Ratenzahlung nur wenn Widerspruch Rücknahme des Mahnbescheides

6 Antworten

Bei einem Widerspruch gegen einen Mahnbescheid geht die Sache automatisch weiter an das Gericht und es wird ein Gerichtstermin angesetzt. Dadurch entstehen beiden Parteien weitere Kosten. Wenn nun eine Einigung über eine Ratenzahlung getroffen wurde, macht es keinen Sinn den Widerspruch aufrecht zu erhalten. Weiterhin bedeutet der Widerspruch, dass die Forderung nicht gerechtfertigt oder falsch ist. Die Ratenzahlung ist aber wieder eine Anerkennung der Forderung. Somit passt das nicht zusammen und eine Rücknahme des Widerspruchs macht Sinn. Unter der Voraussetzung hat man auch vor Gericht keine Chance.

Wenn der Widerspruch zurückgenommen wird, kann der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid beantragen und hat dann einen Titel, aus dem er vollstrecken kann, falls der Schuldner seiner Ratenzahlung nicht nachkommen sollte.

Wenn der Anspruch rechtens ist, ist ein Widerspruch sinnlos und bedeutet, dass noch mehr Kosten entstehen, denn der Vorgang geht dann vom Mahngericht zum Streitgericht. Der Anspruch wird begründet und es erfolgt Gerichtsverhandlung, was aber im Ergebnis auch nur einen Titel gegen den Schuldner ergibt und - wie gesagt - weitere Kosten.

wenn die Forderung unstrittig ist, ist es eigentlich "Blödsinn" das gerichtliche Verfahren fortzuführen. Denn als Unterlegener müßtest Du auch die Anwalts- und Gerichtskosten der Gegenseite tragen und es kämen weitere ca. 1.700,-€ auf Dich zu.

Wenn Du jetzt den Widerspruch zurückziehst, wird Dir die Bank Ratenzahlung gewähren. Ich gehe davon aus, daß dann der erwirkte Vollstreckungsbescheid genutzt wird, wenn Du die Ratenzahlungen nicht mehr erbringst.

Woher nimmst du so hohe Kosten von 1700 €? Bei 3500 € Schulden entstehen doch nie so hohe Gebühren für den Mahn- und Vollstreckungsbescheid!?

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Für jede hilfreiche Antwort bin ich dankbar.

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