Reizdarm Syndrom und Arbeiten

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

RDS-Patienten gehen nie ohne Immodium Akut und Dulcolax aus dem Haus. Dazu noch Buscopan gegen die Schmerzen. Häufig auch erst ein Mittel gg. Verstopfung und wenn "es dann fließt" schnell ein Mittel gegen Durchfall hinterher....

Langfristig hilft wirklich nur zu mehr inneren Ruhe zu gelangen und Stress weitesgehend zu vermeiden. Autogenes Training, Yoga, Sport, Philosphische Ansätze (Seneca z.B.) - was immer einem gut tut. Sehr auf sein Umfeld achten, meiden, was oder wer einem nicht gut tut.

Bei mir ist es morgens am Schlimmsten. Über den Tag hinweg verbessert es sich meistens, aber nicht immer.

Stress vermeide ich ja schon weitestgehend, aber positiver Stress reicht ja leider auch schon aus! :/ Demnächst zieht ein Hund bei uns ein, ich denke, der wird zu meinem Wohlbefinden beitragen (vor allem weil ich so auch öfter raus komme).

0

Hallo Sanctuary,

nachdem ich deine Zeilen gelesen habe kann ich dir sehr gut nachfühlen, was du da momentan durchmachst, denn ich habe es sehr ähnlich auch hinter mir. Gerade als ich so alt war wie Du jetzt, ging es mir auch oft schlecht und ich hatte in meiner ersten (Büro-) Ausbildung so viele Fehlzeiten, dass ich nach nur einem Jahr wieder zur Betriebsärztin musste und dort total links gemacht wurde. Die hatte mich schon ganz am Anfang bei der Einstellungsuntersuchung so auf dem Kieker, dass sie mir sogar unterstellte ich würde mit dem RDS eine chronische Darmentzündung und MC vertuschen wollen (weil ich als Jugendlicher schon zweimal wegen einer Darmentzündung in der Klinik war; die Diagnose RDS bekam ich dann nach den weiteren Untersuchungen bei meiner Musterung). Das war dann bei der erneuten Untersuchung bei der Betriebsärztin, die sehr ausgiebig war, dann erst recht so und ich wurde letztlich noch zu einem Amtsarzt geschickt, der beurteilen sollte ob ich die Ausbildung weiter machen kann und evt. doch eine CED habe. Zu dem wollte ich eigentlich gar nicht mehr, aber meine Mutter überredete mich doch dazu. Als der mich dann auch noch in die Klinik zu einem Gastro-Doc schicken wollte, habe ich dann freiwillig hingeschmissen.

Es gibt meiner meinung nach kein Patentrezept wie man mit RDS umgehen kann. Jeder muss für sich heraus finden, wie man die Ernährung anpassen kann und wie man am besten Stress (v.a. psychischen) abbauen und vermeiden kann. Und wenn auch das nicht ausreichend hilft, dann muss man leider eben auch zu den Medikamenten greifen, die hier schon genannt wurden. Ich hoffe Du findest "Deinen Weg"! Alles Gute

Ich habe dasselbe Problem, jedoch ist es bei mir kein Reizdarm, sondern Morbus Crohn und Divertikel. Bei mir hatten die am Anfang auch nichts gefunden. Jedoch durch meine Hartnäkigkeit haben die es schließlich diagnostiziert. Vorher haben die es auch auf Reizdarm geschoben, obwohl durch den Toilettengang sich die Bauchschmerzen nicht besserten.

Ich kenne auch jemanden mit Morbus Crohn - seine Symptome kommen mir aber schlimmer vor als meine, obwohl ich meine schon schrecklich finde. Ich hoffe nicht, dass ich so eine Krankheit habe. Aber eigentlich ist es mir egal, solange ich erstmal Sicherheit habe und dann gezielt was dagegen getan werden kann.

Und wie machst du das im (Arbeits-) Alltag? Bist du auch häufiger krank als andere?

0
@Sanctuary

Also mal ehrlich ich war sehr oft krank, als es noch nicht festegestellt war. Jetzt geht es wieder. Das Problem ist nur, habe gerade wieder eine Entzündung. Wo wei0 man gerade nicht genau oder besser gesagt wir sind uns nicht so sicher, ob der Dünndarm oder die Divertikel im Dickdarm oder beides entzündet sind. Jedenfalls leide ich sei 4Wochen unter Fieberschübe und mein Hausarzt, hat jetzt auch eine Darmsteifung dadurch festgestellt. Jedoch zum Glück noch keine Stenose. Bekomme Medikamente dagegen. Die Schmerzen, bzw. die Krämpfe unten am Nabel werden immer schlimmer.

0
@Carlystern

Das tut mir sehr leid ... klingt ja wirklich schlimm! Bei mir ist es im Moment auch wieder schlimmer, da ist durchhalten angesagt. :(

Ich bin leider auch öfter mal krank. Dazu kommen dann noch Harnwegsinfekte (Antibiotika) und dann ist es einfach ein ewiger Kreislauf. Ich zerstöre die Darmflora, dann bau ich sie wieder auf -> Harnwegsinfekt -> erneut kaputter Darm. Und gegen die Infekte versuche ich auch schon so ziemlich alles zu unternehmen! Jetzt bin ich auch seit zwei Monaten davon frei auf Holz klopf

0

Was möchtest Du wissen?