Schweinebraten kochen..... die perfekte Soße?

12 Antworten

vermutlich war es zuviel grünzeug,ich brat ihn immer von allen seiten an dann wasser aufgießen und schmoren lassen,ins wasser die dunklen schalen der zwiebel,werden nachher abgefischt ergibt aber schöne braunfärbung der soße.gemüse geb ich erst die letzte halbe std.zu

Hm, Ich brate den Braten immer und hab dann so einen Bodensatz der sich als Soßenbasis gar nicht schlecht macht...ohne irgendwechen Bratensud kann es ja nur wie Gemüsebrühe schmecken. Ansonsten fiele mir nur noch eine "Rettungstüte" von Maggi ein, Fertigsoße anrühren und die eigene damit würzen.

Ich würze den Braten mit Salz, Pfeffer, Majoran und Kümmel. Dann wird angebraten und ins Rohr bei 170 Grad geschoben. Nach ca. 1,5 Stunden kommen in Würfel geschnittene Karotten, Sellerie, Lauch und Zwiebeln dazu. Diese werden mitgeröstet. Dann mit Dunkelbier ablöschen und mit Fleischbrühe aufgießen. Den Braten fertigmachen. Die Soße kann passiert werden - oder das Gemüse bleibt drin und wird mit angerichtet... Guten Appetit.

Ooohh jeee, eine gute Schweinebratensoße bekommt man doch ganz einfach schon beim Braten des Schweinesfleisches. Bratenstück mit Pfeffer und Salz einreiben, in einem größeren Topf Butterschmalz oder Pflanzencreme von Rama o.a. auf etwa 100-120 erhitzen, das vorher gewürzte Fleisch von allen Seiten anbraten, bis eine äußerliche braune Kruste entsteht, dauert etwa 10 min, je nach Hitze. Danach mit heißem Wasser aufgießen und mit mäßiger Hitze, ca 60-80 Grad zugedeckt weitergaren etwa 45 - 65 min weitergaren lassen. Dazwischen immer mal Wasser nachfüllen und eventuell etwas Butter zugeben. Je nach Geschmack eventuell noch nachwürzen mit Pfeffer und Salz, auch Zugabe von Majoran, Zwiebel geschnitten oder als Pulver oder gewürfelt, aber auch speziellen Bratengewürz kann jetzt erfolgen. Zwischendurch die Soße abschmecken ist wichtig. Zum Ende der Garzeit kann jetzt die Zugabe von Gemüse je nach Wunsch erfolgen. Das muß man jeweils nach dem Ende der Garzeit abschmecken, allgemein gilt, Grundgewürz nur Pfeffer, Salz Majoran und Zwiebel aber auch Senf . Alles weitere erst später zugeben, wenn die Garzeit des Fleisches beendet ist. Ratsam ist, das Fleisch zur Beruhigung aus dem Topf zu nehmen und die Soße gesondert zu behandeln, zB Gemüse nach Wahl hinzufügen, nachwürzen und eventuell eindicken. Nicht jeder mag eine sehr dünne Soße. Dazu Mehl in etwas Wasser verrühren und hinzugeben, sehr geschmacksneutral oder Soßenbinder . Danach das Fleisch wieder zugeben und erwärmen. Allerdings aus einer mißlungenen Soße ist kaum noch etwas Brauchbares zu machen. Auch die Soßenpulver helfen da nicht weiter. Darauf kann man sehr wohl nach der von mir beschriebenen Methode verzichten. Mit natürlichen Gewürzen und Zutaten gelingt es meist besser Beim Schnitzel kann man aus dem Bratensud ebenfalls eine leckere Soße bereiten, am Ende der Bratzeit nochmals Butter zugeben und aus dem Sud nach Zugabe von etwas Wasser und dem Einrühren von Soßenbinder oder Mehl-Wassergemisch erhält man eine wohlschmeckende Soße über das Schnitzel. Auch eine reine braune Buttersoße ist dazu passend. Warum sollte ein Schnitzel trocken verzehrt werden??? Im Bratensud einfach ein Stück Butter schmelzen lassen mit Salz würzen und braun werden lassen und wenn es schäumt servieren. Sieht zwar nach einer Kalorienbombe aus, ist es aber nicht. Butter macht nicht unbedingt dick. Sehr fettige Öle aber schon. Und man muß nicht sehr viel essen, eher geschmackvoll und wohlschmeckend.

Probiert es einfach aus, und berichtet mal darüber

Liebe Hase,

da haben wie den Salat.: Du hättest das ausgekochte Gemüse herausfischen und wegschmeißen müssen...

Aber Du kannst es noch retten. Fleischgeschmack erhälst Du auch aus Knochen, speziell Schweinefleischgeschmack aus fettem Speck und Schwarten.

Du kaufst morgen 500 g Fleisch- und Markknochen sowie einen Streifen fetten Speck beim Metzger. Du brätst die Knochen rundum schön scharf von allen Seiten an. Den Speck würfelst Du und schmeißt ihn dazu. Er gibt dann Geschmack und Fett ab und schnurrt zu kleinen Stückchen zusammen. Wenn alles ausebraten ist, röstest Du noch einen ordentlichen Löffel Tomatenmark mit an. Etwas länger braten, dann geht der tomatige Geschmack verloren und es bleiben nur die köstlichen Röstaromen übrig. Dann mit Wasser oder einem TEIL Deiner "Gemüsesuppe" aufgießen und mit 2-3 Lorbeerblättern durchkochen lassen. Dann durch ein Sieb abgießen. Gerne einen Teil einfrieren für die nächste Sauce...

Zum Schluss machst Du eine dunkle Mehlschwitze und gießt diese mit dem Knochensud auf. Fertig ist die Sosse!

Gutes Gelingen!

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