Reicht in offiziellen Schreiben die Abkürzung "i.V. + Name"?

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3 Antworten

Hallo SpaceInVader,

im Briefkopf muss auf jeden Fall dein Verhandlungspartner stehen.

Hat der Unterschriftsberechtigte nicht selbst unterschrieben, sondern steht da i.V.(= in Vertretung) , dann heißt das, dass der Unterschriftsberechtigte selbst nicht im Hause ist und ein Autorisierter unterschrieben hat.

Steht als Abkürzung i.A. (= im Auftrag), dann ist der Unterschriftsberechtigte zwar da, hat aber einen anderen unterschreiben lassen.

Verantwortlich ist aber in beiden Fällen dein oben genannter Verhandlungspartner. Der kann sich dann nicht herausreden, er habe vom Inhalt keine Kenntnis.

Wenn das Schreiben keine Unterschift enthält, ist es nur gültig, wenn es einen Zusatz enthält wie: Maschinell erstellter Bescheid - ohne Unterschrift gültige Bescheinigung - oder ähnliches.

Keine Reaktion wäre aber nicht das Richtige. Du kannst mit Verweis auf die vorliegenden Schreiben eine Bestätigung verlangen, die ordnungsgemäß original unterschrieben ist.

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Kommentar von Mikkey
08.11.2015, 21:09

Tut mir leid, dass ich da korrigieren muss, aber "i.V." bedeutet "in Vollmacht" und steht nur Handlungsbevollmächtigten der jeweiligen Firma zu.

In dem beschriebenen Brief bedeutet das, dass der Brief nicht unterzeichnet ist.

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Wenn aus dem Brief hervorgeht, dass er von besagter Firma ist, dann kannst Du darauf vertrauen, dass der Brief die Meinung der Firma wiederspiegelt, egal ob die Sache unterschrieben oder nicht unterschrieben ist.

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