Schusssichere Weste in Deutschland

3 Antworten

ad 1: Prinzipiell ja - allerdings fallen beschusshemmende Westen unter Schutzwaffen, dürfen also auf Demonstrationen o.ä. Kundgebungen nicht getragen werden (s. VersG §17a)

ad 2: Für Langlaufwaffen (also Gewehre) benötigst Du mindestens eine Weste Schutzklasse III mit zusätzlicher Plattenverstärkung (diese decken aber nur einen Teil ab, insbesondere das Herz). Nur wenn das Geschoß auf eine Platte trifft, hast Du eine Chance, daß es nicht die Weste durchschlägt. Aber selbst dann ist die Aufprallenergie stark genug, um zu Knochenbrüchen und inneren (evtl. tödlichen) Verletzungen zu führen.

Wesentlich gefährlicher als großkalibrige Geschosse sind übringens kleinere Kaliber wie z.B. 5,7x28 oder .224 Boz, die speziell für das Durchschlagen von Körperpanzerung entwickelt wurden.

P.S: Dafür zahlst Du etwa 1.000 - 1.500€, schleppst 8-10 kg mit Dir rum und darfst nach 3-5 Jahren eine neue kaufen. Wenn Du nicht gerade Entwicklungshelfer in einer Krisenregion bist, stellt sich die Frage: Was zum Henker willst Du mit so nem Ding?

1) ja 2) es gibt verschiedenen widerstandsklassen, bei großkalibergewehren und leichten westen(also nur mit kevlar drinnen) hast du das problem das zwar die kugel ned durch kommt aber die eindrückung punktuell dich tötet

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