Schulter OP, hat sie bei euch geholfen?

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4 Antworten

Guten Morgen MessagefromA,

das Problem bei einem Schulterimpingement (Einklemmung) ist u.a. ja auch, dass sich Sehnen und Schleimbeutel dadurch entzünden können oder durch die ständige Reizung auch Rupturen an den Sehnen entstehen könnten.

Aus meinem hohen Erfahrungswert würde ich dir auf jeden Fall raten, erst einmal alles was möglich ist, konservativ zu versuchen. Physiotherapie, gezielte Krankengymnastik gegen die Verengung. medikamentöse Behandlung, eventuell Strahlentherapie.

Eispackungen gegen die Schmerzen, Überkopfarbeiten  vermeiden, die Schulter so gut wie möglich zu entlasten.

Normalerweise wird bis zu 6 Monaten versucht, die Schulter konservativ zu behandeln - es ist eine Erkrankung, bei der man sehr viel Geduld braucht, u.a. wegen der belastenden Ruhe- und Nachtschmerzen.

Zusätzlich würde ich dir aber trotzdem noch zu einer Zweitmeinung eines guten Schulterfacharztes raten, eventuell durch Recherchen im Internet - oder bei deinem Hausarzt oder Bekannten, die solch einen Arzt kennen.

Ich wünsche dir eine gute Besserung, dran bleiben und die nötige Geduld.

Schönes Wochenende und liebe Grüße

 

Ich hatte vor gut drei Jahren eine Schulter OP allerdings hatte ich eine frozen Scholder also auf gut deutsch eingefroren, kann keiner etwas mit anfangen, meine Schulter war zu 80% fest und ich konnte meinen Arm fast nicht bewegen, nach der OP dachte ich auch erst das es nicht geholfen hat, ich war auch sehr enttäuscht aber die von der Reha meinten ich brauch ganz viel Geduld, der Heilungsprozess dauerte 1 1/2 Jahre, ich habe es nicht bereut es handelte sich dabei um meinen rechten Arm, ich wünsche dir viel Glück

Leider hatte ich dieses Problem auch und dummerweise in beiden Schultergelenken. Da sich links der Schleimbeutel immer wieder entzündet hat, habe ich mich zu einer OP überreden lassen. Es wurde im KH auch gleich ein zweiter OP-Termin für die andere Schulter gemacht. Nach der OP waren zwar die Schmerzen weg, aber die Bewegungsfreiheit war nicht mehr so vorhanden wie vor der OP. Dann habe ich mir eine Zweitmeinung eingeholt. Dort wurde mir gesagt, ich soll den zweiten OP-Termin wieder absagen und es weiterhin konservativ behandeln lassen. Die OP könnte ich ja dann immer noch machen lassen. Ich bin so froh, dass ich dies gemacht habe. Durch KG, Physio, Unterwassertraining, Streckung und pendelnde Bewegungen zu Hause konnte ich die OP verhindern. Ich gehe auch dreimal in der Woche ins Fitnessstudio. Meiner Rechten Schulter geht es heute besser als der Linken. LG   

Wo genau ist diese Verengung?

Das heißt, der Oberarmkopf ist quasi etwas zu weit in die Gelenkpfanne rein gerutscht und verengt nun den Kanal? Bitte korrigiere mich, sollte ich das missverstehen.

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