Rücktritt Vermieter?

10 Antworten

"Die Achillesferse der mündlichen Zusage ist allerdings die Beweisbarkeit. Im Mietrecht gilt nämlich –wie üblich im Zivilrecht­–, dass derjenige der etwas will, die Voraussetzungen dafür, darlegen und beweisen muss. Wenn der Mieter sich nun auf die Rechte aus einer mündlichen Zusage stützen will, muss er alle Voraussetzungen und damit eben auch die mündliche Zusage beweisen können. Kann er dies nicht ist die Zusage kurz gesagt nicht viel wert."

Quelle:

https://www.mietrecht.org/mietvertrag/muendliche-zusage-mietvertrag/#III

Da dein Bekannter ja einen schriftlichen Beweis hat, lohnt sich ein Widerspruch!

Woher ich das weiß:Recherche

Widerspruch? Wogegen denn?

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@Grinzz

Gegen die Absage des Vermieters. Falls das aber Erfolg haben sollte, würde ein einvernehmliches Wohnen dort wohl nicht mehr möglich sein.

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@BarbaraAndree

Die Absage ist aber doch keine rechtsmittelfähige Entscheidung 😅😉

Man kann seinen Unmut dagegen äußern, aber einen "Widerspruch einlegen" kann man nicht.

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Mit der Vermietung wurde ausgemacht,dass die Wohnung wie gesehen übernommen wird und er hatte eine mündliche Zusage erhalten.

damit ist bereits ein mündlicher Mietvertrag entstanden. Absagen kann der Vermieter nicht mehr so einfach.

Diese Woche kam eine E-Mail der Vermietung mit einer schriftlichen Bestätigung inklusive eines Termins zur Unterzeichnung des Mietvertrages und der Schlsselübergabe, hinzugefügt wurde,das der Vertragsbeginn ab dem 31.10.2019 sein soll.

damit ist das sogar Beweisbar, der Vermieter macht sich Schadensersatzpflichtig. Welches du per Rechtsanwalt durchsetzen könntest.

so ein unfug

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@farbe808

Wieso Unfug? Was genau hälst du davon denn für Unfug? Und warum?

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Hm, ein Mietvertrag muss nicht schriftlich abgeschlossen werden.

Somit würde ich hier sagen, dass es einen gültigen Mietvertrag gibt.

Die Sache ist nur, Dein Bekannter würde klagen müssen.

Sollte er jetzt aber nachweisen können, dass ihm hierdurch Kosten entstanden sind, weil er zb eine andere Wohnung abgesagt hat und jetzt was teureres mieten müsste zb könnte er auf Schadenersatz klagen.

Sagen wir es mal so. Er darf es nicht. Außerdem hat er es schriftlich per Email bestatigt. Das ist eigentlich bindend. Allerdings wenn du da jetzt mit ner Klage kommst, dann herrscht nur böses Blut zwischen euch. Keine Ahnung, ob du das in Zukunft haben möchtest.

Wenn hier die Anmietung tatsächlich schon per Mail bestätigt wurde, kann sich hieraus tatsächlich ein Schadenersatzanspruch ergeben.

Da würde ich mal einen Anwalt befragen.

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