Scheidung kann man trotzdem dass Haus behalten?

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9 Antworten

Auch wenn auf meine Antwort viele schreiben werden, dass das Blödsinn ist versuche ich dir grob zu erläutern wie es wahrscheinlich laufen wird. Natürlich fehlen hier viele Angaben, daher nehme ich an, dass das Haus euch beiden zu gleichen Teilen gehört und während der Ehe angeschafft wurde.

Der Ehepartner, der im Haus wohnen bleibt, ist formaljuristisch verpflichtet für den Anteil des ausgezogenen Miteigentümers eine Nutzungsentschädigung (Miete) für dessen Anteil zu zahlen.

Weiterhin wird im Scheidungsverfahren der Zugewinn während der Ehe festgestellt. Es kann also u.U. geschehen, dass dein Mann oder Du Vermögensausgleichsansprüche erwerben.

Sollte im schlechten Fall, dass du deinem Mann einen Vermögensausgleich zahlen musst wird es schwierig, da du im Zweifel Miete, Zugewinnausgleich und vielleicht auch noch Ehegattenunterhalt zahlen musst.

Es kann auch richtig gut für dich laufen und dein Mann muß einen Vermögensausgleich zahlen und Ehegattenunterhalt.

Dies könnte wiederum dazu führen, dass dein Mann dir deine Hälfte überschreibt, um seinen Verpflichtungen dir gegenüber nachzukommen.

Wie du siehst, ist die Frage ohne deine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu kennen unmöglich seriös zu beantworten.

Daher kann diese Frage nur folgendermaßen beantwortet werden.

Es kommt darauf an. Es wäre durchaus im Bereich des möglichen.

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Das kann man so nicht sagen. 

Es fragt sich vor ab einmal ob das Haus Dir gehört, sprich ob Du es alleine finanziert hast, oder ob ihr es gemeinsam erwirtschaftet habt.

Denn dann gehört die hälfte des Hauses Deinem Ex-Mann und Du müsstest ihm zum Marktüblichen Preis, seine Hälfte abkaufen.

Es kommt auch darauf an ob Dein künftiger Ex-Mann ein genügend grosses Einkommen hat.

Also ich schätze mal, ihr werdet vermutlich das Haus verkaufen müssen und Euch, falls ihr es gemeinsam erwirtschaftet habt, den Gewinn teilen....davon kannst Du Dir dann eventuell etwas eigenes kleineres erwerben.

Was sich allerdings wirklich lohnt ist, keinen Rosenkrieg zu beginnen, denn dann schiebt ihr am Ende alles Geld bloss den Anwälten in den Rachen.

Es ist eigentlich alles definiert und man kann dies recherchieren, so dass ihr euch gütlich trennen könnt, damit es nachher beiden in etwa gleich gut geht.

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Falscher Ansatz. Wenn das Haus beiden gehört und der Ehemann auszieht, muss die Ehefrau ihm erstmal den halben Wert des Hauses auszahlen, wenn sie alleine darin wohnen bleiben möchte.

Was meinst du mit Unterstützung? Von wem? Von öffentlicher Seite? Nein, da gibt es nichts. Ob Unterhaltsanspruch gegen den Ehemann besteht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, ab nicht davon, ob man ein haus behalten möchte.

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Dürfen ja, kommt darauf an wer eingetragen ist. Man muss es sich natürlich leisten können und in der Regel wird der Partner ausbezahlt. Unterstützung zum Kredit gibt es keine.

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Das ist ein recht komplexer Fragenblock.
Die erste Frage wäre, ob das Haus während der Ehe gekauft wurde, oder ob es von einem Ehepartner in die Ehe mitgebracht wurde.
(Oder auch während der Ehe an einen Ehepartner vererbt wurde)

Grundsätzlich ist es aber immer möglich das Haus zu behalten, aber der Partner wird ausgezahlt werden müssen, wenn es gemeinsames Eigentum ist.


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Das kann man nicht so allgemein beantworten. Viel ist davon abhängig, wie gut der Scheidungsanwalt ist und wie der zukünftige Expartner dazu steht bzgl. einer Unterstützung.
Ich habe erlebt, dass ein Mann, der die Scheidung wollte, seine Frau finanziell weiter unterstützt hat (Eigentumswohnung), damit sie die Wohnung behalten kann.

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Kommt drauf an, wem das Haus gehört. Also wer im Grundbuch steht. Stehen beide Eheleute drin, dann müssen sie sich einigen. Gelingt das nicht, dann muss das Haus entweder verkauft und der Erlös geteilt werden. Oder derjenige, der im Haus bleiben will zahlt den anderen aus.

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Wenn man ein Haus besitzt, darf man es auch weiter besitzen, wenn man sich scheiden lässt. 

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Wenn dem Ehepartner die Hälfte des Hauses gehört, kann man es in der Regel nicht behalten. Denn dann wird es verkauft, um dem Ehepartner seinen Anteil auszuzahlen. Wenn man alleine Eigentümer des Hauses ist, es sich aber nicht leisten kann, muss der Ehepartner nicht die Kosten finanzieren. Es ist dem Ehepartner sowieso nicht zuzumuten, den anderen Ehepartner finanziell zu unterstützen. Jeder kann arbeiten gehen.

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