Rufbereitschaft am arbeitsfreien Tag

2 Antworten

Darf der Arbeitgeber mich am Montag zur Rufbereitschaft heranziehen?

Nein, darf er nicht. Deine vereinbarte Stundenzahl hast Du erreicht und der Montag ist Dein freier Tag. Wenn der AG dort Rufbereitschaft möchte, muss das vereinbart sein und zudem bezahlt werden. Rufbereitschaft ist ja keine Freizeit, da Du immer erreichbar und einsatzbereit sein musst

Rufbereitschaftszulage gibt es und im Arbeitsvertrag u. Tarifvertrag steht die Möglichkeit der Rufbereitschaft

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@Tiffy03

Rufbereitschaft muss aber auch bezahlt werden. Hast Du eine Vereinbarung über die Leistung von Überstunden? Gibt es einen Betriebsrat? Der muss den Überstunden auch zustimmen.

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Auch wenn Hexle2 anderer Ansicht ist:

Wenn in dem für Dich zuständigen Tarifvertrag, Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder anderen für Deinen Arbeitsplatz geltende Vertragsbestandteile eine Rufbereitschaft beschrieben ist, Dann darf der Arbeitgeber das natürlich machen. Daran sind jedoch Bedingungen geknüpft:

Der Rufbereitschaft müssen Leistungen gegenüber gestellt werden.

Z.B. TV KVI Hessen. Zitat: "Für jede angefangene 12 Stunden Rufbereitschaft hat der Arbeitgeber 1 Stunde Arbeitszeit zu vergüten. Wird der MA innerhalb der Rufbereitschaft zur Arbeitsleistung herangezogen, sind ihm unabhängig der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit mindesten 3 Stunden zu vergüten."

Dein AG darf also unter bestimmten Bedingungen Rufbereitschaft anordnen und Du hast dann die Verpflichtung innerhalb einer zumutbaren Zeit zur Arbeit zu erscheinen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Du dafür zu Hause auf den Anruf warten mußt. Diese so genannte häusliche Rufbereitschaft ist ARBEITSZEIT und voll zu bezahlen! Wenn durch die Rufbereitschaft Mehr / Überstunden anfallen, dann sind diese Stunden mit den üblichen Zuschlägen zu bezahlen. Alternativ ist Dir die Möglichkeit einzuräumen diese Stunden "abzufeiern".

Polizei möchte nicht kommen was nun?

Am Samstagmittag wurde mir mein Wohnung´s sowie Autoschlüssel von unbekannt entwendet (er lag in der Garage ca 2 Std. unbeaufsichtigt). Samstag habe ich dann wie verrückt alles abgesucht bin mir, aber sehr sicher, dass er auf dem Tisch in der Garage lag. Ich habe daraufhin die Polizei kontaktiert, die meinte ich solle erstmal alles absuchen, nun ja gesagt getan ich habe nichts gefunden. Daraufhin rief ich wieder bei der Polizei an und sagte der Schlüssel muss gestohlen worden sein er lag zu 100%tigkeit auf dem Tisch. Heute also Montag habe ich wieder bei der Polizei angerufen und gesagt ich würde gerne meine Anzeige aufgeben ob Sie jemand schicken könnten da ich ja nicht aus der Wohnung komme und auch keinen Autoschlüssel mehr habe um vorbeizukommen. Da wurde mir nur frech gesagt ich solle doch schon mal alle Schlösser Tauschen lassen direkt, was ja auch gar nicht dauert und mir nichts bringt da man nicht einfach so einen Autoschlüssel bekommt. Nunja Sie meinten Sie kommen nicht und ich kann ja zu Fuß kommen(1Std und 30 Min) wenn ich kein Auto habe.

Meine Frage ist nun ob die Polizei da richtig gehandelt hat? Man muss doch eine Anzeige aufgeben können was machen denn all die älteren Damen die nicht von zu Hause wegkommen. Ich bin einfach enttäuscht.

Mit Freundlichen Grüßen 

Annika

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gesetzliche Feiertage und angerechnete Stunden

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Hallo! Sind ja hoffentlich ein paar kluge Köpfe hier. Folgende Situation. Normaler Arbeitsdienst von 6.00 Uhr bis 14.00 Uhr. In der anderen Abteilung Dienstleistung, gleicher Betrieb, von ca. 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Jetzt plant man folgendes Arbeitsmodell: Arbeitsdienst Montag bis Freitag + Rufbereitschaft für die Abteilung Dienstleistung (je nach Bedarf) + Rufbereitschaft Samstag und Sonntag,- also 7 Rufbereitschaften am Stück. Dann wieder eine normale 5 Tage Arbeitsdienst,- bzw. man versucht Urlaub zu bekommen. Das wäre dann 4 mal im Jahr + 5 zusätzliche, feste Sonntage Dienst. Meine Frage: Ist das Rechtens? Ich bräuchte hier aber etwas schriftliches, nicht nur mündliche Aussagen. Betriebsrat und viele Kollegen nehmen es übrigens einfach so hin und als ich heute meinen Mund aufgemacht habe kam gleich der Kommentar "ob ich schon daran denke, dass die Betriebsführung gewechselt hat und ich im Kopf haben sollte, wie schnell es unter der neuen Leitung wegen einer Kleinigkeit schon eine Abmahnung für den Kollegen gegeben hat..." Bitte,- kann mir jemand dazu einen Rat geben? Wird immer schlechter und für mich heißt es nur noch "arbeit machen und durchhalten" :-(

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