psychologisches experiment am Kind

8 Antworten

Dein Beispiel bzw. die Idee hinkt ein bisschen ...

Es hat mit Sicherheit schon alle möglichen Studien gegeben (mit Probanden mit ähnlichen Erfahrungen, mit Menschen nach ähnlichem Erleben usw. ), allerdings wohl kaum welche, in denen man Menschen bewusst beeinflusst.

Die gab es vielleicht zu einer Zeit, die nun wirklich nicht zu den deutschen Ruhmestaten gehört, aber auf die willst du sicher nicht zurückgreifen und das wird wohl auch maximal möglich sein für Fachleute, die sich mit der geschichtlichen Aufarbeitung solcher Experimente beschäftigen..

Zweitens: Ein Experiment mit einer einzigen Person hat keinerlei verallgemeinernden Wert und ein Gedankenexperiment, welches man in praxi nicht überprüfen kann, ist maximal ne These und hier wohl eher eine Schnapsidee .

Was willst du denn in deiner Facharbeit schreiben? Was du DENKST, wie das Kind sich verhalten wird? So etwas hat fachlich oder wissenschaftlich maximal den Wert einer These, die man dann mit einer passenden Untersuchungsmethode beweisen oder widerlegen muss.

wenn man ihm sein ganzes leben lang erzähle, er sei kein mensch.

Wer ist "man" - nur du oder sein komplettes Umfeld (das beginnt bei den Eltern über die Familienmitglieder, die Erzieherin im KIndergarten, andere Kinder, Nachbarn, und jede Menge anderer Menschen, die - wenn auch nur gelegentlich - im Leben eines Kindes vorkommen.)

wenn man ihm sein ganzes leben lang erzähle, er sei kein mensch.

So einen Unfug - auch als "nur ein Gedankenexperiment" - sollte man nicht mal im Vollsuff denken.

Und da ich denke, dass du - wenn du eine Facharbeit schreibst - nicht mehr 10 oder 12 bist, finde ich es erschreckend, dass man so etwas wirklich zu Ende denkt und dann auch noch hier zur Diskussion stellt

Und wenn du wissen willst, wie Menschen reagieren, welche ein Leben lang erleben, dass man sie für Menschen  zweiter Klasse hält, dann beschäftige dich mit den derzeitigen Unruhen in amerikanischen Städten, wo es zu Übergriffen bzw. Polizeiwillkür gegenüber der schwarzen Bevölkerung kommt.

Ich gehe man nur auf einen kleinen Teil der Antwort ein. 

Ich hatte eigentlich vor Experimente aus der hitlerzeit zu nehmen, da eben zu dieser zeit solche Experimente durchgeführt wurden. Die Ergebnisse an sich sind denke ich gut zu gebrauchen. 

 

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Hallo Hannah. Kommst du aus dem pädagogischen oder psychologischen Umfeld? Das Beispiel mit den Brüdern Loser und Winner ist ein bekannter Fall aus den USA, der - soweit ich mich erinnere - etwa in den 1960ern herum begann. Tatsächlich wurde die Frage diskutiert, ob die Namensgebung eines Menschen ein Prädikator für seinen späteren Erfolg im Leben ist (verkürzt zusammengefasst). Dieser Fall wurde studiert, war also eine Fallstudie, und kein wissenschaftliches Experiment - wenngleich der Vater wohl bewusst mit diesen Namen 'experimentierte'. Falls Du einen eigenen Versuch planen wolltest, müsstest Du natürlich die umfangreiche Fachliteratur vorher wälzen. Thematisch bewegst Du Dich in den psychologischen Themen von 'Labeling' bzw. 'Etikettierung' sowie Vorurteile und Diskriminierung, um die wichtigsten zu benennen. Ich empfehle Dir das psychologische Lehrbuch (Standardwerk der Psychologie) 'Psychologie' von 'Zimbardo'. Leider fällt mir die Quelle des Falls der Brüder Loser und Winner nicht mehr ein. Wer es weiß bitte posten. Viel Erfolg!

Um dir zu zeigen, dass du kein fürchterlicher Unmensch bist, gebe ich auch einmal meine Meinung zum besten.

Natürlich ist (bzw. wäre) ein solches Experiment grausam und würde gegen alle Grundsätze, die wir seit 1948 als Menschenrechte deklarieren, sprechen. Wie du aber schon richtig erwähnt hast, wurden schon seit jeher (grausame) Experimente mit Menschen (egal ob mit Erwachsenen oder Kleinkindern) durchgeführt. Auch wenn es damals noch keine allgemeine Erklärung der Menschenrechte gab, so konnten sich die Menschen damals wohl dennoch vorstellen, dass solche Experimente schlichtweg unmenschlich sind. Und trotz der Menschrechte werden heute (hinter verschlossenen Türen) sicherlich immer noch grausame Experimente durchgeführt. Nenne man wie es will, Grausamkeiten gab es schon immer und wird es wahrscheinlich leider immer in dieser Welt geben. Allein dieser schmerzliche Gedanke könnte einen Menschen schon depressiv machen.

Nun aber zurück zu deiner eigentlichen Frage:

Die Wissenschaft hat sich schon immer mit Fragen und Thesen beschäftigt, die die Menschen ihrer Zeit unverschämt oder verwerflich fanden. Du bist kein Unmensch, nur weil du dir zu etwas Gedanken machst und dir eine Frage stellst von wegen "Was wäre wenn...?". Du denkst über das Handeln der Menschen in früherer Zeit nach und überlegst dir, ob und wie so etwas in der heutigen Zeit möglich wäre. Um Himmels willen, ist das nicht völlig normal und gerechtfertigt? Darf ein Mensch sich jetzt schon nicht mehr mit Dingen beschäftigen, mit Hypothesen, mit Ideen? Auf welchem wissenschaftlichen und technologischen Stand wären wir heute, wenn das nicht erlaubt wäre?!

Du machst nichts falsch, wenn du dir selbst Fragen stellst und dir Gedanken machst! Im Gegenteil, heutzutage verlernen wir das!!! Der Mensch soll funktionieren, arbeiten und keine Fragen stellen. Und wenn er nicht funktioniert, dann passt er wahrscheinlich einfach nicht in die Gesellschaft und muss zusehen wie er zurecht kommt.

Lass dich nicht einschüchtern! :)

Diesem Thema könnte eine interessante Grundlage zu einer Facharbeit sein, dennoch würde ich dir raten, dass mit deinen Lehrern im Vorfeld genau abzuklären, um in kein Fettnäpfchen zu treten! Wenn du dich diesem schwierigen Thema wirklich stellen willst, dann musst du auch korrekt vorgehen: Du brauchst vernünftige Quellen! Und bitte nicht Wikipedia!!! Sondern richtige Fachliteratur die zum Thema passt, aussagekräftige Theorien, die sich mit zumindest ähnlichen Dingen beschäftigen. Vielleicht wäre Kasper Hauser ein guter Ansatzpunkt für dich! Schaue dir verschiedene Theorien zur Sozialisation des Menschen an und versuche Rückschlüsse zu ziehen.

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