Kann man. Aber warum komplizierter als es sein muss? Es gibt von Gardena den Wasserhahnadapter. Die Gardenaverbinder passen auf 1/2 Zoll Gartenschlauch und auf Aquarienschlauch mit 12mm Innen- und 16mm Außendurchmesser. Das Schlauchende kommt in die Dusche, so hat man in der Regel genug Gefälle, damit es ordentlich fließt.

Der Sinn der Wasserstrahlpumpe von JBL erschließt sich mir nicht. Nur damit man nicht ansaugen muss? Echt? Je länger der Schlauch ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, Wasser zu schlucken. Und wenn schon. Die Fische werden von dem Wasser nicht krank, also was dabei soll passieren? Oder denken die bei JBL tatsächlich darüber nach, mit der Wasserstrahlpumpe das Wasser auch gegen die Schwerkraft aus dem Aquarium zu ziehen? Das würde den Wasserverbrauch vervielfachen.

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Das was die großen Ketten verkaufen ist absolute Standard-Großhandelsware. Das Großteil des Angebots der allermeisten inhalbergeführten Länden ist genau das Gleiche.

Man muss immer genau hinsehen, um vor dem Kauf festzustellen, ob die Tiere fit sind oder nicht.

Auch wenn die Qualität einwandfrei ist, wenn sie frisch vom Großhändler kommt, ist entscheidend, wie die Tiere in der Verkaufsanlage untergebracht werden und wie die Verkaufsanlage gepflegt wird. Das hängt davon ab, was das Personal vor Ort drauf hat und welchen Aufwand der Marktleiter erlaubt. Technisch sind die Haltungsanlagen der großen Ketten eigentlich alle gut. Gut betrieben werden nicht alle. Wenn das Personal vor Ort damit fachkundig umgeht, sind die Verkaufsanlagen zweifellos gut geeignet, die Tiere gesund zu halten bis sie verkauft werden. Zum Teil fehlt es aber offenkundig an qualifiziertem und engagiertem Personal, aber das ist von Markt zu Markt sehr unterschiedlich.

Niemand nimmt Dir ab, Deine eigenen Augen auf zu machen und Dir die Tiere vor dem Kauf genau anzusehen. Sie müssen ohne anatomische Fehlbildungen und ohne erkennbare Krankheiten sein und sie müssen sich normal verhalten. Aus Becken, in denen offensichtlich kranke oder tote Tiere sind, kauft man nix. Auch nicht wenn zwischendrin auch gesund aussehende Tiere schwimmen.

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Ganz simple Sache: Raus mit dem Plastikmüll und nochmal von vorne anfangen.

Das einzige "Gewässer" mit blauem Boden ist ein blau gefliestes Schwimmbad. Plastikmüll gibt es in der Natur mehr als genug, das muss man nicht noch im Aquarium haben.

Es gibt keine Möglichkeit, diese Plastikfasern wirklich dauerhaft und mechanisch belastbar zu verkleben. Selbst wenn die Verklebung hält, kann man nicht verhindern, dass sie über der Verklebung abbrechen. Das Zeug ist nicht aquariumtauglich.

Das 7 Liter Dings ist übrigens viel zu klein für Fische.

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Gib mal ein paar Zusatzinfos. Welchen Filter verwendest Du? Steht das Aquarium auf einer Schaumstoffmatte? Hast Du schonmal versucht, die Kabelverlegung zu optimieren um Schwingungsübertragung zu vermeiden?

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Aus praktischen Gründen kommt nur eine Plastikbox in Frage, die eine Tür und oben eine große Klappe hat. Die meisten Katzen haben panische Angst vor dem Tierarzt, die bekommt man zur Tür nicht mehr raus. Deswegen muss auch oben eine große Klappe sein.

Als Polsterung kommt ein großes Handtuch rein.

Katzen pinkeln immer in die Box, wenn sie Angst haben und wenn da was drin ist, dass kaputtgekratzt werden kann, dann kratzen sie es kaputt. Deswegen Plastik und Handtuch und sonst nix.

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Das natürliche Revier eines Männchens hat je nach Dichte der Bepflanzung und je nach Charakter des Tiers etwa 60-80 cm Durchmesser. Jedes Aquarium das kleiner ist, wird vollständig eingenommen. Eindringlinge werden nicht nur aus dem Revier vertrieben, sondern so weit, dass sie von der Reviergrenze nicht mehr zu sehen sind.

Die Weibchen haben keine feste Reviergröße, aber natürlich brauchen sie auch Platz um zu leben.

Daraus lässt sich ableiten, wie groß das Aquarium mindestens sein muss. Ich habe es nie versucht, aber ich denke, für einen Versuch mit einem Männchen und 2-3 Weibchen sollte man mindestens 120x50 cm Grundfläche einplanen. Höhe ist egal, aber damit die Pflanzen was werden, sollten es schon mindestens 25cm sein. Das Becken muss selbstverständlich weitgehend zugewachsen sein.

Einen Versuch mit einem Weibchen schätze ich als zu gefährlich ein. Es könnte sein, dass er sich auf sie einschießt und sie tothetzt.

Da stellt sich natürlich die Frage, was man halt Halter von sowas hat. Eine grüne Hölle mit 3 kleinen Fischchen ist ein Suchspiel. Da kann es passieren, dass man eine Woche lang keinen einzigen Fisch sieht. Man muss immer Lebendfutter füttern, weil man bei keiner anderen Futtersorte annähernd sicher sein kann, dass die Kafis das Futter überhaupt finden. Wenn die Fütterung stimmt, wird es sehr wahrscheinlich auch Nachwuchs geben. Der Platz reicht aber nicht, damit der Nachwuchs im Becken bleiben kann. Aber wie soll man eine Horde halbwüchsige Kafis aus so einem großen, zugewachsenen Becken raus fangen? Wenn man so ein Becken hat und absolut keine interessantere Besatzidee, dann kann man das versuchen. Sinnvoll ist es meiner Meinung nach nicht.

Betta splendens hält man am besten einzeln, da hält sich der logistische Aufwand in Grenzen und man hat auch was von dem Tierchen. Wenn man Nachwuchs will, verpaart man sie gezielt und zieht den Nachwuchs gezielt auf, was dann aber gleich sehr viel logistischen Aufwand verursacht.

Wenn man mehr als einen Fisch im Becken haben will, kann man sich mal Betta imbellis oder Betta smaragdina ansehen.

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Hoffen, dass er auf der richtigen Seite runterfällt, damit ich den Anblick noch genießen kann, bevor es vorbei ist.

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nein

Mir gefällt Fell einfach nicht, deswegen hab ich keine Fellkleidung.

Dieses Theater um Fell ist ein Paradebeispiel dafür, wie ideologisch und wie wenig realitätsbezogen die ganze Tierschutzdiskussion läuft.

Es ist kein Unterschied, ob ein Tier wegen seines Fells oder wegen seines Fleischs gezüchtet und geschlachtet wird. Die Haltungs- und Schlachtbedingungen sind vom Verwendungszweck völlig unabhängig und wenn man will, kann man sie gesetzlich so regeln und überwachen, dass Tierquälerei vermieden wird. Wenn man das in eine Grauzone abdrängt, vernichtet man die eigenen Kontrollmöglichkeiten und schadet den Tieren. Als Ergebnis kommt das Fell dann wirklich von Hinterhoffarmen in irgendwelchen Ländern in denen es absolut keine Tierschutzgesetze gibt.

Der einzige Grund, weshalb Peta und Co. zuerst gegen die Verwendung von Fellen vorgegangen sind und nicht zuerst gegen Fleischkonsum, ist, weil damit sehr viel leichter ein spendenwilliges Publikum zu gewinnen war, mit dem die finanzielle Grundlage für spätere, weiter reichende Kampagnen gelegt werden konnte. Die übergroße Mehrheit trägt eh kein Fell und ist deswegen von einer Ächtung nicht betroffen, da war keine große Gegnerschaft gegen die Kampagnen zu erwarten. Im Gegenteil. Es ist doch geil, sich moralisch aufzuschwingen, weil man gegen etwas ist, das man aus völlig anderen Gründen eh noch nie machen wollte.

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Im Allgemeinen gilt als heimisch, was vor 1492 schon da war. Also bevor mit Kolumbus die umfangreichen Entdeckerfahrtren begannen und Pflanzen und Tiere in Regionen gebracht wurden, die sie aus eigener Kraft nicht hätten erreichen können.

Natürlich ist es eine ziemliche Krücke, einfach dieses Datum anzunehmen. Menschen sind seit vielen Jahrtausenden mobil und nehmen ihre Nutzpflanzen, Nutz- und Haustiere mit. Aber irgendwo muss man halt eine Grenze ziehen, wenn man in heimisch und nichtheimisch unterscheiden will.

Dazu kommt, dass sich im Welchsel von Warm- und Eiszeiten und von trockenem und feuchtem Klima, von sinkenden und steigenden Meeresspiegeln usw. auch die Siedlungsräume von Tieren und Pflanzen um tausende Kilometer verschoben haben.

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Es gibt nur sehr wenige Fälle, in denen ein Aquarium eine Luftpumpe braucht. In der Regel reicht für die Sauerstoffversorgung die leichte Oberflächenbewegung, die ein durchschnittlich dimensionierter Filter erzeugt.

Der Begriff Sauerstoffpumpe ist übrigens Blödsinn. Die Pumpe pumpt atmosphärische Luft, die bestenfalls 21% Sauerstoff enthält. Es handelt sich um eine Luftpumpe.

Der zahlenmäßig mit extrem großem Abstand häufigste, sinnvolle Anwendungsfall einer Luftpumpe ist, wenn man mit der Luftpumpe einen Luftheber antreibt, der als Wasserpumpe für einen Filter dient. Es gibt verschiedene Bauformen technisch einfacher Filter, die so angetrieben werden, in Deutschland dürfte der bekannteste davon der Hamburger Mattenfilter (HMF) sein. Der Filter muss ununterbrochen laufen, die Luftpumpe die den Filter antreibt muss natürlich auch ununterbrochen laufen.

Der zahlenmäßig sicher zweithäufigste Fall betrifft - leider - massiv überbesetzte Ostafrikaaquarien oder sonstige meist pflanzenlosen Großfischaquarien, in denen sonst aufgrund der vielen, großen Verbraucher einfach der Sauerstoff knapp wird. Auch hier muss die Luftpumpe ununterbrochen laufen. Die Luft ist aber eigentlich nur nötig, um die Folgen des Überbesatzes zu kaschieren, mit passendem Besatz geht es auch ohne Luft.

Zahlenmäßig an dritter Stelle steht Zusatzbelüftung an heißen Sommertagen, um Sauerstoffmangel zu vermeiden. Warmes Wasser kann weniger Sauerstoff aufnehmen als kaltes Wasser. Fische sind wechselwarm, wenn es warm ist läuft ihr Stoffwechsel schneller und sie brauchen mehr Sauerstoff als bei kühlerer Temperatur. Im Extremfall kann der Sauerstoff im Wasser zu knapp werden. Die Luftpumpe läuft aus Sicherheitsgründen möglichst durch, bis die überhöhte Temperatur wieder weg ist. Die Beliebtheit von lufthebergetriebenen Filtern in tropischen Ländern kommt nicht nur von der technischen Einfachheit und dem geringen Anschaffungspreis, sondern auch daher, dass dort die Belüftung aus Temperaturgründen öfter sinnvoll ist als in gemäßigten Breiten.

An vierter Stelle stehen Medikamentenanwendungen. Medikamente werden im Wasser von Mikroorganismen abgebaut, wobei Sauerstoff verbraucht wird. Deswegen ist es notwendig, während einer Medikamentenanwendung durchgehend zu belüften.

Dann kommt zahlenmäßig sehr lang nix und irgendwann später kommt an fünfter Stelle die Haltung von extrem sauerstoffbedürftigen Tieren. Das sind zum Beispiel Bewohner von Stromschnellen. Nur mit Wasserpumpen ist das aufgewühlte Wasser einer Stromschnelle nicht annähernd darstellbar, deswegen muss zusätzlich Luft rein. Die sauerstoffreiche Strömung ist natürlich ununterbrochen nötig, die Stromschnelle in der Natur steht nachts ja auch nicht still. Da reden wir sicher von deutlich weniger als 1% aller Aquarien weltweit.

Nicht mitgezählt habe ich hier die Belüftung beim Ausbrüten von Eiern oder der Aufzucht von Larven, da man das nicht im Haltungsaquarium macht.

Das war es auch schon mit sinnvollen Anwendungen von Luftpumpen im Aquarium. Irgendwelches Deko-Geblubber, das mehr schädlich als nützlich ist, sollte man nicht verwenden und wenn man es doch unbedingt haben will, kann man es nachts natürlich ausschalten ohne davon einen Nachteil zu haben.

Hektische Atmung der Tiere liegt, außer in den o.g. Fällen, praktisch nie an Sauerstoffmangel im Wasser, sondern an zu viel Gift im Wasser. Der Hauptauslöser von Atemnot ist Nitrit. Wer hektische Atmung beobachtet und einen überhöhten Nitritwert nicht ausschließen kann, der ist sehr schlecht beraten einfach die Luft aufzudrehen. Nitrit verhindert die Aufnahme von Sauerstoff in den Körperzellen, die Fische ersticken an Nitrit auch wenn man sie in reinem Sauerstoff badet.

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Das ist kein Steckling, das ist Gewinnmaximierung. Längere Stecklinge sind sehr deutlich robuster. Bei so einem extrem kurzen Steckling ist die Gefahr groß, dass er es nicht schafft.

Ich würde ihn in möglichst lockere, nährstoffarme Anzuchterde stecken. Falls die Wurzeln nicht matschig sind, lässt man sie dran. Monsterawurzeln verzweigen sich und treiben neu aus, falls die Spitzen absterben. Gleichmäßig feucht halten, keine Staunässe. Unbedingt eine Tüte drüber hängen, um die Verdunstung zu vermindern. Unter der Tüte muss es feucht sein, aber nicht triefend nass. Die richtige Feuchtigkeit unter der Tüte stellt man ein, indem man entsprechend viele Schlitze in die Tüte schneidet. Die Tüte darf innen beschlagen sein, aber das Kondenswasser sollte nicht in Strömen fließen.

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Reine Männchenhaltung ist bei Guppys nie artgerecht. Vor allem nicht in sehr kleinen Gruppen, weil sich da Langeweile und Aggressionen nicht verteilen und schnell feststeht wer der Schwächste ist und totgemobbt wird. Zusammen mit den Platys kann es gehen, allerdings versuchen die gelangweilten Guppys dann die Platys zu begatten, was die natürlich nicht so toll finden.

Die einzige Haltungsform die bei Guppys wirklich was taugt ist, wenn man beide Geschlechter zusammen hält, keine anderen Fischarten mit ihnen im Aquarium hat und es gut bepflanzt. Je nach Dichte der Bepflanzung und je nach Fütterung vermehren sie sich dann auf ungefähr 3 Guppys pro Liter bevor die Vermehrung von allein stoppt und nur noch Verluste ersetzt werden. Nimmt man welche raus, sind 4-8 Wochen später die Reihen wieder geschlossen. Reine Guppysbecken laufen fast immer auffällig problemlos.

Für Guppys ist ein normales 60cm Becken ideal. 40 Liter ist grenzwertig und je nach Form des Beckens zu klein. Allerdings ist die Beckengröße bei Guppys eher eine Frage der biologischen Stabilität als des Schwimmraums. Man könnte sie mitten im Bodensee aussetzen, sie würden fast nie weiter als 20cm geradeaus schwimmen, bevor sie die Richtung ändern.

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Er hat keine roten Augen, oder? Das heißt, er ist nicht völlig pigmentfrei wie ein echter Albino. Die Pünktchen sind einfach die nicht völlig weggezüchteten Reste der normalen Hautpigmentierung.

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Garnelen werden nicht schwanger. Dein Weibchen trägt aber Eier mit sich rum.

Amanogarnelenzucht ist kompliziert, aber machbar. Stell Dich darauf ein, dass die ersten Versuche nicht klappen. Das Weibchen trägt die Eier am Körper, bis die Larven schlüpfen. In der Natur schwimmen die Larven nach dem Schlupf mit der Strömung Fluss runter ins Meer. Dort leben sie planktonisch als Filtrierer, wachsen, häuten sich mehrfach und durchlaufen schließlich eine Metamorphose zur fertigen Garnele, die dann wieder die Küste hoch und durch die Flussmündung ins Süßwasser läuft bzw. schwimmt. Die Larven müssen innerhalb von etwa 24 Stunden nach dem Schlupf in Salzwasser kommen, sonst sterben sie. Sie müssen mit feinstem Staubfutter, lebenden einzelligen Schwebealgen u.ä. ernährt werden. Es geht, es gibt inzwischen viele Berichte von Erfolgen. Es gibt aber kein Patentrezept, das garantiert funktioniert.

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Das Tierschutzgesetz gilt für Wirbeltiere. Für Wirbellose gilt es nicht. Man muss nicht jeden Auswuchs, der aus der Abwesenheit eines gesetzlichen Schutzes entsteht, gut finden. Stellenweise führt der fast rechtsfreie Raum zu arg nachlässigem Umgang. Insgesamt ist es aber sehr sinnvoll, den Gültigkeitsbereich des Tierschutzgesetzes zu begrenzen. Würde das Tierschutzgesetzt völlig unbegrenzt für alle Tiere gelten, dürfte man sich im Bett nicht umdrehen, weil man dabei Milben in der Matrazze zerdrücken könnte und vor jeder Wäsche müsste man die armen Tierchen erstmal in Sicherheit bringen. Geschweige denn von einem Waldspaziergang, bei dem etliche winzige Krabbler und Kriecher unbemerkt totgetreten werden.

Würde man den Schutz auf alles ausdehnen das lebt, dürfte man nicht mal mehr kacken gehen, weil dabei auch das eine oder andere lebende Darmbakterium raus kommt und dann im Abwasser stirbt. Die Frage würde sich aber erübrigen, weil man dann nicht mehr kacken müsste, weil man nix mehr essen dürfte. Daraus ergäbe sich aber trotzdem eine ganz andere Frage: Da der Mensch ja auch nur ein Tier ist, ist es dann überhaupt erlaubt zu verhungern, nachdem man nix mehr essen darf?

Nach meiner Beobachtung wird übrigens öfter mit toten Ködern als mit lebenden Würmern geangelt.

Für die Haltung vieler Tierarten ist Lebendfutter übrigens unverzichtbar und vegane Hundeernährung ist auch nicht artgerecht.

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Die Pappe dient einfach nur dazu, dass das Aquarium wenn es vom Hersteller zusammengeklebt wird, nicht am Tisch fest klebt. Man kann sie ab machen, man muss dabei aber aufpassen, weil sie teilweise sehr fest am Silikon klebt. Am leichtesten geht es, wenn das Aquarium noch leer ist. Dann stellt man es kopfüber hin und legt ein nasses Handtuch drauf. Die aufgeweichte Pappe geht dann sehr leicht ab.

Der Einfachheit wegen lässt man sie einfach dran.

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Ich gehe davon aus, dass da einfach bei der Pflege Wasser außen runter gelaufen und unters Becken gekrochen ist.

Die wesentlich interessantere Frage ist aber, wie man bei einem eingerichteten Aquarium überhaupt bemerkt, dass die Pappe unten drunter feucht ist. Davon sieht man doch von oben absolut nix.

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Geht besser

Es sieht planlos aus. Außerdem das typischste Anfängerproblem, zu große Vorsicht bei der Wurzelgröße.

Die Wurzeln liegen flach in der Mitte, ohne dem Becken optisch Struktur zu geben. Die Pflanzen sind irgendwie, ohne erkennbares Gestaltungsziel und ohne Wissen um ihre spätere Wuchshöhe drum herum gesetzt. Es ist auch nicht zu erkennen, dass ein natürlicher Lebensraum gezielt nachgebildet wird bzw. für welche Fischarten es sein soll. Der Bodengrund wird auf Dauer nicht so schön wellig bleiben. Unter Wasser haben die Kieskörner weniger Reibung als trocken und sie sind "leichter", dadurch "fließen" sie mit der Zeit zu einer weitgehend ebenen Fläche. Wenn man unterschiedliche hohe Zonen im Bodengrund haben will, muss man ihn gezielt abstützen.

Das sind typische Anfängerfehler, aber es sind keine schlimmen Fehler. Es ist nichts kaputt und es ist leicht, die Fehler zu korrigieren. Nur das Geld für die rote Alternanthera ist wohl verloren. Die sind anspruchsvoll, brauchen viel Licht und viel CO2.

Stengelpflanzen sollten nicht im kompletten Bund wie ein Blumenstrauß gesteckt werden. Sie sind sich dann selbst im Weg und beschatten sich gegenseitig. Das verschlechtert das Wachstum und die unteren Blätter sterben ab. Man steckt sie je nach Wuchsform/Blattgröße einzeln, paarweise oder in Dreiergrüppchen und lässt zum nächsten Stengel/Grüppchen immer mindestens eine Fingerbreite Abstand. So entwickeln sich die Pflanzen viel besser. Man braucht dann auch weniger Pflanzen, um das Becken voll zu bekommen, das ist ja ein Kostenfaktor.

Du hast nur pflanzen, die relativ hoch werden. In dem kleinen Aquarium kann man die fast nur als Hintergrundpflanzen verwenden. Vorne würden sie die Sicht versperren, sobald sie mal richtig wachsen.

(Allgemeine Info: ) Bei Topfpflanzen muss man die Steinwolle, in der sie in der Gärtnerei aufgezogen werden, restlos entfernen. Mit Hilfe einer Pinzette und fließendem Wasser kann man sie gut auskämmen und auszupfen. In einem Topf sind fast immer mehrere Pflanzen, die man genauso vereinzelt wie Pflanzen, die im Bund verkauft werden.

Mit Limnophila habe ich keine gute Erfahrung gemacht, vielleicht habe ich aber auch einfach zu wenig Nährstoffe. Ich weiß aber, dass viele gute Erfahrung damit haben.

Man muss wissen, dass nicht in jedem Aquarium jede Pflanze überlebt und die Gründe oft schwer herauszufinden ist. Am besten konzentriert man sich auf die Pflanzenarten, die im eigenen Aquarium gesund bleiben. Wenn eine Pflanzenart abstirbt und eine andere nebendran gut wächst, muss man die abgestorbene Art nicht nochmal kaufen.

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