Segen - Wie ekläre ich meiner 6-jährigen Tochter...

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Jesus bedankt sich bei Gott für das Essen. Als Zeichen seines Dankes hält er seine Hände darüber. Dadurch überträgt er seine Kraft auf das Essen. Derjenige, der es dann isst, nimmt diese Kraft in sich auf und kann dadurch so handeln wie Gott es will und wird dadurch heil und gesund.

Eigentlich ist es die Kraft Gottes, also des Vaters. Es ist nicht die Kraft Jesu, die den Segen im Bot ausmacht.

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@bruno84

Richtig. Wenn man ganz exakt sein möchte, müsste man sagen: "Dadurch überträgt er die Kraft Gottes auf das Essen." :D Ich dachte mir allerdings, dass diese Formulierung für ein 6-jähriges Mädchen zu abstrakt sein könnte.

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@Zorro1969

Eigentlich ist es gar nichts, da es ja keinen Gott gibt ;)

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@garwain

Es mag sein, dass du (garwain) dem Konzept an das du glaubst, keinen Namen oder den Namen "kein Gott" gegeben hast. Aber dein Konzept dient nicht als Erklärungsmodell für das Wort "Segen" für ein 6-jähriges Mädchen. :(

Ich denke, das liegt daran, dass dein Konzept ausschließlich logisch-rational orientiert ist und den intuitiv-räumlichen Bereich vollkommen ausklammert. Ein 6-jähriges Mädchen ist aber durchaus in der Lage, eben diesen intuitiven Bereich gedanklich voll in das eigene Weltbild zu integrieren.

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Nun vielleicht kannst Du Ihr auch sagen, in welchem Segen Sie lebt, und dass es anderen bei weitem nicht so gut geht, vielleicht kann Sie den Segen dann auch gleich als etwas für sich positives sehen, was es ja auch ist :-) schöne Ostern :-)

Segen ist das Gegenteil von Fluch. Wenn ich jemanden etwas echt teuflich Böses wünsche, trifft es oft ein. Wenn ich ihm aber wünsche, dass der liebe Gott und die Engel ihn beschützen, dann trifft das auch ein.

Vielleicht ist das meine eigene ansicht von segen, aber wenn man etwas segnet dann befürwortet man es einerseits und andererseits ist das wie wenn man sagt gott schaut daraufjetzt ganz besonders das mit dem alles gut geht und wacht darüber

Vielleicht wird Dir aus folgendem Text klar, was es bedeutet eine Speise zu segnen:

Gott spricht zu Adam, Eva und ihren Kindern, nach dem sie aus dem Paradies verstoßen waren: Essen sollt ihr gemeinschaftlich am Morgen, um die Mitte des Tages und am Abend, - aber allezeit sehr mäßig und stets in großer Furcht des Herrn, nachdem ihr Ihm allezeit vorher und nachher gedankt habt, damit die Speise gesegnet und ihr dadurch der Tod genommen werde.

Quelle: Lorber, „Haushaltung Gottes“, Band 1, Kapitel 17, Vers 21]

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