Restschulden nach einer Zwangsversteigerung

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die restschuld trägt der frühere hausbesitzer.

Es ist allgemein bekannt dass eine in das Grundbuch eingetragene Hypothek bestehen bleibt und an den Käufer über geht. Der neue Eigentümer muss die eingetragene Hypothek die mit der Wohnung oder des ersteigerten Hauses verbunden ist bezahlen.

Das kommt auf die rangstelle des betreibenden Gläubigers an. Im Regelfall wird ja aus der erstrangigen Grundschuld betrieben. Falls das nicht der Fall ist und man quasi bestehen bleibende REchte in Abt. III mitersteigert wird das im Termin vom Rechtspfleger ausdrücklich bekannt gegeben. Und ausführlich erläutert, da das ja doch eher nicht die Regel ist. Und aus Deiner Frage entnehme ich eigentlich, dass es keine bestehenbleibenden Rechte gibt sondern schlicht und einfach der Erlös kleinr als die Schulden waren. Und die bleiben bei dem/den vorherigen Hasubesitzern. Da die aber im Regelfall kein Geld haben, trägt letztlich leider meist die Bank den Schaden. Auf gar keine Fall übernimmt der neue Hausbesitzer alte Schulden wenn das Grundbuch in Abt. III lastenfrei ist.

Wie muss man nach einer Zwangsversteigerung wegen den restschulden vorgehen?

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