Schwarzfahrer; Muss ich Inkassounternehmen bezahlen, kann ich direkt Verkehrsgesellschaft bezahlen?

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7 Antworten

Zahle die 40 Euro an die Verkehrsgesellschaft, schreib der Inkassobude kurz und knapp, dass die Forderung längst beglichen ist und du keine weiteren Zahlungen leisten wirst und du der Weitergabe deiner Daten widersprichst.

Dann kommen noch 3 bitterböse Bettelbriefe und dann ist Ruhe.

Wer hier gern Inkassofirmen reich machen will kann das gern tun.

Guten Morgen

zuerst müsste überhaupt erst mal festgestellt werden ob Sie für das Schwarzfahren eine Rechnung erhalten haben. Der Nachweis kann nur mittels Einschreiben/Rückschein geführt werden. Kann das Verkehrsunternehmen nachweisen, das Sie die Rechnung erhalten haben muss Ihnen auch noch nachgewiesen werden, das Ihnen die Mahnung zugestellt wurde Wie zuvor Einschreiben/Rückschein. Ohne zugestellte Mahnung kein Verzug, ohne Verzug keine Verzugskosten.

Mein Rat. Dem Inkasso schreiben und darauf hinweisen das Sie keine Ahnung haben was die von Ihnen wollen. Sie hätten weder eine Rechnung noch eine Mahnung erhalten und erkennen die Forderung im Übrigen sowieso nicht an.

Kleine Info noch: Die allgemeinen Geschäftsbedingungen, mit denen die Verkehrsbetriebe Schwarzfahrer nach einer Frist in Verzug setzen sind unwirksam

Zunächst solltest Du den Sachverhalt prüfen. Schwarz gefahren > Ja, erwischt worden > auch ja, im Regelfall wird dann eine Zahlungsfrist von einer Woche eingeräumt, innerhalb der nur die 40 € fällig werden. Erst ab dann kann ein Mahnverfahren eröffnet werden. Dies kann NUR postschriftlich erfolgen und muss seitens des Verkehrsbetriebes nachgewiesen werden. (Hier reicht i.d.R. die vereinfachte amtliche Zustellung. Ein Rückschein entfällt hierbei. Einschreiben/Rückschein geht auch, belastet Dich aber zusätzlich mit den dadurch entstehenden Gebühren. In beiden Fällen bist Du Nachweispflichtig, kein Schreiben bekommen zu haben. Eine solche Behauptung wird aber oft nicht anerkannt. Kosten eines Inkasso-Unternehmens, die deutlich über der ursprünglichen Forderung liegen, können eventuell angefochten werden. Einzige Klarheit in der Angelegeneit kann aber nur ein Jurist (Anwalt) geben. Aber: Der kostet natürlich auch Geld, welches im Streitfall der Verliere tragen muss. Also: Schwarzfahren lohnt sich definitiv nicht. VlT Bist Du aber auch schon so oft nicht ertappt worden, dass Die jetzige Summe alle Einzelvergehen aufwiegt -|?

Du hast den Zeitpunkt verpasst, die 40 € direkt an das Verkehrsunternehmen zu zahlen. Auf jeden Fall haben die auch schon gemahnt gehabt..... Die haben nun die Forderung an ein Inkassounternehmen zur Beitreibung weitergegeben. Deren Auwand hast du nun auch an der Backe. Kannst ja versuchen, die Hauptforderung direkt zu zahlen. Ich kann dir aber nicht versprechen, dass die Inkassogebühr nicht doch noch bei dir eingetrieben werden wird.

Wenn das Inkassobüro dich angeschrieben hat, hat die Verkehrsgesellschaft hat ihre Forderung an das Inkassounternehmen verkauft, dh: du KANNST nur noch ans Inkassounternehmen zahlen! Dir bleibt keine andere Wahl. Fahre beim nächsten Mal besser mit Fahrschein, dann wird es nicht so teuer! LG Elfi96

Unfug. Wenn die Forderung verkauft worden wäre, dürfte das Inkasso (da dann in eigener Sache tätig) gar keine Inkassogebühren fordern. Das ist verboten.

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Das solltest du erst mit den Verkehrsbetrieben klären.

Aber das Inkassounternehmen wurde ja nun bereits eingeschaltet und ist tätig geworden. Somit wollen die auch ihr Geld.

Das bedeutet auch, dass die Forderung der Verkehrsbetriebe schon länger bestand. Du hättest dort ja gleich zahlen können.

Ja habe ich aber vergessen, dass ich mal schwarzgefahren bin. Außerdem kann ich ja erst ab 15. September wieder zahlen.

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@Erutan

Und die Forderung der Verkehrsbetriebe hast du auch vergessen?

Dann musst du nun halt mit den Konsequenzen leben.

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Somit wollen die auch ihr Geld.

Na und? Der, der sie beauftragt, hat sie auch zu bezahlen. Das kann dem Schuldner komplett egal sein.

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Hast du nicht die gleiche Frage so ähnlich vor 2-3 Tagen schon mal gestellt und beantwortet bekommen?

Ja hat er. Trotzdem haben hier wieder einige ihren falschen Unsinn abgeladen, man müsste Inkassogebühren bezahlen...

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