Probearbeit und Trinkgeld verweigert

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11 Antworten

Unentgeltlich Probearbeiten ist schonmal sehr fragwürdig. Dazu folgendes Zitat:

"Eine derartige Ausbeutung ist allerdings nicht erlaubt und was viele Probearbeiter nicht wissen ist, dass, wenn der Probejob fixe Arbeitszeiten, Weisungen eines Vorgesetzten und zugewiesene Aufgaben beinhaltet, dieser gleichzusetzen ist mit einem regulären Arbeitsverhältnis! Und hierfür sieht der Gesetzgeber eine Bezahlung vor, die man bei einem Nichterhalten sogar einklagen kann. Zudem: Gibt es keine schriftliche Vereinbarung über die Probearbeit und deren Bedingungen, dann lässt sich daraus schließen, dass eine feste Anstellung vorliegt. Mit allen Pflichten und Rechten, so auch einem angemessenen Lohn. Klappt es dann doch nicht mit der Stelle, dann lohnt sich mitunter sich einen rechtlichen Rat bei einem Anwalt einzuholen."

Quelle:

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Arbeit_und_Beruf/Probezeit/Artikel/3040.php

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Das Trinkgeld wurde von den Gästen nicht Dir gegeben, sondern den Bedienungen, die es wegen der internen Absprachen freiwillig (!) teilweise ans Thekenpersonal abgeben. In diese Absprache kannst Du nicht einfach hineinstoßen.

Wenn Du als Kellner probegearbeitet hättest, hätte Dir auf der anderen Seite aber niemand das Trinkgeld streitig machen können, das die Gäste Dir überlassen haben. Ich weiß, dass in vielen Betrieben eine "Ablieferungspflicht" vorgeschrieben wird, diese ist aber rechtswidrig.

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Ich finde es geschmacklos. Zudem trägt es nicht unbedingt dazu bei, dem potentiellen neuen Arbeitnehmer, ein positives Bild des Betriebes zu vermitteln, was bekanntlich auch den Sinn der Probearbeit wiederspiegeln sollte. Des Weiteren, gehöre ich, als Probearbeit er und potentieller neuer Arbeitnehmer, auch zu diesem Team an diesem Tag an dem wir ZUSAMMEN diese Dienstleistung an unsere Gäste erbracht haben. Deshalb bin ich mit madbaum absolut Konform, dass es unmoralisch ist. Der AN wird verschreckt und außerdem ist es nicht gerade förderlich für die eventuelle Teambildung bei Einstellung.

Aber im Grunde habt ihr alle Recht ...

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Nein, ist es nicht. Dir steht das Trinkgeld zu!!! Die Leute haben DIR das Trinkgeld gegeben, weil sie der Meinung waren, dass DU sie gut bedient hast! Du kannst dich also bei deinem Chef beschweren. Ich war in der selben Situation wie du und als ich dann mit einer Anzeige gedroht habe, habe ich das Geld wiederbekommen, den Job war ich dann aber los, weil das so ein Hin und Her war, dass ich relativ verstritten mit meinem Chef auseinander gegangen bin! ;)

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ich hoffe, du fängst dort nicht an.

der betrieb darf nicht festlegen, das dein trinkgeld in die gemeinschaftskasse geht.

es ist dein trinkgeld, besteh darauf.

ich habe erst die tage , dazu ein urteil in eienr zeitung gelesen

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Trinkgelder gehören den Chef. Als normaler Angestellter bekommst du Lohn, mit der Vorraussetzung, dass du deine Pflichten erfüllst. Es ist der Gute Wille des Arbeitgebers, wenn er seinen Angestellten das Trinkgeld überlässt. Man ist verpflichtet gute Arbeit zu leisten. D. h. in der Gastronomie gehört es auch dazu, freundlich zu den Gästen zu sein.

Im Klartext: Du hast weder als Probearbeiter noch als Angestellter ein Recht auf Trinkgeld. Sorry klingt hart ist aber so.

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Hallo fazed91, suche einen anderen Job. Trinkgeld steht dir zu. Dein "Chef" arbeitet unsauber. 1. jeder Kellner behält sein Trinkgeld. 2. ALLE Kellner geben Trinkgeld in einen Topf und teilen durch die Anzahl der Mitarbeiter (inkl.Küche und Bar). 3. Alles andere ist ein no go. Liebe Grüße, Peter

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Meines Wissens nach bekommt man beim Probearbeiten kein Geld, da du ja nur rein schnuppern sollst ob der Beruf was für dich wäre und es dir Spaß macht. Ich habe damals auch keins bekommen und ich glaube das ist normal.

Das bekommst du erst wenn du richtig anfängst da zu arbeiten, dann steht es dir zu!

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Kommentar von PeterSchu
27.10.2012, 18:59

Es ist keineswegs normal, dass man umsonst arbeitet.

"Eine derartige Ausbeutung ist allerdings nicht erlaubt und was viele Probearbeiter nicht wissen ist, dass, wenn der Probejob fixe Arbeitszeiten, Weisungen eines Vorgesetzten und zugewiesene Aufgaben beinhaltet, dieser gleichzusetzen ist mit einem regulären Arbeitsverhältnis! Und hierfür sieht der Gesetzgeber eine Bezahlung vor, die man bei einem Nichterhalten sogar einklagen kann. Zudem: Gibt es keine schriftliche Vereinbarung über die Probearbeit und deren Bedingungen, dann lässt sich daraus schließen, dass eine feste Anstellung vorliegt. Mit allen Pflichten und Rechten, so auch einem angemessenen Lohn. Klappt es dann doch nicht mit der Stelle, dann lohnt sich mitunter sich einen rechtlichen Rat bei einem Anwalt einzuholen."

Quelle:

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Arbeit_und_Beruf/Probezeit/Artikel/3040.php

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Kommentar von DerIng
28.10.2012, 08:52

Natürlich muss man bezahlt werden (siehe BGB)

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Rechtlich gesehen ist es ok Moralisch auf keinen Fall!!

Vielleicht überlegst du dir nochmal dort zu arbeiten wenns schon so los geht!

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Bei solchen Arbeitsgeber nimmt man das Trinkgeld sowiso, dann zeigst du denn Mittelfinger und gut ist.

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Das man immer Die Ärmsten Betupfen muss..Nimm es hin.

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