NEIN - nicht akzeptieren

Im Zweifelsfall ist eine Taschengeldsperre sehr wirksam. Ohne Geld gibt es keine Zigaretten, ganz einfach. Außerdem sollten Eltern das eigene Portemonnaie bzw. die eigene Bankkarte nie unbeaufsichtigt rumliegen lassen, um Zigarettenkauf am Automat zu verhindern.

...zur Antwort

Was haben Raucher denn im Griff? Die Entzugserscheinungen sagen ihnen, wann sie wieder rauchen müssen und die Sucht lässt sie sowohl die Folgen für die eigene Gesundheit ignorieren, als auch die Belästigung ihrer Umgebung. Raucher zeigen ganz normales Junkie-Verhalten, die Suchtbefriedigung steht im Vordergrund.

Man sollte den Preis anheben, auf 1 Euro pro Sargnagel, keine Steuervergünstigungen mehr auf Stopftabak, Automatenverbot (Alkis müssen auch einkaufen wenn der Markt offen ist), Rauchverbot überall wo im öffentlichen Raum ein Dach drüber ist (Buswartehäuschen.....), Rauchverbot im Umkreis von 2 Metern um Türen hinter denen auch Rauchverbot ist, Rauchverbot in sämtlicher Gastronomie inklusive bewirteten Außenbereichen, Gefängnisstrafen für Schmuggel schon bei Kleinmengen und Ersttätern. Außerdem sollten Raucher den selben Status wie andere Suchtkranke bekommen. Bist Du Alki, zahlt die Kasse die Entzugsklinik. Das muss für Raucher auch gelten. Das Problem wäre in einer einzigen Generation erledigt.

Von einem totalen Tabakverbot halte ich nichts, das fördert nur den Schwarzmarkt.

...zur Antwort

Der Stoffkreislauf geht von vorne los, der Körper wird kompostiert, die frei werdenden Nährstoffe und frei werdendes Wasser von Pflanzen aufgenommen, die Pflanzen irgendwann gefressen. Sonst bleibt nichts, der Mensch ist auch nur ein Tier. Alles andere ist Spinnerei. Oder wo sind die ganzen Schweine die wir essen? Im Schnitzelhimmel?

...zur Antwort

Hallo

Ich fürchte, Dir fehlt noch ganz grundsätzliches Wissen zur Wasserchemie. Deswegen empfehle ich dringend, dass Du Dich besser mit der Thematik beschäftigst und die Zusammenhänge verstehen lernst. Es sieht auf den ersten Block viel komplizierter aus als es ist.

PH Wert und Härte hängen zusammen.

Genauer gesagt PH Wert und Karbonathärte. Karbonathärte puffert den PH Wert, er ist dann stabil im alkalischen Bereich (über 7) und kann nur durch starken Zusatz von Säure unter 7 gedrückt werden. Dafür reicht schon eine geringe Karbonathärte von 2-3° dKH.

Wenn überhaupt keine Karbonathärte vorhanden ist (z.B. in destilliertem Wasser), wird der PH Wert nicht gepuffert. Dann reichen schon winzige Säureanreicherungen, um den PH Wert in den sauren Bereich (unter 7) fallen zu lassen. Wasser nimmt immer Gase aus der Luft auf, es findet ein regelmäßiger Austausch statt. Wenn CO2 aufgenommen wird, reagiert ein Teil davon mit Wasser (H2O) zu Kohlensäure (H2CO3). Deswegen ist der PHWert von destilliertem Wasser, das längere Zeit in einem offenen Behälter gelagert wurde, unter 7.

Ein PH von 3 ist völlig ausgeschlossen. Solches Wasser kommt nirgends aus der Leitung und auch aus keiner Quelle oder so. In der Natur kommt solches Wasser nur vor, wenn geologisch in großem Maße Säuren freigesetzt werden und gleichzeitig mineralstoffe fehlen, die ein Absinken des PH Werts verhindern. Da braucht es schon aktiven Vulkanismus oder eine natürliche CO2 Freisetzung in solchem Außmaße, dass es sichtbar sprudelt.

Bist Du wirklich ganz sicher, dass die Zahl 3 zum PH Wert gehört und nicht z.B. zur Gesamthärte oder Karbonathärte?

Schon mit einer Karbonathärte von 3 kann man den PH Wert nur noch mit Gewalt unter 7 drücken.

Wasserwerke haben Angst um ihre Leitungen und vermeiden saure PH Werte (unter 7) um fast jeden Preis. Saures Wasser ist extrem korrosionsfördernd, es zerfrisst Metall-Wasserleitungen sehr schnell. Wenn die geologischen Verhältnisse vor Ort dafür sorgen, dass das Quellwasser extrem weich ist, härten Wasserwerke dieses Wasser auf. Es werden Härtebildner (Karbonate) zugesetzt, bis die Karbonathärte bei mindestens 2° dKH liegt. So wird der PH Wert über 7 stabilisiert.

Pflanzen sterben am schnellsten durch zu wenig Licht.

Welche Krankheit haben denn die Fische und was machst Du, außer Licht ausmachen, dagegen? Bei manchen Medikamenten ist es sinnvoll, während der Behandlung das Licht aus zu machen, weil die Wirkstoffe nicht lichtbeständig sind.

...zur Antwort

Es ist überhaupt nicht geplant, zu normalen Bürgerrechten zurückzukehren. Es regiert sich doch so furchtbar bequem zur Zeit und viele der traditionellen Partei-Großspender machen auch gerade das Geschäft ihres Lebens.

Da erzählt man eben was von einer Pandemie, auch wenn dieses Virus ohne massive Vorerkrankungen nicht tödlich ist. Früher nannte man es Evolution.

...zur Antwort

Über die Qualität genau des verlinkten Modells kann ich nichts sagen, sondern nur allgemein über Pumpen dieser Bauart.

Diese Minipumpen sind keine klassischen Membranpumpen mit elektromagnetischem Antrieb. Stattdessen wird ein scheibenförmiges Piezoelement verwendet, das gleichzeitig als Antrieb und Membran wirkt. Deswegen ist diese Bauform besonders leise. Man hört praktisch nur die Luftblasen im Wasser, die Pumpe selbst hört man nicht.

Der Nachteil ist, dass die Bauform nicht sehr viel Druck ermöglicht. Die Piezo-Minipumpen die ich kenne verlieren bei Wassertiefen über etwa 30cm deutlich an Leistung und fangen dann auch etwas an zu brummen. Es lohnt sich auch, Schlauchlänge zu sparen, um Druckverluste zu verringern. Für eine Artemiaflasche und kleine Aquarien sind die Pumpen gut geeignet. Einen 12mm Luftheber tschechischer Bauart kann man damit auch antreiben. Was nicht richtig funktioniert sind die billigen, chinesischen Schwammfilter mit Luftantrieb. Die darin verbauten Luftheber sind ineffizient, die brauchen mehr Luft um richtig zu fördern.

...zur Antwort

Ganz normale Blumenerde hat sich bei Ficus Arten gut bewährt. Extrem wichtig ist regelmäßig gießen. Ein Ficus wirft schnell die Blätter ab, wenn er mal zu trocken war.

...zur Antwort

Aquariumglas unterscheidet sich nicht von Fensterglas. Das ist stinknormales Floatglas.

Ich würde einfach das selbe Glas nehmen, aus dem der Rest des Beckens besteht.

Geklebt wird mit Silikon. Am sichersten ist, wenn man Aquariensilikon nimmt. Dann kann man völlig sicher sein, dass es keine Fungizide enthält. Das billigste Allzwecksilikon vom Baumarkt enthält aber auch keine Fungizide, weil es ohne diese Zusätze billiger hergestellt werden kann. Völlig ungeeignet ist Sanitärsilikon. Das ist immer mit Fungiziden versetzt, um Schimmelbildung auf den Silikonfugen im Bad zu vermeiden.

Wichtig ist, dass die Glasscheiben keinen direkten Kontakt zueinander haben, sondern nur durch das Silikon verbunden werden. So werden Punktlasten vermieden, die das Glas zum Brechen bringen könnten. Das heißt, die Scheibe wird nicht trocken rein gestellt und eine Naht entlang gezogen, sondern es wird eine Silikonwurst auf die Kante der Scheibe gelegt und die Scheibe dann auf diese Wurst gestellt.

...zur Antwort

Die im Rauch enthaltenen Gifte verursachen Fehler, wenn bei der Zellteilung das Erbgut kopiert wird. Diese Fehler nennt man Mutationen. Viele davon lassen die Zelle einfach absterben, die dann durch eine neue Zelle ersetzt werden muss. Das ist für den Körper Energieaufwand, aber nicht direkt schädlich. Gefährlich ist, wenn die mutierte Zelle überlebt, unkontrolliert wuchert und benachbartes Gewebe zerfrisst. Das ist dann Krebs.

Weitere Kopierfehler bei der Zellteilung entstehen durch chronische Entzündungen. Raucherhusten ist letztlich ein Symptom einer chronischen Bronchitis. Da köcheln über Jahre und Jahrzehnte kleine Entzündungherde ungeheilt vor sich hin. Die Entzündung. Auslöser der Entzündungen sind sowohl Gifte, als auch Feinstaub.

...zur Antwort

Ich finde immer wieder lustig, dass diese Ficen (Ficusse?) als Bonsai bezeichnet werden.

Viele Ficus Arten bilden so dicke Speicherwurzeln, auch Ficus benjamina kann das bis zu einer gewissen Größe. Der Trick der angewendet wird, um die Pflanzen so aussehen zu lassen ist im Grundprinzip ganz einfach. Man kultiviert sie zuerst normal im Topf wie alle anderen auch. Die Aufzuchtbedingungen werden so eingestellt, dass die Bildung der Speicherwurzeln gefördert wird (wie genau weiß ich nicht, müsste man Ficus Züchter fragen). Wenn die Speicherwurzeln groß genug sind, werden die Pflanzen ausgetopft, alle weit oben wachsenden, dünnen Wurzeln entfernt und sie so hoch wieder eingepflanzt, dass die dicken Wurzeln über der Erde bleiben. Außerdem wird der Stamm sehr stark eingekürzt, um einen kompakten, verzweigten Neuaustrieb direkt über der Wurzel auszulösen.

Sie sehen interessant aus und sie behalten ihre Form nur, wenn man sie regelmäßig zurückschneidet, aber mit Bonsai Schnitttechniken hat das trotzdem nichts zu tun.

...zur Antwort

Wenn der Teich groß genug ist und in Ufernähe genügend Wasserpflanzen wachsen, werden alle Arten überleben.

...zur Antwort

Welcher Begriff durch seine pure Existenz, völlig unabhängig vom Zusammenhang in dem er verwendet wird, als rassistisch gilt, ist immer wieder eine Streitfrage.

Die lose Vereinigung nicht-mitteleuropäisch-stämmiger Menschen, die sich gegen Rassismus stellt, nennt sich doch selbst People of Colour. Sie definieren ihre Gruppenzugehörigkeit selbst durch genau die selbe Äußerlichkeit, sie nutzen nur einen anderen Begriff. Und auch das ist nicht restlos ausdiskutiert, denn manche "Farbigen" empfinden den Begriff farbig auch als rassistisch. Ihr nachvollziehbares Argument ist, dass sie nicht farbiger sind als Weiße, weil Weiße je nach Wetter, Gemüts- und Gesundheitszustand viel mehr unterschiedliche Farben annehmen.

Natürlich muss man berücksichtigen, dass die Frage von Rassismus immer eine Gefühlsfrage ist. Wer sich rassisisch beleidigt fühlt, für den ist das die Realität. Die lässt sich nicht wegdiskutieren und nicht relativieren und man muss das Gefühl ernst nehmen. Die Lösung des Problems ist aber nicht, Begriffe zu verbieten und sonst alles beim alten zu belassen. Rassismus endet nicht, wenn man ein paar seiner Kampfbegriffe verbietet. Rassisten erfinden dann einfach neue Begriffe, die mit der alten, negativen Bedeutung belegt werden. Die Lösung kann nur eine Bewusstseinsänderung sein.

...zur Antwort

Mit einem garnelensicheren Filter hätte ich jetzt gesagt, verzichte auf weitere Fische und nimm stattdessen eine optisch mit den H. amandae harmonierende Farbvariante von Neocaridina davidii. Der Aquaball frisst leider Babygarnelen. Das geht, wenn man einen anderen Teil des Aquariums für die Babygarnelen attraktiver macht. Mit einem großen Moos als Garnelenkindergarten haben sie kaum noch einen Grund, in den Filter zu klettern. Wegen der schöneren Wuchsform bevorzuge ich Spiky Moos gegenüber Javamoos. Es braucht etwas länger, bis es sich eingewöhnt hat, aber dann wächst es mindestens genauso gut.

Grobbeldopps Vorschlag mit einer Gruppe Otothyropsis piribebuy ist auch gut, allerdings sollte dann noch etwas Holz ins Becken und immer das eine oder andere Blatt getrocknetes Herbstlaub. Genau wie die verwandten Otocinclus sind es Gruppentiere, die sehr scheu werden, wenn man zu wenige hält. Mit weniger als 8 sollte man nicht anfangen, besser 10. Da sie zu einem großen Teil Aufwuchs fressen, der eh schon im Stoffkreislauf des Aquariums drin ist, ist die Wasserbelastung durch sie aber gering und die Anzahl stellt keine Probleme dar.

...zur Antwort

Ein bis zu 70cm großer, mehr oder weniger einzelgängerischer Raubfisch, der alles frisst das er erbeuten kann, ist schwierig zu halten. Der braucht sehr viel Platz und eine wohlüberlegte Vergesellschaftung. Die Ausscheidungen stellen eine nicht geringe Wasserbelastung dar, das muss man beim Filter berücksichtigen.

Eine Haltung als Speisefisch macht nur Sinn, wenn die Nachzucht planbar gelingt. Sonst hat man ja keinen mehr, sobald man ihn gegessen hat.

Wirtschaftlich ist sowas immer Blödsinn, weil der Energiebedarf der Haltung in einen äußerst schlechten Verhältnis zum Nutzen steht. Da kostet die Dorade schnell mal 1000 Euro, bis sie auf dem Teller ist. Und da ist die Infrastrukturinvestition noch nichtmal mitgerechnet.

...zur Antwort
gut

Prinzipiell ist das schon lange überfällig, aber die politischen Vorgaben zur Umsetzung sind dermaßen katastrophal schwachsinnig, dass ich nicht daran glauben kann, dass eine Energiewende politisch überhaupt gewollt ist.

Warum fehlen eigentlich immernoch alltagstaugliche, immobile Energiespeicher, um den ganzen Strom zu speichern, den man auf Millionen von Dächern und mit zehntausenden Windkraftanlagen erzeugen könnte?

Es sind unvorstellbar große Dachflächen ungenutzt. Photovoltaik funktioniert inzwischen gut genug und sie ist billig genug, um sie überall nutzen zu können. Über die Nutzung muss man aber überhaupt nicht nachdenken, so lange nicht zeitnah eine geeignete Speichertechnik in Aussicht ist, mit der man überschüssigen Strom zumindest für einige Wochen speichern kann. Der Speicher muss so langlebig wie möglich sein, die Herstellungs- und Betriebskosten müssen im Verhältnis zur Lebensdauer akzeptabel sein, die Herstellung und Entsorgung muss ohne knappe Rohstoffe oder inakzeptable Umweltschäden auskommen. Ob man völlig dezentral speichert, z.B. in jedem Haus, oder ob man ganz oder teilweise zentral speichert, z.B. in einem kommunalen Speicher pro Stadtviertel oder Stadt, spielt keine Rolle.

Der Hype um Lithiumakkus lenkt vom Wesentlichen ab. Diese Technik ist für mobile Speicher mäßig geeignet, für immobile Speicher aber völliger Blödsinn (klein und leicht vs. kurzlebig, teuer, umweltschädlich). Früher hatten die meisten Häuser einen Öltankraum und noch früher gab es einen Kohlenkeller oder Holzboden. Außerdem hatte jede nennenswerte Stadt ihr Gasometer. So groß darf der Energiespeicher sein. Das wird ja wohl zeitnah zu schaffen sein.

...zur Antwort