Psychopathen und Ecstasy?

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Ich würde den anderen zustimmen. Er/Sie würde Glückshormone ausschütten wie das nun mal bei MDMA ist und danach wieder jeder andere auch eine Depression haben, da er nun mal alle seine Glückshormone ausgeschüttet hat. Wie stark diese Depression ist, hängt vom Konsumenten ab und wieviel man zu sich genommen hat. Der Rausch wird wie bei allen anderen sein. Ich frage mich nur gerade ob es vielleicht sein kann, dass der Rausch vielleicht stärker oder schwächer bei einem Psychopathen ist. Vielleicht setzt der Rausch auch gar nicht ein, was übrigens bei "gesunden" Menschen auch passieren kann. Letzen Endes besitzt jeder Mensch Glückshormone. Psychopathen wohl auch. Das heißt sie können sie auch ausschütten.  Interessant wäre es zu gucken was mit einem Psychopathen passiert, sollte er LSD oder Pilze zu sich nehmen. Mein Ex-Freund (ein kleiner Psychopath aber eher noch im Bereich der Normalität und man kann durchaus sagen, dass es damals die Umstände waren) hat behauptet er hätte mehrere Persönlichkeiten. Im Alltag kam das nie zum Vorschein. Nur einmal als er Pilze genommen hat, konnte ich das beobachten. In dem einem Moment hat er mich nämlich tierisch zur Sau gemacht, sodass ich geweint habe und im nächsten Moment dreht er sich wieder zu mir um und fragt ganz geschockt "Was ist los? Wieso weinst du denn? Was ist passiert?" Das ist dann ungefähr zweimal an dem Abend passiert und er konnte sich nicht wirklich mehr daran erinnern.

Es wäre mir neu, dass Psychopathen eine Affinität zu Drogen hätten. Allerdings sollten Psychotiker -- und solche, die es werden wollen, also labile Menschen oder solche mit einer Prädisposition  -- vorsichtig sein.

Interessante Frage.

Ich denke mal er wird trotz seiner Psychopathie für die Dauer des Rausches versärkte Empathie empfinden können. Allerdings wäre er wohl nach dem Rausch wieder "wie vorher".

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