Rennmaus Tumor operieren lassen?

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7 Antworten

Hallo GabbyKing,

das Risiko ist bei kleinen Tieren leider sehr hoch. Ich hatte auch mal Ratten, wovon eine von einem Tumor betroffen war. Sie war allerdings schon 4 Jahre alt und daher zu alt. Die Tierärztin meinte dann auch zu mir, das es sehr riskant wäre und ich erstmal warten solle, da die Ratte noch sehr lebensfroh war.
Sie sagte mir dann auch, dass die Ratte ohne OP eine längere Lebenserwartung hätte, als mit OP. Daher habe ich mich dann dagegen entschieden.
Ich hatte sie auch noch einige Monate und sie hatte sich auch nicht gequält. Sie ist dann in meiner Hand friedlich eingeschlafen. 

Es ist wirklich schwierig. Vor allem, weil es bei Deiner Maus schon aufgegangen ist...
Wie benimmt sie sich denn momentan? Frisst und trinkt sie noch einigermaßen? Bewegt sie sich viel oder liegt sehr eher rum? 
Wenn alles eher schlecht ist, würde ich es nicht mehr machen. Dann hätte sie dafür keine Kraft mehr.

Wie ist denn Dein Bauchgefühl? Ich würde Dir da gerne helfen, aber die Entscheidung viel mir damals auch sehr sehr schwer.

L.G.
XNightMoonX

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Kommentar von GabbyKing
11.07.2016, 14:42

Sie benimmt sich ganz normal frisst gut trinkt spielt mit seinem Freund und man merkt ihr eigentlich nichts an, deshalb finde ich die Entscheidung auch so schwer...
Der Tierarzt hat gesagt, zu alt ist er nicht und wenn es Ihre wäre würde sie es machen, aber schlussendlich ist es eben unsere Entscheidung...

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Kommentar von GabbyKing
11.07.2016, 17:08

Dankeschön ich werde berichten, wenn ich mich entschieden habe

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Kommentar von GabbyKing
14.07.2016, 12:39

Ich habe mich nun doch für die OP entschieden, da der Tumor nun blutig und geöffnet war.
Er hat sie bis jetzt gut überstanden ( war heute morgen) und heut Mittag darf ich ihn abholen :)

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ist das tier noch fit? wenn ja, dann wäre meine entscheidung sowas von klar: op machen lassen und dabei die duftdrüse ganz raus nehmen lassen.

das narkoserisiko ist bei den zwergen genauso wie bei uns menschen auch. ein guter ta dosiert es ordentlich, so dass sogar eine injektionsnarkose kein problem ist. noch besser vertragen werden inhalationsnarkosen, wo das tier nach wenigen minuten ohne gas schon wieder wach ist.

wichtig ist aber, dass das partnertier mit zur op kommt und beide so schnell es geht wieder unter beobachtung zusammen gesetzt werden.

nach der op hält man die tiere dann für ca zehn tage nur auf küchenpapiert. also kein streu und kein sandbad.
gut ist es auch, wenn die naht subkutan ist. der ta sollte damit was anfangen können

ich selber habe mittlerweile drei tiere operieren lassen. einer hat es auf grund einer anderen erkrankung leider nicht geschafft. die anderen beiden aber ohne probleme. einer wurde sogar zwei mal operiert. als der tumor das dritte mal innerhalb eines jahres wieder kam, habe ich mich dann gegen eine weitere op entschieden. es wäre nur ein aufschieben gewesen. diese entscheidung war auch völlig richtig. denn kurz danach zeigte sich das wahre ausmaß: der tumor hatte schon in herz bzw lunge gestreut und er hätte keine chance gehabt

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Wenn du die Maus operieren lässt und sie hinterher aufwacht hat es sich doch gelohnt, oder? Und wenn nicht, dann ist es besser, wenn sie nicht mehr aufwacht, als wenn sie sich noch weiterquält und irgendwann erlöst wird. Auch wenn sie dann noch ein wenig mehr Zeit hat, wird sie irgendwann nicht mehr gegen den Tumor kämpfen können und dann kommt sie zum Tierarzt.

Deine Frage ist schon ein wenig her und du musst doch bis jetzt schon eine Antwort gegeben haben müssen. Hast du sie operieren lassen?

Wie auch immer es gelaufen ist, ich wünsch dir was <3

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Kommentar von GabbyKing
27.08.2016, 12:07

Ja, die OP lief super und die Wunde naht ist super verheilt !!!

Leider ist er jetzt aber an einem starken Wurmbefall gestorben :( 

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Ich würde die OP machen lassen, früher oder später wird Sie ja wie es leider scheint sowieso sterben und mit einem solchen Tumor zu leben ist für die Maus bestimmt auch alles andere als Toll, also wehe man erlöst sie vom Tumor oder vom Leben

Kopf hoch, wird schon!

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Kommentar von Everklever
11.07.2016, 17:10

mit einem solchen Tumor zu leben ist für die Maus bestimmt auch alles andere als Toll

Mit den Folgen eines solche Großeingriffs zu leben, ist für das Tier aber auch nicht ohne. Nach meiner bescheidenen Ansicht wird zu oft an das Wohl und das "gute Gewissen" der Tierbesitzer gedacht, als an das Wohl des Tieres.

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Wenn es ihr noch gut geht, würde ich sie lassen. Aber sobald du Veränderungen merkst, würde ich sie - so hart es klingt - einschläfern lassen. Eine OP wäre wohl zu teuer und zu riskant.

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Kommentar von GabbyKing
11.07.2016, 15:25

Ok danke aber auf das Geld kommt es mir absolut nicht an nur auf das Risiko...

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Lass der Natur ihren Lauf und lass sie dann erlösen, wenn es ihr erkennbar schlechter geht. OP ist aus meiner Sicht keine empfehlenswerte Alternative.

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So hart es auch klingt, aber lass das Tier einschläfern. Die lebenserwartung von rennmäusen ist ohnehin sehr kurz. Die OP ist gefährlich, teuer und bietet wenig erfolgsaussichten.

Tut mir leid

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Kommentar von GabbyKing
11.07.2016, 14:20

Ok danke, aber momentan geht es ihr noch sehr gut, wenn ich merke das es schlechter wird würde ich ihn erlösen lassen...

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