Sachenrecht - Fallbeispiel?

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4 Antworten

Entscheidend ist, was im Vertrag steht. Wurden das Holz und die Einrichtung mit verkauft, sind diese auch herauszugeben.

Wurden Holz und Einrichtung nicht mit verkauft, gehören sie nicht zur Kaufsache.

Wurden das Holz und die Einrichtung im Vertrag nicht erwähnt, wurde nur die Immobilie, jedoch nicht das Zubehör mit verkauft.

Du hast keine vertragliche Vereinbarung hierzu erwähnt. Demzufolge sind Holz und Einrichtung nicht Gegenstand der Kaufsache und damit auch nicht herauszugeben.

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Kommentar von JohnMcClare
28.05.2016, 16:15

Diese Antwort war sehr hilfreich, danke. Bei Bedarf kannst Du mir deine PayPal Daten schicken ;-)

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Es geht hier darum zu prüfen und zu erkennen, ob es sich bei dem Holz etc um Zubehör im Sinne des § 97 BGB handelt und es im Zweifel nach § 311c BGB mitverkauft ist. Als Anspruchsgrundlagen kommen schuldrechtliche, aber auch sachenrechtliche in Betracht. Bei letzteren muss natürlich dann auch ein etwaiger Besitz oder Eigentumsübergang geprüft werden. In der Praxis ist diese Frage im notariellen Kaufvertrag geklärt.

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Was ist im Vertrag vereinbart? Wurde dort das Haus explizit mit Möbeln und Holzvorrat verkauft?

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wie stellt man diese frage , ohne details die jeder erwerber nachfragt ?

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Kommentar von BenniXYZ
28.05.2016, 22:13

Naja, Juristen halt. Die wissen wahrscheinlich nicht, daß es zwingend einen notariell aufgesetzten Kaufvertrag für Immobilien braucht und spielen so mit den § rum. Art: Was wäre wenn?

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