Sattelverkauf auf was muss ich achten?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe immer den kompletten Kaufpreis als Kaution hinterlegen lassen. Sollte derjenige den Sattel zurückbringen dann bekommt er eben das Geld zurück, wenn nicht dann gilt er als verkauft und du musst nicht noch dem restlichen Geld hinterherlaufen.

Was ich auf jeden Fall machen würde ist, vorab Bilder vom Zustand des Sattels zu machen. Sollte er beschädigt zurückgegeben werden kannst du so nachweisen dass er das bei Übergabe noch nicht hatte.

Willst du auf Nr sicher gehen kannst du das Ganze ja auch schriftlich festhalten (inkl. der Versicherung des Käufers dass er für mögliche Schäden während der Probezeit aufkommt oder aber einer Klausel dass du den Sattel nur zurück nimmst wenn er im selben Zustand zurück gegeben wird in dem du ihn ausgehändigt hast.)

Von Experte Urlewas bestätigt

Nimm den Kaufpreis als Kaution

Wenn /falls der Sattel heile zurück kommt, kannst du das Geld zurück geben.

So habe ich öfters sattel gekauft

Vom Sattler genau anpassen musst du ihn sowieso. Aber das geht bei jedem markensattel wenn der Baum Stimmt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Reiten-Haltung-Zucht-Ausbildung n.LTJ u.ä.

Ganz genau. Und vor Übergabe den Zustand des Sattels dokumentieren, evtl. auch mit Fotos, u. sich das unterschreiben lassen.

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Fotografiere den Sattel vor Abgabe und dokumentiere eventuelle Schäden, das soll der potenzielle Käufer auch unterschreiben, so ist vorher schon klar, in welchem Zustand der Sattel ist und der potenzielle Käufer kann nachher nicht ankommen und sagen: "Die Macke war da aber nicht dran" oder du kannst sehen, wie mit dem Sattel umgegangen wurde. Hat der potenzielle Käufer Schaden verursacht, muss er dafür aufkommen.

Nimm den Kaufpreis als Kaution. Heißt so viel wie: Du hast das Geld, auch wenn der Sattel "weg kommen" sollte und wenn der potenzielle Käufer den Sattel nicht will, gibst du ihm (im Tausch gegen den Sattel) das Geld zurück.

Leg schriftlich fest, bis wann der Sattel getestet sein muss und was alles gemacht werden darf (zB Kopfeisen tauschen, je nach Modell).

Nimm dir die Daten des Käufers (Name, Anschrift), falls es zu Rechtsstreitigkeiten kommt, weißt du gleich, wen du vor dir hast.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe zwei Pferde, mehrere Zertifikate und Kurse

Ich würde einen gebrauchten Sattel immer über einen Sattler verkaufen, da weißt du einfach, dass es richtig gemacht wird und hast keinen Stress.

Du als Verkäufer musst eigentlich nix beachten, ob er passt etc ist Sache des Käufers. Bei Anprobe-Zeit solltest du dich aber über einen Vertrag absichern. Ich würde definitiv eine nicht zu geringe Anzahlung vereinbaren.

Wie genau die rechtlichen Rahmenbedingungen bei sowas sind, kann dir jemand anders bestimmt besser weiterhelfen.

Woher ich das weiß:Hobby – Reitsport seit 2007, eigenes Pferd seit 2020

Also wie ist das mit der Anzahlung. Ist die einfach ein bisschen weniger als der Kaufpreis?

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@jjcam3

Die ist ein Teil des Kaufpreises. Kannst du vereinbaren, wie du lustig bist

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@jjcam3

Ich würde den kompletten Kaufpreis als Kaution vereinbaren. Wenn der Käufer den Sattel behält, dann hast du dein Geld. Wenn er ihn zurückbringt, dann gibst du ihm das Geld wieder.

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Nicht jeder Sattler macht das. Meiner z.B. verkauft keine gebrauchten Sättel und nimmt auch keine Gebrauchten an.

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Die Person soll den Sattel einfach schon direkt bezahlen

Woher ich das weiß:Hobby – Ich reite seit meinem 6.Lebensjahr und habe zwei Pferde

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