Psychologin nimmt Probleme nicht ernst?

13 Antworten

Einen schönen guten Morgen Tim,

ich teile nicht die durchschnittlichen Antworten hier, „...wechsel den/die Therapeuten...“!

Denn ein ständiger wechsel bzw. die suche nach einem Therapeuten deines Vertrauens, bringt dich nicht wirklich voran.  Du hast Recht, auch ein nicht Wohlfühlen beim Therapeuten ist nicht gerade förderlich für die Therapie.

Aber!

Betrachten wir einmal deine Problematik von einer ganz anderen Seite. Ich stelle dir als erstes die Frage: Möchtest du denn geholfen werden?

Gehe mal in dich; überlege ganz genau und „krame“ tief in deinen Emotionen, Verlangen, Erwartungen und Zielen. Du wirst feststellen, dass diese 4 genannten „Eckpfeilern“ dir ein kleines Bild von dir selbst darstellen. Und wenn du Defizite erkannt hast, dir für dein Leben eine prioritäre Stellung einnehmen, hast du schon den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Und nun solltest du aufbauend auf deine Erkenntnisse dir das Ziel setzen, ich möchte mit Hilfe eines Therapeuten meine Ziele erreichen.

Es wird dir immer schwer fallen, dich einem Psychologen zu „öffnen“!Das ist aber nicht weiter schlimm. Du könntest versuchen, an den Therapie-Tagen, keine vorherigen Stressbedingten Situationen dich auszusetzen. Ich meine damit, die Termine sollten so gewählt werden, dass sie kurz vor der Mittagszeit gelagert sind und du keine Schule, Job usw. davor hast.

Sprich:, den Tag ganz entspannt
beginnen.
 

Auch wenn dass unmöglich klingt, ist es machbar und ich
glaube in deinem Fall sogar notwendig. Wenn du es schaffst entspannt zu einer Therapiestunde zu gehen, wird es dir auch leichter fallen, dich zu öffnen und somit eine gesunde Grundlage für die Therapie schaffen.

Der Therapeut muss dir gegenüber immer eine neutrale Position einnehmen. Und dass kann sich auf verschiedene Art und Weise auf dich als sein Patient „ausstrahlen“! Du empfindest den Therapeuten als zu „kalt“, Unpersönlich, Abweisend, als nicht kompetent.

Doch diese Gefühle solltest du nicht erst manifestieren.

Auch deine Erwartungshaltung wird entscheidend für den verlauf einer Therapiestunde sein.

Nun aber weiter zu deiner Problem.

 Ich bin wegen meinen Panikattacken und wegen meinem Vermeidungsverhalten zu ihr gegangen, das hat schon im Kindesalter begonnen.

Du hast zwei grundlegende Probleme aufgeführt. 1. Panikattacken und 2. Vermeidungsverhalten.

Wie sich Symptomatisch eine Panikattacken zeigt, brauchen wir nicht tiefer erläutern, denn die Panikattacke ist ja (mal ganz vereinfacht dargestellt), ein „Achtungs-Verhaltensmuster“ auf kommende und/oder bestehende Situationen, in denen du dich Unwohl fühlst.

Und dein „Vermeidungsverhalten“, muss nicht unbedingt negativ sein, denn dieses Verhaltensmuster entwickelt sich aus deinen Erfahrungen und dient ja „nur“ zur Vermeidung von oben genannten Situationen.

Aber!

Dein Vermeidungsverhalten kann negative Einflüsse auf deine Persönlichkeitsentwicklung haben. Denn wenn du zu stark jegliche konfrontierende Situationen meidest, also auch keine allg. neuen Erfahrungen des täglichen Lebens sammelst, wirst du, „...auf der Strecke bleiben“!

Ich möchte hier nicht tiefer auf deine Probleme eingehen, aber wünsche dir viel Erfolg. Strebe immer nach dem „Neuen, Unbekannten“, öffne dich dem Menschen und sehe nicht alles immer mit negativen „Augen“.  

Mit meiner Antwort möchte ich dir nur Gedankenanstöße bieten, die nicht eine Erfolgsgarantie darstellen.

In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen schönen Tag.

Man sollte mit seiner Psychologin schon ,,können", dafür sind die probatorischen Sitzungen vorgesehen.Auch später kann man jederzeit wechseln, sollte es dann aber der Psychologin mitteilen, ihr ein Feedback geben.Überhaupt solltest Du das zum Thema machen, wenn Du mit ihr nicht klar kommst und das ansprechen.Die Reaktion darauf und das folgende Gespräch können sehr aufschlußreich für beide Seiten sein.Einen Wechsel solltest Du aber nicht scheuen, wenn das ungute Gefühl bleibt, denn Du willst ja irgendwie weiterkommen.


Das Thema Nr. 1 in der Therapie nicht die böse Vergangenheit, auch nicht die Probleme, die man mit Freunden, dem Geliebten, den Eltern,..  hat. Und das endlose Schildern von Symptomen bringt auch nicht viel .

DAs Thema Nr. 1 ist die Beziehung zum therapeuten.  Ist da eine Störung vorhanden, muss diese besprochen und aufgelöst werden. Bevor das nicht passiert, bringt es nichts, über Probleme des Lebens zu reden.  Und und bringt schon gar nichts, über die Symptome zu reden.

Ich habe eine lange - ca 250 Stunden - Lehrtherapie hinter mich gebracht. Es ging immer wieder um Beziehungsstörungen zu meinem Lehrtherapeuten (den ich abgöttisch liebte und dem ich vertraute.). Aber hin und wieder hat er mich in Wut versetzt, ich war unsicher, was ihn anging, fühlte mich schlecht behandelt ...

und dann haben wir das geklärt. Meistens hatte die Störung übrigens mit mir selbst zu tun. Ich "übertrug" dann Probleme, die ich mit mir selbst oder Eltern,etc.. hatte, auf den Therapeuten. Das klärten wir dann, und dann ging es weiter.

Ein erfahrener Therapeut spürt diese Störungen übrigens und spricht sie, wenn der Patient es nicht macht, von sich aus an.

Beispiel:

"Du sagst, dass du keinem vertrauen kannst. Wie ist das hier?Kannst du mir vertrauen?" und schon ist man mitten drin.

"Du sagst, du spürst eine nicht benennbare Wut. Wie ist das jetzt hier. Bist du auch auf mich wütend?"

etc...

Sprich immer über das  im Augenblick Vordringliche in der Therapie. Wenn Misstrauen, Wut, langweile - aber auch Verliebtheit in den Therapeuten -  das Thema sind, dann rede darüber. Und über nichts anderes.  "Beware of the obvious" sagt Fritz Perls. Wenn man nicht über das, was gerade im Augenblick gefühlt wird, spricht, ist das Reden über die schlechte Kindheit nur sinnloses Mindfucking und bringt gar nichts.

Also sprich über dein Unwohlsein, sprich darüber, dass du dich nicht verstanden fühlst. Sprich über deine Gefühle, wenn du dich nicht ernst genommen fühlst. Das ist das Vordringliche. Nichts anderes.

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