Schlacke als Baumaterial für Wand im Altbau?

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4 Antworten

Früher hat man alles zum Bauen genommen was gerade verfügbar war. Und je nach Konsistens kann Schlacke wie Beton gegossen werden oder zum Mauern benutzt werden. Mein Vater hat das früher selber noch gemacht. Ich würde allerdings nicht zuviel daran rühren, man weiß bei einem alten Haus nie was sonst noch zum Vorschein kommt.

wie muss man sich das vorstellen? wird aus der schlacke richtig ein stein gegossen? also so, dass man dann viele steine hat die man zum mauern nehmen konnte? ich weiss ja, dass an dem haus gerade nach dem krieg viel verändert wurde. das hat mir ein sehr alter mann erzählt der hier schon lange wohnt. ich hab genau an der stelle wo das schwarze zeug ist, einen großen fernseher anbringen lassen der 50 kg wiegt, das ist aber schon 6 jahre her und ich glaube wenn es wirklich schlacke wäre, würde der doch garnicht mehr hängen oder ist das so stabil?

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@ambiguaa

Ich vermute es wurde eine Art Verschalung gebaut. Und die Schlacke dann dort hinein gegossen. In mehreren Schichten wahrscheinlich, damit es auch abbinden kann. Steine wird wohl niemand daraus geformt haben das ist unwahrscheinlich.

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Die Schlacke wurde mit Zement vermischt und dann zwischen eine Verschalung gegossen, so hat es mir zumindest ein Handwerker in Bezug auf meine Wände erklärt. Außerdem wurden zuvor noch schräge Drähte zwischen Decke und Fußboden gespannt, um der Wand noch etwas Stabilität zu verleihen.

Die Wand besteht sicher nicht aus "massiv" Schlacke. Es wurden wahrscheinlich dünne Abgrenzungen gemauert (vielleicht sogar Bretter oder Gipskarton-Platten) und der Zwichenraum wurde mit Schlacke verfüllt.

kann bims sein.

denkbar, daß man das als füllmaterial verwendet hat

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