Reifendruck bei Mountainbike(offroad)

4 Antworten

De facto ist es so, daß im Gelände ein niedrigerer Luftdruck viele Vorteile hat.

1. ist die Reifendämpfung besser, kleine Hindernisse schlagen weniger durch, dadurch ist es komfortabler und schonender für Mensch und Material
2. hast Du im Gelände mit weniger Luftdruck weniger Rollwiderstand, man glaubt es kaum (auf glatter Fahrbahn ist es andersherum)
3. hast Du auf losem Grund mit weniger Luftdruck einen besseren Grip, da die Auflägefläche größer ist und der Reifen weniger springt.

Der "richtige" Luftdruck hängt allerdings von deiner Reifenbreite und deinem Gewicht ab (je schmaler der Reifen/je höher das Gewicht, desto höher der Minimumluftdruck). Du könntest also mal probieren, wie es sich fährt mit immer weniger Luftdruck, bis du den "Sweet spot" erreichst. Das kann sogar 1,5 Bar und weniger sein. 3 bar ist schon defintiiv Straßendruck, das fahre ich auf meinem Rad mit 54er Breite.

Wichtig ist, daß du nicht soweit reduzierst, daß der Reifen anfängt zu walken (das geht auf die Reifenflanken), daß die Räder sich in der Kurve schwammig anfühlen, und daß der Reifen auf die Felge durchschlägt. Auf Letzteres kann man aber auch viel mit der richtigen Fahrtechnik Einfluss nehmen.

Der min - max Fülldruck steht auf den Reifenflanken, must halt ausprobieren mit welchem Druck du besser zurecht kommst.

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