Prospan (Hustensaft) und Ethanol?

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3 Antworten

Einfach googlen hätte es auch getan.

Zitat: Das Herauslösen dieser Bestandteile erfolgt durch „Baden“ der Blätter in einer Flüssigkeit, wobei hier anstatt des heißen Wassers, wie es für Teezubereitungen verwendet wird, 30%iger Alkohol verwendet wird, denn Alkohol löst besser als Wasser die wirksamen Bestandteile aus den Efeublättern heraus.

Nach einer Weile sind alle wichtigen Substanzen gelöst, so dass die Efeublätter abgesiebt werden können und der alkoholische Auszug mit den darin gelösten Wirkstoffen zurückbleibt. Für die weitere Verarbeitung dieser gelösten Bestandteile zu Prospan ist es erforderlich, dass die Wirkstoffe als trockenes Pulver vorliegen (Trockenextrakt). Deshalb wird die Lösung so lange schonend getrocknet, bis alle Flüssigkeit – und damit auch der gesamte Alkohol – entfernt ist.

Ethanol ist Auszugsmittel...

Zur Herstellung pflanzlicher Arzneimittel wird von je her Ethanol eingesetzt, um einen hohen Wirkstoffgehalt im Medikament zu erzielen. Dazu werden zum Beispiel Kräuter oder Pflanzenbestandteile über einen längeren Zeitraum in Alkohol eingelegt und anschließend abgegossen. Ethanol ist zudem ein natürlicher Alkohol, der überall dort vorkommt, wo nasse, zucker- oder stärkehaltige Substanzen durch allgegenwärtige Hefezellen vergoren werden.

Somit ist Alkohol ein natürlicher Bestandteil vieler Lebensmittel wie z.B. Brot oder Fruchtsäfte. Auch das menschliche Blut enthält Alkohol und zwar in Konzentrationen von 0,002-0,003 Prozent - ohne die Einnahme von Alkohol.

Aber holla die Waldfee ist es eine Lüge. Evtl. meint man, dass mit Ethanol die Substanz hergestellt wurde und abgezogen wurde. Mit 30% kann man sich ja schon gut betrinken.

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