Pizzabote kann kein Geld wechseln. Zu viel zahlen, oder zu wenig?

5 Antworten

Du kannst nicht erwarten, dass jemand einen Betrag wechseln kann, der den Kaufpreis um ein mehrfaches übersteigt. Im Zweifelsfall könnte der Verkäufer auch erwarten, dass du passend zahlst.

Wenn du dort regelmäßig bestellst, hättest du fragen können, ob dir der Restbetrag für künftige Bestellungen gutgeschrieben werden kann.

Er hatte einen 50er keinen 500er.

Wenn ich bestelle kann ich schon erwarten, das der Bote etwas Wechselgeld hat. Ansonsten kann es passieren, das der Bäcker seine Pizza selbst essen muß.

Womit dem Besteller aber auch nicht geholfen ist ;-)

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@Maximilian112

Dann überleg dir mal, wieviel Wechselgeld der Bote haben müsste, wenn mehrere Kunden hintereinander mit einem 50er zahlen wollten. Das kann nicht funktionieren, weil der Bote aus Sicherheitsgründen mit so wenig Geld wie möglich unterwegs ist. Das ist eine andere Situation als z.B. beim Bezahlen im Restaurant.

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Muss ich zu viel zahlen? Oder muss der Lieferant sich mit einem geringeren Betrag zufrieden geben, wenn er nicht wechseln kann?

Weder noch. Er müsste zusehen dass er an Wechselgeld kommt. Notfalls zurück fahren.

Es gilt bei normalen Zahlungsvorgängen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit.

Wenn du eine Einkaufstüte von 10 Cent kaufen möchtest, muss ein Verkäufer einen höheren als den 10 € Schein nicht tolerieren.

Wenn man wie du ca. 8,70 € ( von mir geschätzt ) mit einem 50 € Schein zahlen möchte, ist das von der Verhältnismäßigkeit sicherlich grenzwertig.

So wie du es schilderst, hätte der Pizzabote dir auch nicht auf einen 20 € Schein hin ordentlich raus geben können.

Das ist sein Problem. Er muss während der Arbeit immer wieder in seiner Geldbörse nach schauen, wie es dort ausschaut. Hat er zuwenig Wechselgeld, muss er seine Kollegen oder seinen Chef fragen. Oder zur Bank fahren.

Niemals musst du zu viel zahlen. Warum und weswegen denn auch? Das wäre völlig sinnfrei.

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