Putzt eine Putzfrau nur Oberflächen oder räumt sie auch auf?

22 Antworten

Es kommt darauf an was die Leute für Vorstellungen haben, was sie im Haushalt erledigen lassen wollen. Je mehr eine Putzfrau zu tun hat, umso mehr Geld sollte sie bekommen.

Ich hatte eine Bekannte, welche ein ganzes großes Haus zu reinigen hatte:

Alle Reinigungsarbeiten, was üblich ist, aber auch erwarteten diese Leute, dass die auf den Boden geworfenen Sachen wie Dreckwäsche, umgezogene Kleidung und auch Spielzeug usw. aufgeräumt werden müssen!

Je mehr die Putzfrau machte, umso mehr sollte sie zusätzlich erledigen! Das steigerte sich so, dass die Frau plötzlich statt 3-4 Stunden am Tag noch gut mindestens 2 Stunden mehr hatte!

Genau absprechen, was an Arbeit anfällt!!!


Na, wird hier die Arbeitskollegin nicht nur vorgeschoben? Wenn sie das Problem hätte, hätte sie sich doch sicher schon selbst den Rat eingeholt.

Aber wie dem auch sei,

es ist schon peinlich, wenn man als Erwachsener nicht in der Lage ist, seine selbstgemachte Unordnung zu beseitigen. Gegen Putzen ist ja aus verschiedenen Gründen nichts einzuwenden. Viele müssen heutzutage so viel und lange arbeiten. Dennoch kann man etwas im Vorfeld tun, damit es erst gar nicht zur Vermüllung kommt. Meist wird man diesbezüglich im Elternhaus damit schon vorgeprägt. Aber nicht immer sind die Eltern schuld an den liederlichen Verhaltensweisen ihrer Kinder. Es ist vielmehr eine Frage der Organisation und der Selbstbeherrschung, sprich des eigenen Willens und der Überwindung. Ich finde es beleidigend, einem Menschen das zuzumuten, wozu ich selbst keine Lust habe.

So viele Menschen müssen noch ihre Einkünfte durch Nebenjobs aufpäppeln, dass es überhaupt reicht für ein einigermaßen menschenwürdiges Dasein. Oft sind es Alleinstehende mit Kindern. Ich kenne einige davon. Sie arbeiten auch so lange und müssen dann noch den Haushalt und Kindererziehung schaffen. Die haben nicht einmal das Geld für eine Putzfrau, aber bei denen sieht es ordentlich aus. Man muss ja auch nicht jedes Staubkorn jagen, nur Ordnung kann man von vornherein halten. Das ist eine Frage der Bequemlichkeit, wenn man das vernachlässigt. Was ist denn daran so zeitaufreibend seinen Pizzakarton zu entsorgen oder das Geschirr in die Maschine zu stellen. Kann man doch gleich auf dem Weg zum Waschbecken mitnehmen. Hände waschen tut doch jeder nach dem Essen. Leute die täglich ein hohes Pensum an Arbeit in der Firma schaffen sind nur einseitig fleißig. Einen ordentlichen und fleißigen Charakter zeichnet den aus, der sich auch in seinem häuslichen Umfeld nicht gehen lässt und erwartet, dass andere seinen Müll aufräumen.

Etwas anders sieht es bei den wissenschaftlichen Genies aus. Die können meist nicht anders, da ihr Wirken so auf die Forschung fokussiert ist, dass sie alles um sich herum vergessen, sprich nicht wahrnehmen und oft Tag und Nacht ihren Wissensdurst stillen. Mit einem nahezu fanatischen Drang gehen sie ihrer Forschungsarbeit nach. Dabei weisen Sie nicht selten ein sozial isoliertes Verhalten auf und blenden alles andere um sich herum aus. Der wissenschaftliche Horizont soll immer mehr erweitert und erforscht werden, d. h., es sollen Theorien und Gesetzeshypothesen entworfen und überprüft werden, um damit die Grundlage für anwendungsorientiertes Wissen zu schaffen, das allen Menschen zu Gute kommt. Gäbe/Gibt es diese Leute nicht, so hätte sich die Menschheit in allen ihren Lebenslagen nie soweit entwickeln können, wie sie heute ist. Vor diesen Leuten ziehe ich den Hut. Die haben wahrscheinlich wirklich nicht die Zeit, auf für sie unwesentliche Dinge zu achten, wenn man bedenkt wie viele Jahre es manchmal gebraucht hat, um bestimmte Erkenntnisse zu erreichen. Nun sind aber die wenigsten Leute Forscher und gleich gar keine Genies. Etwas Ordnungssinn hat noch niemandem geschadet.

 

Wer schreibt von vermüllung ? Ich möchte den Leuten eine Haushaltshilfe spendieren und kenne mich damit nicht aus. Bei den leuten ist sauber, aber wie wollen zeit sparen und haben das Thema mal angesprochen. 

0

Putzfrauen machen das, was man mit ihnen abspricht.

Dazu kann auch aufräumen oder ggf. sogar Kochen gehören.

So normales Aufräumen klappt meist nicht so gut, da sie ja nicht weiß wo was hin soll, aber Müll zusammen sammeln funktioniert. Gefahr ist da natürlich, dass etwas dazwischen liegt das ausersehen mit weg geschmissen wird, weil die Putzfrau es für Müll hält.

Daher sollte man z.B. klar absprechen, dass die Essenverpackung auf dem Tisch weg kann.

Ich frage mich wie viel Unordnung die zwei machen, wenn sie zu Hause sind. Wenn ich wenig da war, sah meine Wohnung immer super aus, weil ich einfach kaum Zeit für Unordnung hatte.

Zudem habe ich die Verpackung direkt nach dem Essen weg geschmissen. Dann braucht man jeden Tag 3 Minuten, statt am Ende der Woche viel mehr. Ebenso wenn man sich angewöhnt die Kartons von Amazon direkt klein zu machen oder zumindest einfach alle auf einen Haufen zu werfen, dann geht es später auch schneller. Ist ja schon alles fertig sortiert. Da muss man einfach die Disziplin haben, es direkt zu machen.

Ich komme aus einer Pendler-Region, da ist es normal 12 Stunden unterwegs zu sein (ohne Überstunden), mit Überstunden entsprechend länger.

Putzfrau/hilfe - Muss ich mir das antun?

Hallo Leute!

ich zweifle gerade ein bisschen ob ich mit meiner Kündigung übertrieben habe.

Habe als Putzfrau/ Haushaltshilfe gearbeitet. Meine Aufgaben in einer ca. 120qm Wohnung mit 4,5 Zimmern inkl.Bad (Badewanne, Dusche, zwei Waschbecken) Gäste WC, Flur, Treppenabgang, Hausflur, Vorratskammer ° Staub wischen nass, sämtliche Oberflächen in Bad/Küche/Wohnzimmer/Schlafzimmer/ Fensterbretter °Staubsaugen und nass Aufwischen °Bad komplett ° Zwei bis drei Wäschekörbe Wäsche zusammen legen (nicht bügeln) und verräumen. °jede Woche Doppelbett ab- und anziehen °Geschirr ins sämtlichen Zimmern einsammeln. Spülmaschine ein- ausräumen. °Müll, Papierkörbe °2 Kinderzimmer Staub wischen trocken, saugen und nass aufwischen

habe dafür 4 Stunden in der Woche gebraucht.

So nun zu meinem eigentlichen Problem! Der Hausherr ist mit meiner Putzerei eigentlich zufrieden, hier und da hätte ich mal was nicht gleich entsorgt was aber kein Drama wäre. (Hallo? Ich kann doch schlecht beurteilen welche Gegenstände er noch braucht?) Leere Falschen Kartons sind damit aber nicht gemeint. Auch sollte ich mir die Arbeit besser einteilen, mal anstatt Staub zu wischen die Schränke auszuwaschen in der Küche z.B. Da ich aber nur einmal die Woche für 4 Stunden da sein darf, gestaltet sich das für mich schwierig. Ich finde nun mal wenn man Staub nicht aufwischt. Brauch ich auch nicht nass aufwischen, sobald ein Luftzug kommt liegt er doch wieder überall. Und er will ja schließlich am Wochenende sauber haben. Und damals in der Suchanzeige stand auch zwischen 3 und 6 Stunden die Woche. Aber eigentlich sind im 4 Stunden schon zuviel? Und ich muss auch ehrlich sagen wenn man sich eine Putzfrau holt für 4 Stunden die Woche dann muss man doch ein bisschen auch noch was selber machen? Überall liegt was rum. Ordnung halten oder nicht? Wenn ich drumherum putze (was ich nicht mache) soll ich es wegräumen, wenn ich jede Woche die Badwanne ausspüle, heißt es Die war doch gar nicht benutzt. Eigentlich wollte er auch noch das ich für Ihn Erledigungen mache und einkaufen gehe. Natürlich auch im Zeitrahmen.

Vielleicht könnt ihr mich nicht verstehen, aber ich bin stinke sauer und hab gesagt, das ich ihm alles gute wünsche, auf der Suche nach einer geeigneten Putzfrau.

Ich würde mich über eure Kommentare freuen.

Grüßchen

...zur Frage

Wie kann man sich zum Putzen motivieren?

Heute steht wieder soviel Arbeit an... wie kann man sich zum Putzen und Aufräumen selber motivieren?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?