Polizeibericht anfordern

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8 Antworten

Die Polizei hat hierrüber keinen umfassenden Bericht gefertigt, ein kurzer Vermerk in deren Tätigkeitsbericht, dass eine Person, Du, auf Anordnung des Dr. sowieso in die PLK sowieso eingewiesen und die Maßnahme hierbei unterstützt wurde.

Mehr nicht. Da stehen keine Gründe, keine Aussagen, Beteiligten, keine Feststellungen, Einzelheiten oder sonstwas drin.

Es reicht hierbei aus, dass ein Onkel Dr. gesagt hat, Du musst da hin.

Sollte man mit körperlichem Zwang gearbeitet haben, steht das auch noch lapidar drin, dass "UZW" angewendet wurde. Mehr aber auch nicht.

Zudem, Du wirst sowieso nichts damit anfangen können, wird man Dir keine Einsicht geben, muß das auch nicht, denn ein Vorkommnisbericht ist ein rein internes Dokument (und nichtmal das, es ist lediglich in einem Rechner gespeichert) und wird nicht nach außen gegeben.

Darum wirst Du hierbei von der Polizei keine Bestätigung bekommen.

Für die Beurteilung der Erforderlichkeit der Einweisung wirst Du aber wie gesagt sowieso hierbei keinerlei Anhaltspunkte bekommen, die Polizei prüft diese nicht. Das könnte sie gar nicht, denn ein Polizist ist kein Arzt und kann gar nicht beurteilen, ob das so richtig ist, muß sich blind auf den Arzt verlassen.

Darum äußert man sich über dieses Thema gar nicht.

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Zur besseren Dokumentation und zur Absicherung der Beamten "sollte" ein Bericht gefertigt werden. Waren die Polizisten nur dabei, um die Sanis/Ärzte usw. zu unterstützen, und die Ärzte haben die Einweisung veranlasst, kann es sein, dass noch nicht mal ein polizeilicher Bericht gefertigt wurde. Ist sicher immer abhängig vom Revier....

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Über einen Anwalt kannst du Akteneinsicht beantragen. Allerdings hast du keine Chance, selbst mit einem Gegengutachten irgendwas zu erreichen.

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Ein Auskunftsanspruch kann sich aus dem Informationsfreiheitengesetz des betreffenden Bundeslandes ergeben. Fraglich ist halt, ob die Polizei im Wege des Polizeirechts oder des Strafrechts tätig geworden ist. Vielleicht solltest du dir einen Anwalt nehmen.

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Kommentar von Dalli1989
25.10.2012, 19:51

Hab ne Wochenbettdepression und die Psychiaterin hat mich Aufgrund der Aussagen meiner Hebamme eingewiesen ohne mit mir zu sprechen, wollte nicht in die Praxis, weil ich nicht wusste wie ich mit meim Baby wieder heim kommen soll - meine Hebamme hätte mich hin gefahren... Hab recht viel geheult, wenig gesagt und aufeinmal stand das BRK vor meim Haus, als ich dann meim Freund sagte er soll die wegschicken, weil ich vor meinem Geburtstag nicht in die Klinik wollte... Er kam dann wieder rein mit der Polizei und als die mir erklärt haben, dass ich "freiwillig" mit gehen kann oder die mich abführen müssen, bin ich halt mit - was blieb mir auch übrig...

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Ob zu deiner Zuführung ein Bericht gefertigt wurde, kann sein, muss aber nicht. Aber auf jeden Fall besteht ein Tagebucheintrag bei der Polizeidienststelle.

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Um Unterlagen zu sehen ,die Polizisten erstellt haben benötigst Du einen Anwalt, freiwillig gibt die Polizei niemals Unterlagen herraus.

Leider kann ich Dir Deine Frage nicht umfassend beantworten, weil ich die Hintergründe nicht kenne. Insbesondere muß bei einer Einweisung in die Psychiatrie ein Gerichtsbeschluss vorliegen sonst darf auch die Polizei Dich nicht dorthin bringen.

Wenn Deine damalige Psychiaterin nicht einen Gerichtsbeschluss hatte, durfte sie auch nicht handeln. Es sei denn Du hast zugestimmt.

Ein Grund könnte auch sein, dass akute Gefahr für Dich und andere besteht.

Vor Ablauf von 24 Stunden nach der Einweisung muss ein Richter des Betreuungsgerichtes / Vormundschaftsgerichtes die Zwangseinweisung gutheißen oder aufheben. Hat Dich ein Richter besucht und entschieden? Wann?

s. Gesetz für psychisch Kranke (PsychKG)

Alles Gute

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würde mich erstmal um einen anwalt bemühen, den du auch bezahlen kannst.

es gibt auch gerichtskostenhilfe, die du oder der anwalt beantragen kann, wenn du mittellos bist, wovon ich mal ausgehe.

alles weitere wird sich ergeben und antworten kannst du hier nicht bekommen.

wir können das doch nicht bewerten oder glauben, ohne beweise.... und zu solchen themen springt mein pendel nicht an.

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Kommentar von Dalli1989
25.10.2012, 19:44

Bin Rechtschutzversichert, die übernimmt mein Anwalt

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Ja, in diesem Fall wird nur ein Tagebucheintrag gemacht, wenn es keine besonderen Vorkommnisse gab, an die Unterlagen kommst Du nur mit einem Rechtsanwalt, den Du bei diesem Vorhaben eh zur Hilfe holen solltest, sonst kommst Du nicht weit

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Kommentar von Dalli1989
25.10.2012, 19:53

Was bedeutet Tagebucheintrag...

Wollte erst das Gutachten anfertigen lassen, der letzte Anwalt den ich deshalb eingeschaltet hab, hatte nicht viel Ahnung von der Materie und hat mich nur Kohle gekostet

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