Schnellstes Propellerflugzeug des zweiten Weltkriegs

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Hi, der schnellate Kolbenjäger war die Do 335 Pfeil mit 760 km/h. kam aber nicht mehr zum Einsatz. Ansonsten die Heinkel He 162 Spatz mit 1050 km/h. Dann der Raketenjäger Me 163 Komet (Volksjäger) mit 960 km(h, die Me262 und die Bachem Natter (nicht mehr im Einsatz). Gruß Osmond http://www.kheichhorn.de/html/bodyme163bkomet.html

Ist zwar schon eeeeewig alt aber die Me 262 kam natürlich noch zum Einsatz, siehe Jagdverband 44 

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Noch vor Kriegsende mindestens in Staffelstärke und länger als nur ein paar Tage im regulären Truppendienst:

P-47M mit gut 760km/h und Ta152H-0 mit 750km/h (Exemplare mit Jumo 213A dürften bei ungefähr 680-690km/h gelegen haben)

Vor Kriegsende als Prototyp mit mindestens bis zu ordentlichen Leistungsmessflügen fortgeschrittener Erprobung, entweder reine Versuchsmuster, oder Prototypen und Vorserienmuster späterer Einsatzflugzeuge oder bereits angelaufene Hauptserie, aber für den regulären Truppendienst im Krieg zu spät:

XP-47H mit 813km/h, XP-72 mit 789km/h, Supermarine Spiteful mit 777km/h, Do335 mit G-Motoren je nach Quelle bis 770km/h, Ta152H-1 mit 770km/h, De Havilland Hornet mit 764km/h, XP-51F, XP-51H, P-51H und andere Prototypen der "Light Weight Mustang" Entwicklungslinie mit mindestens 760km/h, P-47N ebenso schnell, Hawker Tempest Mk. I (Flügelkühler statt Kinnkühler) mit 750km/h, Yak-3 mit WK-108 Motor mit 745km/h, ....

Die Japaner hatten auch 2 sehr schnelle Konstruktionen in der Entwicklung, die Yokosuka R2Y mit bis zu 770km/h und die Kyushu J7W mit 752 km/h. Allerdings handelt es sich nur um errechnete Leistungen, der Erprobungsstand war bei Kriegsende noch weit von Hopchgeschwindigkeitsflügen entfernt, sie konnten also nie beweisen, ob sie wirklich so schnell werden konnten.

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Eine Focke Wulf wars in de Tat, aber sie hieß anders. TA-152. Propellergetrieben war kaum an diesem Höhenjäger ein Vorbeikommen. 770km/h in der Spitze auf 9,6km Höhe, das war definitiv schneller als eine Mustang konnte und eine modifizierte Spitfire kann.

Allerdings war es wohl nur noch ein Einzelexemplar, ein H-1 Musterflugzeug mit E-Motor und C3 Sprit, das so schnell war. Eine normale H-0 kam bestenfalls auf 750km/h, was aber auch schon sehr sehr schnell ist. Außerdem war sie nicht nur ein exzellenter Höhenjäger, sondern auch in Bodennähe schnell und wendig. Es ist ein Luftkampf zwischen einer H-0 udn einer Tempest auf Baumwipfelhöhe bekannt. Die Tempest war in Bodennähe kaum schlagbar, aber die 152 war auch da unten schneller und konnte enger kurven. Der sichere Abschuss wurde durch Ladehemmungen verhindert, der Pilot der 152 blieb trotzdem dran und hat den Piloten der Tempest zu einem Flugfehler provoziert. Der hat die Tempest überzogen und ist wegen der minimalen Höhe abgestürzt.

Die Amerikaner haben solche Sachen als Luftsieg gezählt (da hat auch mal eine Besatzung einer unbewaffenten C-47 einen Luftsieg anerkannt bekommen, indem sie einem Rammangriff eines Japaners überstanden hat, während der Japaner abgestürzt ist), wie das die deutsche Luftwaffe gesehen hat, weiß ich aber nicht.

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