Was passiert, wenn man mit zu wenig Luftdruck mit dem MTB fährt?

3 Antworten

Mit weniger Luftdruck, fährst du wie du ja schon festgestellt hast kompfortabler (weichere Federung), brauchst aber gleichzeitig mehr Energie um die gleiche Strecke zurückzulegen wie mit höherem Luftdruck, zum einen durch die erhöhte Walkarbeit des Reifen zum anderen weil sich die Luft im Reifen stärker erwärmt und die Auflagefläche größer ist. Das bedeutet daß du auf hartem Belag auch nicht so schnell vorankommst. Zudem kann es sich negativ auf die Reifen auswirken, da diese schneller verschleisen oder sich seitliche Risse bilden können. Für matschigen, sandigen oder vereisten Untergrund kann ein niederiger Luftdruck aber wieder Vorteilhaft sein, da sich die Auflagefläche des Reifens größer wird und deshalb der Grip besser, so daß man nicht so leicht rutscht und besser beschleunigen kann

Wenn du mit zuwenig Reifendruck fährst, erhöhst du den Rollwiderstand des Rades. Außerdem werden die Flanken der Bereifung mehr beanspruckt als es bei ausreichendem Reifendruck der Fall wäre. Während du den Unterschied beim Rollwiderstand sicher merken wirst, merkst du von der zusätzlichen Beanspruchung der Reifenflanken erst einmal nichts. Aber die Lebensdauer der Bereifung verkürzt sich.

auf der Straße gilt: viel Druck rollt leichter
im Gelände gilt: wenig Druck rollt leichter + mehr Grip
überall gilt: zu wenig Druck verkürzt Reifenlebensdauer.

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