Pizza ist ungesund und macht dick?

10 Antworten

Gekaufte Pizza ist oft sehr fett, aber wenn du sie selbst machst, kannst du das ja beeinflussen.

Wenn du Schinken statt Salami nimmst und dazu noch frisches Gemüse, und eher Mozzarella als anderen Käse, dann kannst du absolut eine gesunde Pizza machen. Da brauchst du noch nicht mal Vollkornteig - viele Menschen vertragen Weizenvollkorn einfach schlecht.

Es ist wie bei jedem anderen Lebensmittel auch: Nicht die Produktkategorie ist entscheidend, sondern die Qualität des einzelnen Produkts. Das heißt also: Pizza kann sehr hochwertiges und bekömmliches Gericht sein, wenn sie richtig zubereitet wird. Bei schlechten Zutaten und schlechter Verarbeitung kann sie aber natürlich auch das Gegenteil sein.

Generell kann man aber sagen, dass Pizza eine ziemlich gute Sache ist. Was ist denn Pizza eigentlich? Letztendlich nichts anderes als belegtes und überbackenes Brot, also ein Grundnahrungsmittel. Eine original italienische Pizza wird aus einem Teig zubereitet, der mit wenig Hefe zubereitet und sehr lange geführt wird, oft über 24 Stunden. Dadurch bekommt man einen sehr bekömmlichen Pizzaboden, der jedes typisch deutsche Brot oder Brötchen in Sachen Qualität schlägt. Das Gute: Heute bekommt man oft sogar Tiefkühlpizza mit langer Teigführung beim Discounter, was dann auf der Verpackung extra deklariert ist. Gerade die selbstgemachte Pizza ist hier oft vergleichsweise minderwertig, da sie meist nach Hausfrauenrezept mit viel zu viel Hefe und nur einstündiger Teigführung zubreitet wird. Die zweite wichtige Zutat ist die Tomatensoße. Hier ist vor allem die Kochzeit entscheidend. Je länger die Soße gekocht wird, desto bekömmlicher und schmackhafter wird sie. Eine Original-Pizzasoße wird locker zwei Stunden und länger geköchelt. Eine minderwertige Pizza erkennt man daran, dass die Tomatensoße einfach nur sauer und wässrig schmeckt oder auch überwürzt schmeckt (um die mindere Qualität zu überdecken). Die dritte wichtige Zutat ist der Käse. Käse ist eines der hochwertigsten Lebensmittel überhaupt. Er enthält sehr hochwertige Proteine, ist sättigend und auch noch gut für die Zähne, da er zur Remineralisierung des Zahnschmelzes als Schutz vor Säureangriffen beiträgt. Natürlich gibt es hier große Qualitätsunterschiede. Büffelmozzarella oder Gruyère spielen in einer anderen Liga als billiger junger Gouda. Die weiteren Beläge (Champignons, Oliven oder was auch immer) sind eher für den Geschmack zuständig.

Pizza gehört, eine ordentliche Produktqualität vorausgesetzt, meiner Meinung nach zu den besten und nährreichsten Mahlzeiten überhaupt und ist etwas, das man ohne Bedenken regelmäßig genießen kann. Eine Pizza als "ungesund" zu bezeichnen ist etwa so, als würde man ein Käsebrot als "ungesund" bezeichnen.

Na klar, selbstgemacht ist immer VIEL VIEL besser als fertig gekauft. Klar, kannst du auch gesunde Varianten von einer Pizza backen. Man sollte es nicht übertreiben, weil der Teig bzw. Boden viele Kohlenhydrate enthält, weil es ja Brot ist. Trotzdem ist Pizza nicht gleich Pizza und in Maßen konsumiert, ist nichts ungesund ;) lg

Der Meinung bin ich auch, danke!! :-)

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Hallöle.... was ist Pizza? Heißes Fladenbrot mit Belag... ungesund nö... man macht einen dünnen Pizzaboden, Tomatensauce, Zwiebeln Thunfisch, Krabben, Tomaten, Oliven, Knoblauch, evt. ein paar Sardellen und Pepperoni drauf, darüber dann Mozzarella...

Ernährungstechnisch gesehen eine ausgewogene und cholesterinarme Mahlzeit.... im Gegesatz zu manchen Frühstücksbrötchen.... über die sich aber so keiner Gedanken macht ;p

Lieben Gruß vom Saurier

Ich meine Essen wird überbewertet.
Jeder sollte das essen, wozu er lustig ist, alles in Maßen.
Wenn einer TK Pizza gut findet, soll er sie essen. Es gibt ja nachweislich sogar einige Sorten, die auch schmecken. Ich esse beides, TK und selbstgemacht.

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