Realistische Ausrede für den AG um für eine Terminserie beim Psychologen warunehmen?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Du hast ja keine Verpflichtung einen konkreten Grund vorbringen zu müssen. Wenn Du also überhaupt etwas sagen möchtest, hast Du einen "wichtigen Termin", nicht mehr und nicht weniger.

Ok, Kollegen sind neugierig und können nerven, aber Du hast doch einen Mund. Den kann man nicht nur zum Reden sondern auch zum Schweigen benutzen.

Wenn ich nichts darüber sagen will, dann ist das eben so. Wenn Du Dich unbedingt rechtfertigen willst, sag doch, Du gehst Erbsen zählen. Spätestens beim 3. Nachfragen lassen sie Dich in Ruhe.

Du hast wichtige unaufschiebbare Termine und fertig. Den Rest geht den AG nichts an, und du darfst auf Nachfrage auch ruhig sagen, dass du darüber nicht reden möchtest.

Wozu eine Ausrede?

"Ich habe regelmäßige Arzttermine an .... Tagen um 18 Uhr und kann daher zu dieser Zeit nicht arbeiten". reicht völlig aus. Mehr muß bzw. darf der Arbeitgeber gar nicht wissen.

Bartstoppel1902 27.10.2016, 14:01

Danke für die Antwort. Das sehe ich auch so. Aber es wird trotdem gern noch weiter nachgebohrt. Deshalb die Frage =)

0

"Ich habe da einen privaten Termin den ich leider nicht verschieben kann."

Wenn weiter gefragt oder diskutiert wird:

"Ich habe absichtlich den Termin in meine Freizeit gelegt damit er nicht kollidiert. So kurzfristig kann ich ihn nicht mehr ändern. Tut mir leid."

Bartstoppel1902 27.10.2016, 14:00

Die Termine sind über die nächsten 4 Wochen immer Mittwochs und haben Potentials sich noch weiter zu verlängern. =/

0
Manioro 27.10.2016, 14:01
@Bartstoppel1902

Ist eben so.  Manchmal macht es auch Sinn einen Vorgesetzten ins Vertrauen zu ziehen.  Denk mal drüber nach.

0

Dann machst du aus Psychotherapie eben Physiotherapie! ;-)

Bartstoppel1902 27.10.2016, 13:59

Das war auch meine, bisher, naheliegenste Idee.
Hatte aber gehofft noch bessere Vorschläge zu finden.

Aber Danke für die Antwort.

0
Busverpasser 27.10.2016, 14:02
@Bartstoppel1902

Was soll denn daran schlecht sein? Irgendwelche Rückenleiden sind doch schon Volkskrankheit und es ist ja absolut nichts ungewöhnliches. Und außerdem sollte dein AG sich freuen, wenn du Maßnahme triffst um deine Gesundheit zu erhalten. ;-)

0
Juliiischka 27.10.2016, 14:08

Genau das hätt ich auch geraten.
Und wenn du dich verbrabbelst und mal aus versehn doch sagst, Psychotherapie, kannst du immer noch sagen, du hast dich nur versprochen, weil das alles so ähnlich klingt und du meintest eigentlich Physiotherapie ;)

1

Arzttermin ist doch vollkommen okay.

Die Art der Krankheit geht ja niemanden was an und da darf auch niemand nach fragen.

Bartstoppel1902 27.10.2016, 13:57

Danke für die Antwort. Aber der AG MUSS nicht zwangsläufig für Arzttermine freistellen.

0
joheipo 27.10.2016, 14:00
@Bartstoppel1902

Dann biete ihm an, die ausgefallene Arbeitszeit an anderen Tagen vor- oder nachzuarbeiten.

0
Busverpasser 27.10.2016, 13:58

Es geht ja um wiederkehrende Termine. Da ist es schon gut, wenn man gleich sagen kann die nächsten 3 Monate jeden Mittwoch. Aber stimmt, auch das geht den Chef nichts an...

0

Wenn man zum Psychotherapeuten geht ist das doch eine Krankheit, wie jede andere auch. Heutzutage wird mit sowas viel offener umgegangen als noch vor 30 Jahren. Jeder zweite hat irgendwelche psychischen Probleme. Ich würde einfach sagen, was Sache ist. Ich finde es muss noch offener mit dem Thema umgegangen werden, sodass niemand mehr Angst haben muss, zu sagen, dass er in Therapie geht. Wenn du sagst, wie es ist, musst du dir auch keine Gedanken mehr machen, welche Ausrede du dir vielleicht einfallen lassen könntest, falls doch wieder ein Kollege ausfällt. Du nimmst dir dadurch sämtlichen Druck. Dein Arbeitgeber wird sicher Verständnis haben und du hast dann keinen Stress mit den Terminen.

Bartstoppel1902 27.10.2016, 15:48

Hallo Manja, sorry aber das ist eine Traumwelt von der du sprichst.

Ich kenne meine Chefs, diese sind eher von der Sorte "Stell dich nicht so an" und ob dus glaubst oder nicht, das sind die meisten. Vor allem wenn es dann mal darum geht wer eine Beförderung bekommen soll, werden Leute die in so einer Therapie sind gemieden.

1
Dahika 27.10.2016, 16:52

Jeder zweite hat irgendwelche psychischen Probleme. Ich würde einfach sagen, was Sache ist.

Davon  würde ich dem Fragesteller - und Anderen - abraten. Der Rat, dass man offen mit den Problemen umgehen soll, ist edel, geht aber an der Realität vorbei.

0
Manja1707 27.10.2016, 18:20
@Dahika

Nein, geht er nicht! Ich selbst gehe mit meinen psychischen Problemen (Panikattacken) völlig offen um und hatte keinerlei Probleme deshalb. Mein Mann ist Manager und hat einen seiner wichtigsten Mitarbeiter selbst zum Arzt gebracht und ihm geraten, dass er in Therapie gehen soll.

0
TheTrueSherlock 27.10.2016, 23:08

Ja, ich würde das auch nicht direkt sagen. Du beschreibst einen Idealzustand. Es ist wunderschön, dass du und dein Mann so denkt und solche Menschen sollte es öfters geben! Allerdings ist nicht jeder Chef so.. Psychische Störungen ist nach wie vor ein Tabu-Thema. Wir machen Fortschritte in dem Bereich, aber man kann noch nicht völlig frei ohne Angst vor Folgen sich zu einer Störung bekennen.

0

Keine Zeit, wichtiger Termin sollte genügen.

Was möchtest Du wissen?