Nein.

Der Mauerbau war ost- bzw. innerdeutsches Klein-Klein in dem Sinne, daß es der Udssr weder groß nutzte, noch sie sich das wirklich wünschten - zumindest zu diesem Zeitpunkt.

Die Kubakrise war eine veritable Kollision von geostrategischer Bedeutung... von einer Gefährlichkeit, die sogar die beiden Supermächte erschreckte. Sie war der Auslöser für viele Annäherungs- und Deeskalationsversuche der folgenden Jahre.

...zur Antwort

Nö, die Aussage ist schlicht Humbug.

Innerhalb der nächsten paar Monate - vielleicht nur Wochen - erhält Ukraine dutzende F-16 samt ausgebildetem Personal und Bewaffnung

Der Output der neu ausgebauten Munitionsfabriken - zzgl. evtl. der anonymen Zukäufe gesteuert durch Tschechien - soll noch dieses Jahr zu mehreren hunderttausend 155mm-Artilleriegeschossen in Ukraine führen, so viele hatten die noch nie.

Ukraine erhält ab diesem Jahr weitere ~60 Geparden - also etwa das Doppelte von dem, was sie jetzt haben. Und innerhalb weniger Wochen wurden gleich mehrfache Verstärkung der Raketen-Luftverteidigung zugesagt bzw. teilweise schon geliefert.

Erst vor wenigen Tagen wurde durch die G7 eine Beleihung der russischen Auslandsvermögen veröffentlicht, die Gelder i.hV. 50 Milliarden Dollar gehen nach Ukraine.

Nach und nach kommen immer mehr Projekte online, bei denen auch moderne Waffen speziell für Ukraine hergestellt werden. Beispielhaft seien hier zum Beispiel die Skyranger-Türme auf Leopard 1 genannt, die Rheinmetall erst kürzlich veröffentlicht hat.

Neue Storm Shadow von Italien sind angekündigt.

Der Ukraine -Support ist ungebrochen und die Gleise liegen nun für Jahre hinaus. Daher läßt sich gar nicht absehen, wann hier eigentlich das Maximum mal erreicht wäre. klar, die genaue Zusammenstellung wird sich immer mal wieder ändern, und es wird auch immer mal wieder Engpässe geben. Das ist halt in der Natur des Krieges.

Richtig an den Unkenrufen ist nur, daß es über den Winter eine gewisse "Flaute" in den Lieferungen gab, was maßgeblich mit der hirnlosen Hinhaltetaktik der US-Republikaner zu tun hatte.

...zur Antwort

Ganz theoretisch könnte sowas schon strafbar sein.

Die meisten der einschlägigen Paragrafen beinhalten jedoch einen Passus wie zum Beispiel "Wer [Straftat X begeht] in einer Weise die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören...."

Soll heißen, es muss eigentlich öffentlich, und/oder weit verbreitet, und/oder penetrant geschehen, bevor es strafbar wird. Wenn es nicht mehr nur eine individuelle Meinungsäußerung darstellt, sondern einen "größeren" Charakter annimmt.

Wenn es sich hier also nur um den kleinen Fritz aus der falschen Ecke von Facebook handelt, der gelegentlich mal anonym Dampf ablässt, würde das eher nicht verfolgt oder wegen Nichtigkeit eingestellt werden.

...zur Antwort

Chinesische Banken haben gerade erst in den letzten Wochen - vermehrt seit März - Zahlungen aus Russland verstärkt gegengeprüft, verzögert und/oder ausgesetzt.

Dies geschah als direkte Reaktion of dringende Warnungen der USA, daß sie die Sanktionen auf Geldinstitute ausdehnen können.

Die Geldmengen im Handel mit Russland sind in der Folge gesunken.

Man solle sich bloß nicht der allgegenwärtigen CCP-Propaganda hingeben - schön dargelegt in so manchem Post hier - und Glauben, die Chinesen wären völlig frei von Sachzwängen.

...zur Antwort

Nö. Erstmal wäre da der erste Weltkrieg.
Im Krimkrieg des 19ten Jhdt. hatten sie auch noch mehr Verluste.

Wenn Du in der neueren Geschichte meinst:

Der bzw. die Kriege gegen Finnland waren nicht unmittelbar Teil des WK2, und hatten astronomische Verluste für Russen ( bzw. die Sowjets ), die - in Ermangelung verlässlicher Zahlen für Ukraine - wahrscheinlich *derzeit noch* höher waren als die im heutigen Krieg.

Wobei die Zahlen der meisten großen Kriege vor dem letzten Jhdt etwas schräg werden, weil dort fast immer die Masse der Opfer durch Krankheit und Seuche multipliziert wurde - also jetzt nicht kriegsgefallen im engeren Sinne.

...zur Antwort

Die US-Hegemonie ist doch völlig in unserem Sinne, die von China und anderen Vögeln angestrebte "multipolare Weltordnung" ist es nicht.

Wir sind allgemein dicke Kumpels der USA, dein Plan würde auch unseren Interessen und unserer Sicherheit schaden.

Insofern entbehrt Deine Frage irgendwie der logischen Grundlage, weil sie von einer falschen Annahme ausgeht - nämlich, daß wir mit der NATO mehr beeinträchtigt seien, als ohne.

Die Krone setzt Du dieser seltsamen Folgerung auf, wenn Du dazu auch noch die Nuklearwaffenproliferation forderst.

...zur Antwort

Nicht, daß ich mir ernsthaft Gedanken drüber mache , doch... Wenn's zum Äußersten kommt, fahre ich zu einem nahen Verwandten mit einem riesigen Gehöft in der Pampa.

Große Solaranlage, eigener Brunnen, Hühner, Getreidespeicher und Dieseltanks.

Wenn das mich und meine Lieben nicht durchbringt, dann täte es auch nichts, was ich persönlich zuhause machen könnte.

Als Campingfreund habe ich allerdings auch eine gewisse Menge an Ausrüstung, die im Krisenfall nützlich wäre.

...zur Antwort
stimmt nicht

Ich will mal einige Punkte nennen, die in der allgemeinen Diskussion etwas weniger auftauchen.

Ein Rückzug aus der Ukrainehilfe würde...

  1. ... unserem Verhältnis mit unseren unmittelbaren Partnern und Alliierten enorm, tiefgreifend und langfristig schaden. Im äußersten Fall zum Zerbrechen der EU und/oder NATO führen.
  2. ...und in der Folge unsere Machtposition in Europa zerstören. Warum sollten wir das einfach verschenken ? Und dann an solche Kanaillen wie das imperialistische Russland?
  3. ... die militärische und zivile Perspektive Ukraines massiv beeinträchtigen, was politisch wie ethisch falsch ist und voraussichtlich zu einem nachteiligeren Kriegsausgang führt...
  4. .... was wiederum die Entschlossenheit des "Westens" dauerhaft infrage stellt und vielen weiteren latenten Konflikten auf der Welt Vorschub leistet. Ganz vorne zum Beispiel die chinesischen Landgelüste auf Taiwan u.a. Gebiete.

Dieser Krieg geschieht nicht in einem Vakuum ! Die Wohlfühlperiode nach dem Kalten krieg ist ganz einfach vorbei.

Viele Deutsche geben sich der bequemen Illusion hin, wir könnten einfach die Füße hochlegen und das käme schon alles wieder in Ordnung. Übrigens kräftig massiert von russentreuer Narrative. Doch dieser naive Irrglaube hat uns ja erst in die Schwere der Misere hineingeführt. Gerade so, als ob Geopolitik nur andere betrifft.

Nein, wir sind für die nächsten Jahrzehnte in unsicherem Fahrwasser, und da möchte ich schon lieber mit im Führerhaus sitzen. Auch Deutschland bekommt seinen Status nicht geschenkt, da muss man manchmal auch was investieren.

...zur Antwort

Der Hauptgrund:

Deine Szenarien sind nicht ausreichend, um den Kernwaffeneinsatz gemäß russischer Nukleardoktrin zu ermöglichen.

Das macht eine solche Kurzschlusshandlung von Putin zwar nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich.

...zur Antwort

Kontext ist wichtig.

Ein Putinversteher ist nicht jemand, der die Motivationen Putins zu ergründen versucht -

sondern jemand, der vorgibt, Putin objektiv zu betrachten ... und dann aufgrund einer "fantasievollen" Argumentation und übertrieben russlandfreundlicher Bewertung Putins Aktionen rechtfertigt oder sogar gutheißt.

...zur Antwort

9600 für einen 10 Jahre alten Kleinstwagen, mit nicht wenig KM auf der Uhr, halte ich jetzt nicht für supergut.

Zudem sagt Wiki, daß es den nur mit automatisiertem Schaltgetriebe, und nicht mit Automatik gab?

Wenn das stimmt, lass Dir das bloß nicht andrehen.

...zur Antwort
P. ist ein Beruf, wie jeder andere auch. Also Steuer einnehmen ok

Deutschland hat den - meiner Meinung nach - richtigen Schritt gemacht, Prostitution schlicht innerhalb gewisser Grenzen als Gewerbe anzuerkennen. Damit ist deren Rechtsstatus und Vorsorge verbessert, und ein großer Teil der Betroffenen wird aus der Schwarzwirtschaft herausgeholt. Sicherlich keine Lösung für alle Probleme, aber wenigstens wird das Thema angegangen.

Damit sind die Prostituierten vor dem Staat ganz einfach Erwerbstätige, und unterliegen somit der Steuerpflicht.

Geld von Pr. zu nehmen, ist nicht gleichbedeutend mit Zuhälterei. Die Aussage, der Staat mache sich durch Besteuerung zum Zuhälter, ist Unsinn.

Da der Rechtsstatus von Pr. in Italien sehr viel weniger gesichert ist, sind deren Entscheidungen gar nicht anwendbar auf die deutsche Situation.

...zur Antwort

Es werden keine Taurus geliefert. Hier gab es keinerlei (öffentlichen) Sinneswandel.

Deine Frage basiert anscheinend auf einem nicht akkuraten Verständnis der Regierungsposition, und einem schlampig geschrieben SK-Artikel.

Bzgl. des Allgemeinen Themas "Angriffe auf Russland" -

ich gehe davon aus, daß hier die Westalliierten geschlossen ihre Einschränkungen fallengelassen haben - und zwar teilweise NUR für die Region Charkiv.

Das haben die Russen erzwungen, nachdem sie diese Beschränkung gezielt ausgenutzt hatten für die Charkivoffensive, das ja direkt von Russland aus angegriffen werden kann.

Das ist alles.

...zur Antwort

Vereinfacht gesagt:

Die Bundeswehr darf nicht in ausländische Kampfmissionen geschickt werden ohne eine entsprechende Resolution der UNO oder NATO. In der Theorie könnte ein EU-Beschluss ausreichen, das ist in der Praxis aber noch nicht getestet worden.

Alles drei wird für Ukraine nicht geschehen.

Also darf Deutschland dorthin keine Soldaten mit Kampfauftrag entsenden.

Die Engagements in Mali waren eine Ausbildungsmission auf Einladung, bzw. unter einer UN-Friedensmission.

...zur Antwort
Andere Antwort

Ich denke eher - und ich bemühe mich jetzt, das wertneutral auszudrücken - daß dieselben persönlichen Eigenheiten, die manchen Menschen einen besonders tief empfundenen Glauben ermöglichen, diese auch empfänglich für allerlei gefühlt übersinnliche Erfahrungen bzw. deren Deutungen machen können.

Das Eine bedingt also nicht das Andere, sondern es "ergänzt" sich ganz gut parallel.

Das bedeutet nicht, daß beides voneinander abhängt bzw. immer zusammen auftritt.

...zur Antwort