Schlechtes Gewissen durch Spicken?

7 Antworten

Wenn Dein Gewissen so schlecht ist, könntest Du das beim Lehrer oder der Schulleitung beichten. Das würde Dein Gewissen entlasten.

Allerdings würdest Du dann durch die Prüfung fallen. Die müsstest Du dann im nächsten Jahr wiederholen. Das heißt, Dir fehlt ein Jahr und Du hast auch noch einen schlechten Ruf bei den Lehrkräften.

Was ist Dir wichtiger?

Mein schlechtes Gewissen scheint besser zu werden nach deiner Antwort danke😂

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als was machst du die Ausbildung und wie alt? (nur aus Neugier)

Das nächste mal wirklich lernen, dann ist das schlechte Gewissen auch schon wieder weg. Schließlich geht es um deine Ausbildung.... gar nicht mal so unwichtig

Naja - solange du kein Arzt oder Architekt wirst, dessen Fehler lebensgefährlich sind ist es vmtl nicht so schlimm. Je nachdem worum die Arbeit ging hätte es vmtl nicht mal was mit deinem Beruf zu tun.

leider schon🤷🏽‍♀️ Kinderpflegerin

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@anoanona

Dann pass bitte immer gut auf dass du keine schlimmen Fehler machst.

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Das ist Vorbereitung auf das reale Leben. Später wirst du alles googeln. Da wird keiner fragen, wo du welche Informationen her hast. Jedenfalls nicht, solange alles richtig war. Mach dir keinen Kopf. Alles OK. Du hast Glück gehabt nicht erwischt worden zu sein. Braucht man manchmal auch. Aber bedenke: Lehrer sind auch nicht blöd. Wenn du auf einmal in der Klausur Dinge weißt, die du im Unterricht nie wusstest, dann kann es schon sein, dass er das mal bei einer mündlichen Prüfung bestätigt haben will. Die Sache ist noch nicht ausgestanden. Dein schlechtes Gewissen könnte zum geringsten Problem werden.

ja das stimmt natürlich. Das Thema ist mir aber sowieso nachdem ich stundenlang diesen Spicker gebastelt habe im Kopf geblieben😂 Deswegen mache ich mir bei der Sache keine Sorgen

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Wenn Du den Spickzettel selbst abgefertigt hast, dann ist doch alles gut. Vielleicht musst Du noch ein bisschen üben, damit er beim nächsten Mal etwas kleiner wird. Hier meine Halting zum Spicken:

Ein Lehrer, der seit 10 oder 20 Jahren den gleichen Unterrichtsstoff vermittelt, bringt zu jeder Stunde Zettel mit, auf dem Notizen zum Unterrichtsstoff niedergeschrieben sind. "Unterrichtsvorbereitung" wird das oft genannt. Man sollte meinen, solche Lehrer können den Stoff in- und auswendig, sodass sie ohne Zettel auskommen müssten. Ich will aber nicht falsch verstanden werden. Jeder Lehrer soll so viele Spickzettel anfertigen, wie er zu braucht.

Ein Bundestagsabgeordneter, der eine Rede halten soll, hat sich selbstverständlich darauf vorbereitet, in dem er einen oder mehrere (Spick)Zettel angefertigt hat. Niemand stört sich daran, dass er während seines Vortrags immer wieder einen Blick darauf wirft. Gleiches tut ein Vorstandsvorsitzender, wenn er auf der Jahreshauptversammlung seines Unternehmens Rechenschaft über seine Arbeit ablegt.

Ich frage mich, ob es da nicht viel sinnvoller wäre, dass Schüler - wenn sie schon gezwungen werden sinnlose Tests zu schreiben - lernten, sich auf vergleichbare Situationen vorzubereiten. Das tun sie, in dem sie sich im Anfertigen von Spickzettel üben? Einen guten Spickzettel mit den wichtigsten Informationen anzufertigen, ist nämlich nicht so einfach.

Ob mit oder ohne Spickzettel, das Ergebnis des Testes ist sowieso das gleiche. Nach dem er geschrieben und benotet ist, geht das abgefragte Wissen auf wundersame Weise verloren. Ist es da nicht sinnvoll, wenigstens einen guten Notizzettel zur Hand zu haben? Die ganze Kriminalisierung von Schülern hätte endlich ein Ende.

Gruß Matti

Ja stimmt genau🙄 Danke dass du dir so viel Zeit genommen hast bei der Antwort.

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