Reiten ist keine Tierquälerei! ;( Argumente?

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14 Antworten

Sagen wir mal so: Welche Daseinsberechtigung haben die meisten Arten, die nicht als Nutztiere gehalten werden (und wenn der Nutzen die Freude der Kinde an ihrem Goldhamster ist, also zähle ich Haustiere zu den Nutztieren)? Das heißt, würden wir nun deswegen alle aufhören zu reiten, zu fahren, Bodenarbeit zu machen, Holz zu rücken oder sie am Acker einzusetzen (gibt ja auch welche, die die alten Bewirtschaftungstraditionen wieder aufleben lassen) ... sähe es sehr schlecht aus für den Fortbestand der Pferde auf dieser Welt.

Natürlich gehört da dazu, dass wir das Pferd physisch und psychisch dazu bereit machen, es zu reiten, dass wir es dran gewöhnen, was der komische Zweibeiner von ihm will, mit ihm so umgehen, dass wir ihm keinen Schaden zufügen ... und schon sind wir an einem Punkt, wo wir auch mal drüber nachdenken sollten, wieviele Pferdehalter ihren Tieren Schaden mit dem ausgewählten Futter zufügen - aus reiner Unkenntnis darüber, dass indem so teuer erstandenen Futtersack weitaus mehr Schrott als Gutes drin ist. Wenn wir das ansehen, ist auch Pferd zum Anschauen halten fragwürdig.

Und: So ein ordentlich trainiertes Warmblut mit 165 Größe wiegt gern mal um die 600 kg - wenn die nicht neugierig wären auf das, was die Menschen mit ihnen machen ... sähe nicht gut aus für den Menschen. Von daher kann man ihr Neugierverhalten durchaus nutzen, um eben seine "Nutzung" zu bekommen von den Pferden. Und wenn man es geschickt macht, kommen sie am nächsten Tag von der Heuraufe, wo lauter leckeres Futter drin ist, zu einem gelaufen und fragen, ob man "das lustige Spiel" wieder mit ihnen macht. Sie könnten auch einem den Hintern hindrehen und sagen, bleib weg, mit Dir ist es doof, ich bleib viel lieber bei meinen Freunden.

Dazu kommt noch: Sie kennen es nicht anders. Wir fangen uns nicht Wildpferde und erklären ihnen von heute auf morgen "Arbeite für mich!", sondern wir Menschen ziehen sie schon groß, lehren sie das Fohlen-ABC und schleichen dann, wenn sie alt genug sind, langsam zur wirklichen Arbeit rüber. Für die Pferde ist es normal. Sie sehen als Neugeborene schon andere Pferde, die Menschen durch die Landschaft tragen.

Frag einfach deinen Vater ob er seine Arbeit auch als Quälerei empfindet oder ob er seine Arbeit gerne tut. Wir Menschen machen so vieles was wir nicht einmal von einem Tier verlangen würden. Wir gehen 8 bis 10 Stunden in einem stickigen Büro, oder in einer stinkenden Firma arbeiten - fragt uns jemand ob wir uns damit quälen?

Wir Menschen verhalten uns selbst vollkommen gegen die Natur - die meisten aber haben ihre Tiere und versuchen wenigstens diese so Artgerecht und Naturgerecht wie möglich zu halten.

Pferde sind Arbeitstiere - die meisten Arbeiten recht gerne - wenn wir Menschen es dem Tier ermöglichen uns Rückengerecht in der Gegend herumzutragen, dann ist das keine Quälerei.. Ein Mensch muß auch erst seinen Rücken und seinen Bauch trainieren um schwere Lasten tragen zu können (auch das tragen macht ein Mensch ohne darüber nachzudenken jeden Tag)

Jedes Tier und jeder Mensch braucht eine Aufgabe

wenn wir Menschen es dem Tier ermöglichen uns Rückengerecht in der Gegend herumzutragen, dann ist das keine Quälere

Deine Meinung, oder die Meinung deines Pferdes? ;)

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@pMaIq

Klar meine Meinung , ich kann ja nicht in den Kopf meines Pferdes sehen, aber ich bin mir sehr sicher das es meinem Pferd nichts ausmacht und das sie ihre Arbeit gerne tut - außerdem Denke ich nicht menschlich bei Pferden, sondern tierisch. Und meinen Tieren geht es allen sehr gut - so gut geht es mir nicht. Ich muß mich als Mensch wesentlich mehr Zwängen unterordnen als jedes Tier - na ja gute Haltung vorausgesetzt.

Ich hätte auch gerne 23 Std. am Tag zur freien Verfügung und würde nur eine Std. Arbeiten. Da ich auch nicht glaube das Tiere in diesem Sinne überhaupt denken da sie nur im hier und jetzt leben - Hat das Tier eine Meinung? Wie bildet es diese Meinung? Wie soll man über etwas diskutieren das niemals gelöst werden kann, es sei den es erfindet jemand einen tierischen Gedankenleser. ?

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@friesennarr

Na, hoffentlich erfindet den keiner - die Betaversion hat da sicher viele, viele Vermenschlichungen drin. Bis es da endlich zur richtigen Marktreife kommt, werden viele Amok laufen ;-)

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du kannst es nicht beweisen.

dein vater scheint auf diesem auge blind.

nun ist es tatsächlich so: das pferd ist prinzipiell vom menschen unabhängig... was da wunderbares geschehen kann, wenn zwei so unterschiedliche wesen wie mensch und pferd miteinander kommunizieren... das kannst du niemandem nahebringen, der davon nichts wissen will.

reiten kann tierquälerisch betrieben werden und reiten kann eine einheit zwischen pferd und mensch sein. alles ist möglich.

reiten bedeutet sich auf ein "sportgerät" einlassen, dass über seele und willen verfügt, neue möglichkeiten der kommunikation zu entdecken, ein zusammenspiel, geben und nehmen. reiten und die arbeit mit pferden...

im prinzip - hm... was ist liebe?

wie willst du einem blinden farben erklären...

sorry - dein dad tut mir leid...

mein Vater ist in diesem sinne nicht blind! - seine Augen sind geschlossen und ich will ihm die Augen öffnen! - aber die Antwort hilft mir nich sehr viel

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Leider hat dein Vater teilweise recht, wenn man sich jeden Pferdebesitzer und jede Reitschule genau anschaut.

Allerdings ist es auch möglich, ein Pferd schonend zu "nutzen" (es ist im Prinzip nichts anders - wir nutzen das Tier zu unserem Vergnügen) und den Tieren auch Spaß an ihrer Aufgabe zu geben.

Und wenn dein Vater denkt, Reiten ist nur draufsitzen und sich tragen lassen - dann schenk ihm doch mal eine Reitstunde zum Geburtstag ;-)

Reiten ist ein Sport, der Pferd UND Reiter gut tut. In den meisten Fällen zwingt man sein Pferd ja nicht zu allen Sachen, sondern man motiviert es. :)

Früher waren Pferde frei in der Wildnis! Das ist auch absolut richtig so! So hat das die Natur geschaffen! Irgendwann haben Leute das Pferd als Fortbewegungsmittel eingesetzt! Das ist halt so ! Genauso wie die Menschen angefangen haben Tiere zu törnen und ihr Fleisch zu essen, Autos erfunden haben trotz Abgase usw! Inzwischen dienen uns die Pferde eigentlich nicht mehr als Fortbewegungsmittel bzw den zwecken wie früher! Sie werden gezüchtet! Als sportpferde usw. Jetzt sind diese Pferde aber auch Lauftiere wie ihre Vorgänger und brauchen Bewegung! Jetzt ist es unsere Aufgabe der Menschen und Züchter (bzw der Reiter), diese gezüchteten Pferde ausreichend zu bewegen, denn diese Bewegung brauchen sie! Sie kennen es nicht anderes, wenn sie schonend zugeritten worden sind! Aber tierqälerei ist das reiten nur nich, wenn das Pferd nicht in rollkur als Sportgerät benutzt wird, aber auch nicht am langen Zügel sich die Haxen auf der Vorhand antreten muss! Ein Pferd muss richtig gymnastiziert werden! Da aber noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, muss man lernen ein Pferd richtig zu gymnastizieren! Und dafür braucht man Unterricht! Und dieser soll für den Reiter ja auch Spaß machen!! Sonst ist es unmöglich für den Reiter, sich gefühlvoll mit dem Pferd harmonisch zu verbunden, wenn dieser Kein bock hat! Also keine Tierquälerei, solange man weis wie, es korrekt (meistenfalls mit Hilfe) macht und das Pferd bzw Pony auch argerecht hält und sich drum kümmert! Meine Meinung! Und ich denke auch die vieler anderer :-)

Ps.: Turniere kommen dann, wenn man das Pferd richtig gymnastizieren kann und das auch Zeigen will und sich mit anderen messen will! Aber das schweift jetzt zu weit vom Thema weg :) jedenfalls ist das auch keine tierqälerei, solange alles korrekt zugeht! :-)

Mittlerweile bin ich mir leider nicht mehr sicher wie ich zum Reiten stehen (möchte). Klar, einerseits kann man ein Pferd so trainieren, dass es das Gewicht des Reiters so gesund wie möglich tragen kann. Dafür muss es zuerst vom Boden aus gewissenhaft vorbereitet werden und danach muss gewissenhaft weiter trainiert werden, sonst ist Reiten wirklich höchst ungesund fürs Pferd.

Die Frage ist nun, wie das PFERD dazu steht geritten zu werden und da bin ich mir eben generell sehr unsicher. Wenn ich "normal" mit meinem Pony arbeiten würde, hätte ich diese bedenken vermutlich nicht, er macht schließlich immer nett mit und strengt sich wirklich an. Auch Ausritte genießt er. Da ich aber nicht mehr "normal" mit ihm arbeite, sonder ihm immer die Wahl lasse, hat er mich schon mehrmals mit Sattel einfach stehen gelassen. Ihm gefällt es sichtlich mehr mit mir andere Dinge zu machen als zu reiten. Nun ist meine Frage warum er mich nicht immer stehen lässt, schließlich ist reiten doch unnatürlich und er mag es ja auch nicht wirklich. Tut er mir damit einen Gefallen? Ist es der Schokoladeneffekt? D.h. weiß er, dass es eigentlich nicht gut für ihn ist und er tut es trotzdem weil es ihm doch irgendwie gefällt?

Ich weiß, dass ist nicht wirklich eine Antwort auf deine Frage, vielleicht kannst du aber wenigstens meinen Gedankengang nachvollziehen ;)

Siehe meine Antwort - Pferde fühlen sich eindeutig wohler wenn sie eine Aufgabe haben, das gleiche gilt für Hunde und alle anderen Lebewesen.

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@friesennarr

Ja natürlich, aber sollte das Tier nicht auch die Wahl haben was es sich als Aufgabe auswählt? Ist reiten nicht nur das geringre Übel als sich zu langweilen?

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@pMaIq

Derjehnige der die Wahl hat - zu arbeiten oder faul zu sein - was würde er wählen, das gilt für Mensch und Tier. Müssten die Pferde sich ihr Futter im bergigen Gelände oder auf der Steppe selber suchen - muss er laufen - da bleibt ihm keine Wahl. Die Natur gibt keine Wahlmöglichkeiten vor. Laufen u. Fressen oder stehenbleiben und Hungern.

Das letzere wäre aber von der Natur nicht vorgesehen.

Bei uns in der "Pferdehaltung" hat das Pferd noch nicht mal die Wahl des Futters - das würde mir mehr Gedanken machen als ob es Lust hätte zu Arbeiten sprich geritten werden. Wir legen das Futter vor - man muß nix tun also kommt die o.a. variante zum tragen - Arbeiten oder Faul sein. Jeder Mensch jedes Tier würde sich für das Faulsein entscheiden solange ihm das Futter direkt vorgelegt wird. Also Leben ohne zu Arbeiten. Wobei Arbeit für mich alles bedeutet was zum Leben befähigt. Futtersuche, große Distanzen überwinden um einen Partner, Wasser oder Salzlecken zu finden. Bei mir arbeitet mein Pferd wenigstens ein bischen am Tag für sein Futter. Ich arbeite den ganzen Tag um mein Futter und das meines Pferdes sicherzustellen.

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@friesennarr

Und warum muss diese Arbeit dann darin bestehen, dich durch die Gegend zu tragen? Warum reitest du?

Vermutlich wird dich dein Pferd auch begrüßen, wenn du an den Zaun heran trittst. Es wählt also zwischen Futter und dir. Wenn du dem Pferd so oft wie möglich eine Wahl lässt, wirst du ganz schnell sehen was ihm aktuell wichtiger/ besser erscheint. Natürlich wird dabei nichts abgewogen, das Tier kann nicht für seine Zukunft planen und wird sich immer gegen den TA entscheiden, da das was er normalerweise tut in erster Linie unangenehm ist.

Mein Herr Pony läuft bei uns auf dem Grundstück immer frei (außer bei TA besuchen), er darf sich also entscheiden ob er die Zeit mit mir verbringen möchte und etwas tun will, oder ob er weiter in der Sonne schlafen will. Er war ein super erzogener kleiner Kerl, der nie auf die Idee gekommen wäre mal seine Meinung zu äußern, er hätte alles getan was man ihm aufträgt. Nun habe ich meine Arbeit mit ihm komplett umgestellt, anfangs waren keine Veränderungen fest zu stellen, nach gut 2 Jahren traut er sich mitlerweile wirklich nein zu sagen. Er geht wenn ihm etwas nicht gefällt, natürlich kann ich ihn zurück rufen, wenn ich es für richtig hielte. Aber warum? Sollen wir nicht auch möglichst das machen was uns liegt und was uns freude bereitet? Natürlich geht das nicht immer, aber sollen wir diese lästigen Arbeiten unserem Pferd zumuten, damit unser Ego sich gut fühlt?!

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@pMaIq

Ja auf deine letzte Frage.

Ich halte mein Tier nicht nur zum reiten - das reiten ist eigendlich eine angenehme Nebensache. Meine Stute darf Stute sein - bekommt auch die möglichkeit sich Fortzupflanzen. Darf Mami sein - darf Pferd sein in eine Herde.

Dann kann sie auch was für mich tun.

Gestern waren unsere frisch auf der Koppel - habe mein Pferd gerufen - die glotzt mich an kommt aber nicht - hab sie weitermampfen lassen. Und bin wieder gegangen. Nur mal soviel dazu das sie immer nur meinem Willen folgen muß. Grüßle

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@friesennarr

Das war auch nicht gegen dich gemeint ;) von dem was ich bisher von dir gelesen habe, würde ich behaupten du machst dir Gedanken zu dem Thema und hast auf jeden Fall eine fundierte Position.

Ich für meinen Teil versuche den Egoismus so weit wie möglich los zu werden. Wenn ich andere glücklich machen kann, möchte ich nichts zurück verlangen sondern mich mit ihnen freuen.

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Leider hat er irgendwo recht ,so wie die meisten Menschen heute reiten ist es wirklich Tierquälerei.

Das Pferd wird nur noch als Gegenstand angesehen auf dessen natürliche Bedürfnisse keinen Wert mehr gelegt wird ,es muss nur funktionieren.

Steht den ganzen Tag in einer dunklen Box in der es sich gerade mal umdrehen kann,ohne direkten Kontakt zu Artgenossen.

Kurz vor dem Reiten wird ihm ein Sattel in den Rücken gedonnert,der Gurt sofort ganz fest gezogen.

Beim Reiten wird meist sogar mit Gewalt ,eine bestimmte Leistung oder Gehorsamkeit erzwungen.

Danach kommt es wieder in seine Box ,oder wenn es ganz viel Glück hat noch eine halbe Stunde auf den Paddock ,aber bloß keinen direkten Kontakt mit anderen Pferden .

Zeigt ein Pferd bestimmte Unarten oder Verhaltensweisen ,meist entstanden durch Schmerz oder Angst ,wird alle kraft darauf verwendet diese zu unterdrücken ,anstatt die Ursache zu finden. Für Fehler die der Reiter macht,müssen meist die Pferde geradestehen.

Das ist leider der Alttag vieler Pferde.

Es geht aber auch anders ,und das kannst du deinem Vater ja hoffentlich am Beispiel deines Pferdes oder wo auch immer du reitest (falls du es tust ,bzw. damit anfangen willst ) zeigen .

Naja, was Du beschreibst, ist zum Glück nur ein Bruchteil der Pferde und es werden immer weniger, die solchen Alltag haben. Natürlich helfen die Medien dabei, das drastische zu überzeichnen, sodass man ein Bild von ganz, ganz viel hat. Es gibt ja inzwischen in den Social Portalen Gegenbewegungen, die versuchen, ganz viele positive Bilder zu posten. Aber ein zwanghaftes "ich muss jetzt was positives suchen und posten" find ich auch blöd. Die Sensationslust derer, die das drastische so oft zeigen, sollte sich halt ein bisschen eindämmen lassen.

Wenn man ansieht, dass HIT alleine 2013 66 neue Aktivställe eröffnen konnte mit den Betreibern, es noch andere Hersteller für solche Fütterungssysteme gibt und es viele, viele Offenställe gibt, bei denen sich ein Fütterungssystem gar nicht lohnen würde, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und mal ein Gemeindegebiet durchzählt, wieviele Pferde sinnvoll gehalten werden, wieviele in Box mit ganztägig Weidegang und wieviele mit nur stundenweise Weidegang oder gar in Einzelkoppel, dann sieht man schon, dass sich da deutlich was verbessert. Also nicht schwarzmalen, sondern helfen. Denjenigen helfen, die etwas positiv verändern wollen, dass sie das auch tun können.

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@Baroque

Klar gibt es sicher viele Ställe wo es den Pferden echt gut geht ,aber in fast alle Reitvereinen/Reitställen sieht die Realität leider nicht so toll aus.

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bor reiten ist keine tierquälerei -.- kenne sooo viele pferde die sich total freuen wenn sie geritten werden .. wenn sie auslauf kriegen... natürlich sollte man es nicht übertreiben und jeden tag reiten das wäre dann nicht so gut aber den meisten pferden macht es spaß :)

Klar entspricht es nicht dem natuerlichen ursprung dass pferde geritten werden. Allerdings sind diese heutzutage alle gezuechtet und brauchen schonmal bewegung. Ich habe schon oft erfahren wie pferde eingehen, wenn sie keine 'arbeit' mehr haben. Pferde sind lauftiere, daher ist das ausreiten etwas, dass ihnen gefällt. Wenn die Ausbildung Pferdegerecht ist, und die tiere psychisch und auch physisch nicht belastet, ist das einfach auch vorteilhaft, weil z.b. beatimmte gymnastizierung die vorderhand entlastet,muskulatur aufbaut etc. Es ist aber auch vom pferd abhaengig ob es eher gerne bewegt wird oder weniger. Wer RICHTIG reitet und ein ECHTER loyaler pferdemensch ist, den fehler bei sich sucht und sich immer selbst verbessern will, um es seinem pferd komfortabler zu machen, der wird vom pferd alles verlangen koennen und es wird es aus freundschaft machen.

Pferde sind doch dafür gemacht, um zu laufen usw. es ist eher Tierquälerei, wenn sie den ganzen tag in der box stehen. wenn man jz nicht zu schwer ist und barrt....

Das ist doch absolut unnatürlich für ein Pferd!

Und ich habe mal gehört, dass ein Pferd sich Schmerzen nicht anmerken lässt. Heißt man würde es gar nicht merken, wenn es eine Qual für das Tier ist.

haha wie dein Name schon sagt :P

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Doch man erkennt den schmerz am gesichtsausdruch, an falten ueber den augen, an zugekniffenen augen, an verspannungen im hals oder ruecken. Wrr sein pferd kennt merkt sofort wenn was nicht stimmt. Man muss nur 'lesen' koenne..

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@Hanna700

was ist, wenn die kleinsten Anzeichen erst kommen wenn die Qual schon viel zu groß ist!!

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Naja ob es Tierquälerei ist, kann letzt endlich niemand mit Gewissheit sagen!

Ich denke nicht, dass es Pferden Spaß macht, von uns herum gejagt zu werden wie wir es wollen, allerdings haben sie vielleicht trotzdem Spaß am gallopieren.

Das einzige Argument was mir einfällt ist, dass die Pferde ja wegrennen würden wenn sie sich gequält fühlen...

Wie viele Pferde kennst du denen wirklich eine Wahl gelassen werden? Und warum rennen die "gerollkurten" Pferde nicht weg? Pferde sind so gutherzige Tiere und können so viel ertragen

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Hast du schon Mal ein Pferd gefragt ob es ihm Spaß macht geritten zu werden und über Dinge zu hüpfen und weite Wege zu traben etc. ? Ne ich bin der Meinung deines Vaters tut mir Leid ist auch nicht böse gemeint, aber jeder sieht das anders und ich denke auch es bringt nichts zu versuchen deinen Vater zu überzeugen :)

Vor allem weil Pferde auch Tiere sind, die den ganzen Tag in Bewegung sind, wären sie in der freien Wildbahn. Und wenn ein Pferd nunmal in ner Box steht oder von dem Menschen "eingesperrt" wurde, wenn ich es schlimm ausdrücken will, dann freut es sich über Auslauf. Und wenn man ein Pferd korrekt reitet, dann baut es auch Muskeln auf, die ihm das Laufen und vor allem das Arbeiten erleichtern und die Arbeit aus dem rein gesundheitlichen Aspekt positiv werden lassen. Aber wieso sollte es dem Pferd keinen Spaß machen? Pferde werden schon seit zig Jahren so gezüchtet, dass sie die körperlichen Vorraussetzungen haben, leistungsbereit zu sein. Und wer es schafft, eine Leistung zu bringen, wird sie doch wohl gerne bringen. Wenn wir uns freuen, kann doch niemand beweisen, dass es Pferde nicht vielleicht auch freut

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