Punktabzug in Mathearbeit, 4. Klasse

7 Antworten

Wurde ausdrücklich gesagt dass die Aufgabe so und so gelöst werden soll und sie wurde nicht über diesen Weg ausgeführt wäre es sogar legitim darauf keine Punkte zu geben :( Allerdings stimmt ihc dir zu, die Änderung von 1,5 auf 0,75 punkte spricht eher dafür als hätte der Lehrer diese absichtlich vorgenommen. Würde hier persönlich ins gespräch gehen

Danke für deine schnelle Antwort. Ja, es stand in der Aufgabenstellung, dass halbschriftlich gelöst werden soll.

0

Zum erste Teil stimme ich dir vol zu- hatte selbst sowas schon erlebt :(

Warum der Lehrer die Punkte ausgebessert hat, könnte einfach daran liegen, dass er die Berechnung dazu nochmal durchgegangen ist- ganz ohne bösen Hintergedanken.

1
@KittyCat2909

Wie oft habe ich bei meinen beiden Kindern erlebt, dass die Durchschnittsschüler viel härter bewertet wurden, als die Klassenspitzen, da schiebt man das als Ausrutscher hin und bewertet auch zu gunsten der besseren Note. Sicherlich muss man irgendwo einen Schnitt machen, aber trotzdem.

0
@KittyCat2909

richtig, er ist die Berechnung noch einmal durchgegangen. Aber warum? Hier ging es schließlich um eine Note und nicht um Schönheitspunkte.

0

Hallo,

solche Situationen kenne ich auch und die Hälfte der Punktzahl wären hier durchaus angebracht. Wenn dies so knapp zugeht, würde ich den Lehrer um einen Termin bitten und eine Erklärung wollen. Oftmals sind es Sympathiegründe um dem Schüler eine dran zu drücken. Ich würde zu gunsten meines Kindes drum kämpfen, auf jeden Fall.

Das würde ich auch gerne. Habe nur Zweifel, dass ich damit was positives erreiche und meinem Sohn dadurch nicht zusätzlich das letzte Halbjahr erschwere.

0

Ich würde erstmal nicht davon ausgehen, dass die Verbesserung der Punktzahl deshalb geschehen ist,um die Note zu drücken. Bei evtl. über 20-25 Klassenarbeiten kann schonmal die Konzentration beim Korrigieren nachlassen...da du nicht weißt, was dahinter steckt und wofür genau es die Punkte gibt,ist es gerechtfertigt, nachzufragen. Ein guter Grundschullehrer hat kein Problem mit einer elterlichen Nachfrage. Ein gutes Elternteil seinerseits sollte diese Nachfrage aber neutral und nicht anklagend stellen. Meistens kommt es bei Lehrer - Elterngesprächen deshalb zu ungemütlichen und unproduktiven Gesprächen,weil die Eltern sich etwas im Ton vergreifen und überreagieren,weil sie bzw. ihr Kind sich ungerecht behandelt fühlen. Das ist keine gute Basis für ein Gespräch. Wie es in den Wald reinruft... Ich würde ganz locker und nett nachfragen, wie genau die Punkte zustande kommen. Dass es Abzüge gibt,ist völlig korrekt. Thema des Unterrichts ist "halbschriftlich". Auch wenn das Kind den Rest seines Lebens anders rechnen wird,JETZT wird dieser Weg geprüft. Wenn es den nicht macht,gibt's nicht die volle Punktzahl. Es kann durchaus auch sein,dass der Lehrer was übersehen hat. Man kann über alles reden,sofern es respektvoll (beiderseits) geschieht.

Wenn es in der Aufgabenstellung stand, dann muss man die Punkte akzeptieren. Der komplette Rechenweg ist damit unpassend und lediglich das Ergebnis ist korrekt.

generell okay, aber muss man diese Strenge auch in der Grundschule ausüben? Hätte mein Sohn jetzt den halbschriftlichen Weg geschrieben und alle Ergebnisse falsch gerechnet, dann wären nur 0,75 Punkte abgezogen worden?

0

Ich persönlich finde es ja auch nicht gut, aber der Lehrer ist in dem Fall leider im Recht...

0

Wen soll man denn nun mehr bedauern, dich,weil du eine falsche Einstellung zur Schule hast oderdieLehrerin,  weil...

Warum kannst du nichtmit ihr sprechen? weil MAN das nicht soll oder du deine Schulzeit noch nicht hinter dir gelassen hast.

Schule ist mehr als richtige Ergebnisse Der Weg ist das Ziel; und das, was du von der Schuldidaktik weißt, ist genausoviel, wie deine Kinder vom Autolenken wissen.

Du bist ein Mitfahrer, aber was dahintersteckt, lernt man nicht beim Mitfahren.Sprich mit dem Lehrer über deine Sorgen, aber sei auch bereit zuzuhören.

Was möchtest du denn hier erreichen?-Streicheleinheiten?

Wer dir recht gibt ist auf jeden Fall der bessere Experte??

Diese Probleme kannst du nur, und wirklich nur angehen, wenn die Betroffenen beteiligt sind und nicht irgendwelche unbetroffenen Laien.

Wenn du arbeitest, würdest du wollen,dass cich andere überdich im Netz

auslassen- und das ist NICHTS anderes,als das hier....

Hallo salsa123!

Vielen Dank für deine offene und hochanzusiedelnde Antwort.

Ich nutze das Netz nicht um über eine Person Hetzerei zu betreiben. Natürlich habe ich mich über den Lehrer geärgert. Doch wie sagte Konrad Adenauer so schön: „Wer sich ärgert, büßt die Sünden anderer Leute“. Deshalb wollte ich mit meiner Frage, die Meinung bzw. konstruktive Kritik von Anderen hören um auch meine Ansicht zu überdenken. Und das finde ich durchaus legitim. Dass sich bei dieser Frage oder solchen Äußerungen besonders LehrerInnen unfair behandelt fühlen, kann ich auch nachvollziehen. Aber umso mehr interessiert mich dann auch deren Sichtweise – sofern ein Minimum an Etikette bewahrt wird.

Du scheinst dich mit der Schuldidaktik gut auszukennen, auch wenn es mir nicht leicht fällt, aus dem patzigen Ton deiner Antwort positives aufzugreifen. Und genau solches Verhalten führt dann zur (unberechtigten?) Ansicht der Eltern, sie können mit dem LehrerInnen nicht reden. Vielleicht sollten die, mit dem Wissen der Schuldidaktik, nicht alles direkt als Majestätsbeleidigung sehen, sondern auf gleicher Augenhöhe begründen und aufklären.

Dein Vergleich mit Auto finde ich hilfreich; zugleich aber auch lustig den Umfang der Schuldidaktik mit dem Wissen von Autolenken gleichzustellen. Das kann ich dann meinem Kind selbst rasch beibringen.

Und wenn der Weg das Ziel ist, wieso soll er absichtlich erschwert werden? Wer reist nicht gerne ruckelfrei und komfortabel ?

0

Was möchtest Du wissen?