Rechtsfähigkeit eines 6 Jährigen bei Tauschgeschäft

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

6jährige sind geschäftsunfähig! Sie können keine wirksamen Willenserklärungen abgeben, weder zum Abschluss von Kaufverträgen noch von Tauschverträgen. Auch für die Annahme einer Schenkung müsste der 6jährige seinen Willen erklären, was er aber vor dem 7. Geburtstag nicht kann.

Aber die gesetzlichen Vertreter des 6jährigen können (wie der Begriff schon sagt) das Kind vertreten und statt ihm eine Willenserklärung abgeben.

Das hat übrigens nichts damit zu tun, "wie gut" oder "wie schlecht" das Geschäft sein mag. Kinder bis zum 7. Geburtstag können keine Rechtsgeschäfte schließen, sie können nur als Bote tätig sein und z. B. mit dem Zettel von Mama beim Kaufmann etwas abholen. Dann sind aber nicht die Kinder Vertragspartner sondern die Erwachsenen, die sich mit Zetteln verständigt haben.

Nicht ganz richtig. Schenkungen darf man annehmen, da sie nur einseitig verpflichtend sind. Jedoch darf die Person keinen Nachteil dadurch erlangen. man darf Geld als Geschenk annehmen, aber bspw. keinen Hund.

0

normalerweise darf der 6 järige martin keine nur geringfügige geschäfte abschließen (kauf eines lutschers), bei tauschgeschäften ist das wahrscheinlich etwas anderes, also normalerweise hat da sein partner pech gehabt

Nein, auch Lutscher können 6jährige nicht kaufen, da 6jährige überhaupt nicht geschäftsfähig sind.

0

Noch ein Fall ich find im BGB einfach nichts darüber. 7 Die 17 jährige Katrin nimmt mit Zustimmung ihrer Eltern eine Ausbildungsstelle als Verwaltungsfachangestellte in Bremen an, begründen sie ob folgende Rechtsgeschäfte gültig sind A wegen der schlechten Bahnverbindung und den ungünstigen Arbeitszeiten muss sie sich dort ein zimmer nehmen, kann sie dieses ohne besondere Zustimmung ihrer Eltern wechseln?

Was möchtest Du wissen?