Rechtsanwalt: Wie sieht die Realität aus?

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7 Antworten

Man kann auch viel darüber lernen, wenn man im Gericht ein Praktikum macht, da lernst du verschiedenste Fälle und Rechtsanwälte kennen. Zum Überblick verschaffen bringt das mehr als ein Praktikum bei einem fachspezifischen Rechtsanwalt, der sich nur z.B. um Strafrecht kümmert... Frag doch mal im Amtsgericht in deiner Nähe nach, ob du dort ein Praktikum machen könntest... Manche erlauben das zwar nicht, aber es gibt wahrscheinlich mehrere in deiner Nähe. Viel Glück, QuiRoMel 

Es sind doch bald wieder Sommerferien. Warum machst Du nicht einfach mal eine Woche Praktikum und schnupperst in den Beruf. Das ist sicherlich ganz anders als ein Hollywood Streifen oder eine Doku, wo Du nur die Extremen Dinge siehst oder die geschönten. 

Wichtig wäre auch noch für Dich zu wissen, welche Fachrichtung Du einschlagen möchtest. Verkehrsrecht, Familienrecht etc. 

Aussage einer angestellten Anwältin: "80 % der Rechtsanwälte leben am Existenzminimum." Es gibt zu viele selbständige Rechtsanwälte, deswegen haben nicht alle genügend zu tun. Achte also auf eine gute Spezialisierung und knüpfe frühzeitig Kontakte zu Kanzleien oder Firmen, die für Dich als Arbeitgeber oder Auftraggeber in Frage kommen. Wie Dein Arbeitsalltag dann im Endeffekt aussieht, wird sehr davon abhängen, welchen Job Du letztendlich hast.

Hey Du,

als Rechtsanwalt muss man jeden Tag sehr viele Akten behandeln und durchlesen und selbst einen Bericht dazu schreiben. Du griegst Mandanten die du dann verteidigen musst! So mehr Mandanten du hast, desto mehr Geld verdienst du. Dad heißt, wenn du mal keine Mandanten mehr hast, dann wirst du auch kein Geld griegen.. . 

usw... mach soch wirklich mal ein praktikum oder andrtes um ein bisschen zu schnuppern. LG

Viel Papierkrieg und intensive Einarbeitung. Du wirst auch Menschen verteidigen müssen, die du nicht ausstehen kannst. Das ist nun mal das Leben eines Anwalts.

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