind, die uns einzigartig machen!

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@Ellada21

Für mich gibt es keine Unterschiede und daraus „ich bin wertvoll bei anderen fremden, weil ich das bin“ zu machen finde ich komisch.

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@wiesocu

Okay, deine Meinung. Ich finde, dass wir alle unteranderem durch unsere Nationalität einzigartig gemacht werden.

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@Ellada21

Ja ich finde es nicht. Mensch bleibt Mensch. Affe bleibt Affe und Schnecke bleibt Schnecke. :)

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