Schreckliche Angst vor OP!

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5 Antworten

Die OP an sich und die ganzen spritzen sind nicht das schlimme , das schlimme ist eher der Teil nach dem man aufgewacht ist . Das ist natürlich immer unterschiedlich und kommt halt auf die op an . Ich wurde vor 2 Monaten an beiden Sprungelenken operiert (verletzung vom fußball) und hab schrecklich damit zu kämpfen , ich musste so einiges quasi "neu erlernen" und das war echt nicht einfach , abgesehen davon durfte ich von da an 4 monate keine sport machen . Es tut immer noch sehr weh , aber wie gesagt das ist halt immer von der op aus bedingt, vllt. wird es bei dir ja nicht so schlimm , da du ja auch nur an einem sprunggelenk/schienbein operiert wirst . Das klingt jez vllt. alles ein bißchen schei**e und wirklich nicht aufmunternd :D aber du schaffst das schon und du sollltest wirklich keine Angst davor haben :-)

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Kommentar von Itsme908111
12.06.2014, 19:11

Ich hoffe das es nicht schlimm ist! :( Nur die Ärzte haben mit meinem Fuß schon ziemlich Mist gebaut und ich hab einfache eine sch**s Angst davor :'( td danke

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Es beruhigt zwar ungemein, wenn immer behauptet wir, heutzutage ist eine Narkose kein Problem mehr. Das stimmt aber nicht. So langsam findet auch bei den Ärzten ein Umdenken statt und man gibt zu, dass man nach einer N.=Narkose Gedächtnisstörungen bekommen kann die evtl. für immer bleiben. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht, immer eine N. vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geist. Behind. bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen bzw. zu verhindern. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. verhindern. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für meine N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich wieder vollkommen wach bin weil auf den Stationen Personalmangel herrscht. So war es jedenfalls bei mir. Im OP legte mir ein A. den Zugang und gab mir die Pulsoxymetrie. Er war aber für mich gar nicht zuständig u. ging danach auch wieder weg. Laut Narkoseprotokoll war für mich eine Anästhesistin zuständig. Sie war aber noch gar nicht anwesend weil meine OP schon 30 Min. früher stattfand. Plötzlich kam ein A-Pfleger und verabreichte mir heimlich das Hypnotikum u. ging dann auch wieder weg. Leider habe ich das zu spät bemerkt u. ich schlief ein. Hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich beim Einschlafen von dem schmalen Tisch gefallen denn ich war auch noch nicht angeschnallt. Diese N-Einleitung war nicht Lege artis denn ich war noch nicht an die Überwachungsger. (RR, EKG) angeschlossen u. habe vor der Einleitung auch keinen O2 bekommen. Man hört nämlich nach dem Einschlafen auf zu atmen u. muss beatmet werden. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann die A. für mich Zeit gehabt hat. Dem Personal im OP konnte man den Stress ansehen. So eine N-Einleitung habe ich bis dahin noch nie erlebt. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm., Gedächtnisstör., Wortfindungsstör., Bluthochdr. u. Schwindel. Unser Gesundheitssystem mit falschen Anreizen sowie das Abrechnungssystem ist dafür verantwortl.. Denn es geht immer nur um Gewinnmaximierung u. erst in zweiter Linie um den Pat. Wenn dann noch Stress dazu kommt kann das tödlich enden oder wenn man Glück hat mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Dann heißt es, OP oder N-Risiko u. die Ärzte bzw. das KH ist aus dem Schneider. Traurig aber wahr! Während meiner OP war mein RR für 35 Min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrn in dem ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Die A. hat sich wahrscheinlich selbst überschätzt u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Warum müssen sich sonst Ärzte versichern? Zu meinem Pech bin ich auch noch auf einer Station (4AB) gelandet, wo das Personal sehr unfreundlich war und sich über Pat. lustig gemacht hat. Schau dir vorher an, wie eine N. ablaufen muss. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

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Kommentar von Itsme908111
13.06.2014, 09:45

Danke erstmal für deine Antwort :) Bei meiner letzten OP ist es auch nicht gerade gut gelaufen, damals war ich 7 oder 8 und bin im OP aufgewacht und sah dann diese ganze Ärzte dastehen. Seit dem hab ich furchtbare Angst vor KH usw. Ich (13) Hab auch sonst keine Erfahrungen und weiß halt nicht wirklich was mich erwartet.

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Hab mal ein Weilchen in der Anästhesie verbracht, und durfte dort die "Gäste" in Narkose legen.

Du bekommst einmal einen peripheren Venenkatheter, quasi ein kleines Plastikgefäß mit einem Anschluss für Medikamente und Infusionen (sticht einmal kurz, einfach nicht hinkucken dann merkt mans fast garnicht!), darüber werden dir im laufe der Operation sämtliche Medikamente gegeben. Wenn du in Narkose liegst, wirst du mit einem Gas dort gehalten. Ist die OP vorbei, wird das Gas abgedreht, du wachst allmählich wieder auf (unter Beobachtung - in einem separatem Aufwachraum) zusätzlich bekommst du ein Schmerzmittel gegen Schmerzen nach operativen Eingriffen. Über Folgen der OP hast du in der Regel ein kleines Heftchen oder einen Infozettel bekommen (oder bekommst du noch), wo drauf steht, was du zu erwarten hast und wie du dich nach dem Eingriff verhalten sollst.

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Narkose und du merkst nicht mehr, sondern schläfst ganz tief. Verrückt machen bringt nichts. Du wirst alles überstehen und gegen evtl. Schmerzen gibt es Schmerzmittel. Wozu also die Aufregung.

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Hallo, nein heute ist es nicht mehr so schlimm wie früher......aber den kleinen Piekser für die Infusion musst du leider einstecken...ist aber halb so wild......du schaffst das schon....viel Glück...:) lg blümche

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