Rückwirkend differenz zwischen Unterhalt und Unterhaltsvorschuss?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"Der § 1613 Unterhalt für die Vergangenheit verneint und bejaht diese Frage da quasi in einem Satz. Oder werde ich einfach nur nicht schlau daraus?"

Im Paragraphen sind Bedingungen formuliert, die erfüllt sein müssen, damit auch für die Vergangenheit Unterhalt gefordert werden kann.

Da du von Anfang an eine Beistandschaft beim Jugendamt hattest, haben die diese Bedingungen auch frühestmöglich erfüllt. Dass der Kindesvater die Vaterschaft angezweifelt hat und deshalb Ansprüche nicht sofort angemeldet werden konnten, ist durch den Paragraphen ebenso abgedeckt in Abs. 2 Nr. 2b.

Am besten du fragst mal beim Jugendamt nach, die müssten dir das doch eigentlich sagen können.

Also, die entgültige Antwort: Ja, er musste den kompletten Differenzbetrag von 108€ monatlich (241 gesamt - 133 UV) zahlen, ab dem Zeitpunkt der Geburt des Kindes. Denn ab da gilt der Unterhaltstitel wenn der Vater von anfang an feststand.

Da ja kein Titel bestand muss der KV nichts nach zahlen

Der Titel wurde ja nur dadurch verzögert das er die Vaterschaft anzweifelte und einen Test gefordert hat. Aber die tatsächliche Vaterschaft bestand ja schon seit März. Und das wird ja in dem Paragraphen Beschrieben oder nicht?

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@hellschwarz

Ab Vorlegung eines Titels zahlt er zurück, aber nur wenn er leistungsfähig war in der Zeit als Unterhaltsvorschuss gezahlt wurde. ist er in dieser Zeit nicht leistungsfähig zahlt er auch nichts zurück. Die Differenz sowieso nicht

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Themen: unterhalt kindesunterhalt

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