riesen angst vor dem zahnarzt - hilfe!

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11 Antworten

Hatte ich früher auch. Und dachte mir, der Zahnarzt hat auch echt Spaß, mich zu quälen. Viele Schmerzen haben einen regelmäßigen Zahnarztbesuch verhindert und leider hatten wir von zuhause aus auch nicht die nötige Erziehung zur Mundhygiene. Also alle negativen Komponenten auf einmal. Aber so vor 35 Jahren (!) habe ich mich selbst überholt und mir eine Strategie zurecht gelegt. Zunächst habe ich darüber nachgedacht, dass eine Zahnkrankheit eben nur eine gewöhnliche Knochenkrankheit ist. Punkt 2: Der Zahnarzt muss mit mir reden, einmal im Voraus, was er tun will und während der Behandlung sowieso. Wenn man dem Arzt das so sagt, funktioniert es (ansonsten wechseln, es gibt sie, die guten Zahnärzte!). Ich habe mir die Spritze als Gegner vorgestellt, den ich besiegen will und ich sage ganz ehrlich, anfangs hatte immer die Spritze die Oberhand, aber das war immer kürzer. Dazu habe ich mir ganz bildlich vorgestellt, dass ein Kariesloch wie ein Vulkan ist, der ganz viele Krankheitskeime ausstößt um meinen Körper fertig zu machen. Im Prinzip stimmt das auch, aber ich habe mir das so richtig vorgestellt. Das motiviert den Zahnarztbesuch. Und ich habe allen erzählt, ich hätte keine Angst vor dem Zahnarzt (die meisten haben Angst) und dann war ich ja den Beweis schuldig. Es ist eine Tatsache, dass man mit Schmerzen viel besser umgehen kann, beziehungsweise sie gar nicht so schlimm wahrnimmt, wenn man sie als unvermeidbar annimmt. So habe ich meinen "Gegner", die Spritze, benutzt um den "feindlichen Vulkan" in meinem Körper zu besiegen. DAS IST EIN SUPER COOLES GEFÜHL! Ich habe auf dem Stuhl nur noch die Augen geschlossen und mich darauf konzentriert, tief durchzuatmen, die Atemzüge zu zählen - und dann war es ganz schnell vorbei und meine Strategie hat funktioniert. Heute absolviere ich die Zahnarztbesuche meistens komplett ohne Spritze, wenn mal ein Zahn gezogen werden muss, dann nehme ich halt eine halbe Stunde vorher eine Schmerztablette. Ich will dich nicht erschrecken: Vor fast 29 Jahren musste ein Zahn gezogen werden, ich schwanger, wollte keine Betäubung. Hat geklappt (hat aber weh getan). Man kann unglaublich stark sein, glaub mir und wenn du Honig liebst (dein Nickname), dann bist du auch bärenstark. Lass dich nicht von einem kaputten Zahn kaputt machen. Angst verstärkt die Schmerzen, mach dir das bewusst. Du bist stärker als dieser Schmerz. Okay? Du wirst mit jedem Mal stärker. Angst macht dich klein und angreifbar. Das bist nicht du! Alles Gute.

Du bist nicht allein mit deiner Angst. Es geht vielen so wie dir! Falls du Beruhigungs-Tabletten möchtest, solltest du mit deinem Hausarzt drüber reden. Außerdem kannst du deinen Zahnarzt bitten, die Stelle wo er hinspritzen will, vorher etwas zu betäuben. Gibt Betäubungsgel und ähnliches.

http://www.zahnarzt-angst-hilfe.de/wbb3/

er kann dir vorher "Beruhigungs" Tabletten geben dann merkst du von der Spritze kaum was"!

Ich habe auch Angst vor´m Zahnarzt... Es gibt aber extra Angst-Zahnärzte, die auf solche Patienten spezialisiert sind. Als ich das erste mal bei so einem Arzt war, habe ich zwar auch eine Spritze bekommen, aber die war so heftig, dass ich nach dem ersten pieks garnix mehr gemerkt hatte und als es vorbei war, war ich so happy, als wäre ich auf drogen oder so... Suche einfach nach einem Angst-Zahnarzt. Und sage nochmalk extra, dass du ein Angstpatient bist und wovor du angst hast. Und durch den Rest, musst du durch. Wenn du erst einmal da bist, ist es okay. Ich denke, lachgas-behandlungen macht man heute nicht mehr.

Ich laß mir auch für eine Zahnfüllung eine Spritze geben.,damit ich Schmerzen umgehe . Das ist ja nur ein kleiner Pikser und dafür spührst du von der ganzen darauffolgenden Behandlung überhaupt nichts .Das ist doch weit angenehmer als diese Bohrerei schmerzhaft mitkriegen zu müssen,findest du nicht ? Wünsch dir einen schönen Abend.

hatte ich auch ! das ist alles nicht soooo schlimm. ich hab sogar geweint. aber der artzt hat mir betäubungsmittel gegeben und dann war das nivh sooooooo schlimm . (das betäubungsmittel ) . dann hab ich die augen geschlossen und es hat einmal piek gemacht . ich hatte genauso wie du riesen schiss und adann tat es gar nicht weh ! ich glaub der zahnartzt hat jetzt zwar n blauen fleck am arm aber sche* drauf (: .und dann hab ichdie augen geschlossen (weil er meinen zahn rausnehmen wollte) und gefragt :" wann pieksen sie dennn endlich ?" dabei hattte der´s schon gemacht . Fazit : trau dich ! so schlimm ist es nicht !

lg krona ,Viel glück !

WAS????? ich auch ! meine mutter musste mich sogar dorthin begleiten ! der arzt hat mich festgehalten und es war nicht so schlimm wie ichs mir vorgestellt habe... Trypanophobie Klassifikation nach ICD-10 F40 Phobische Störungen F40.2 Spezifische (isolierte) Phobien ICD-10 online (WHO-Version 2011) Als Trypanophobie oder (umgangssprachlich) Spritzenangst wird die irrationale Angst vor Injektionen bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine spezifische Phobie, die als relativ häufig und als allgemein medizinisch relevant gilt. Nir et al. untersuchten 400 Personen (mittleres Alter 25 Jahre), die Reiseimpfungen erhalten sollten. Davon waren 7 % medizinische Mitarbeiter und 2,8 % Personen, die sich regelmäßig Insulin spritzen mussten. 21,7 % gaben an sich zu fürchten, während bei 8,2 % eine unverhältnismäßig große Angst festgestellt werden konnte. Zu Ohnmachtsanfällen kam es besonders bei Personen mit einer Spritzenphobie und solchen mit schlechten Vorerfahrungen. Andererseits konnte eine deutlich wahrnehmbare Empathie die Rate an Ohnmachtsanfällen reduzieren.[1] Um eine zielgerichtete Therapie ermöglichen zu können, muss unterschieden werden zwischen einer Trypanophobie (Angst vor der Injektion als solche) Belonophobie (Angst vor Nadeln) oder Aichmophobie (Angst vor spitzen Gegenständen) Vaccinophobie (Angst vor Impfungen) Insulinpflichtige Diabetiker mit „Spritzenangst“ benötigen dementsprechend auch ein psychologisches Gutachten, bevor eventuell eine „Impfpistole“ zur Verabreichung des Insulins von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt werden kann - nicht zuletzt weil auch die Diagnose einer Phobie als solche selbst gesichert werden muss. Ersatzweise kann der zu injizierende Ampulleninhalt sublingual oder nasal appliziert werden. Als psychotherapeutisches Verfahren kommt meist die modifizierte Verhaltenstherapie zum Einsatz. Eine Möglichkeit zur Umgehung der Spritzenangst stellt in Zukunft möglicherweise die nadelfreie Injektion dar.

Es gibt die Möglichkeit, unter Vollnarkose die Zähne behandeln zu lassen - allerdings bezahlt das seit neuerem die Krankenkasse nicht mehr. Auch Beruhigungsmittel, Dämmerschlaf, Hypnose und ähnliche Methoden gibt es. Mach dich da mal schlau drüber welche davon dein Arzt anbietet, wenn keine davon wende dich an eine Zahnklinik, die haben da meist eine gute Auswahl. Mir gehts übrigens genau wie dir - nicht der Bohrer ist das schlimmste, sondern diese elenden Spritzen...

Die Schmerzen der Spritze sind bei weitem nicht so schlimm, als du sie "ohne Spritze" hättest. Deshalb, lieber ein kurzer Pickser, als die Schmerzen des Bohrens zu ertragen. Denke daran, wenn du Angst vor dem Zahnarzt hast. Lieber ein paar Minuten unter dem Bohrer, als ein Leben ohne lachen :)

bin 13 habe mit 10 schon so ne betäubungsspritze bekommen der zahnartzt hat die spritze bei mir verdeckt mit der Hand!!!!! So habe ich nix gemerkt sag deinem za das du angst vor der spritze hast vlt. wendet er den trick au an und du merkst nichts :)

Das du angst vor dem zahnartzt werden die an deinen Zähnen erkennen.

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