Die naturgegebenen Unebenheiten an den Kanten der Schneidezähne sind kein Makel, sondern im Gegenteil ein Zeichen für Jugend und gesunde Zähne. Daran erkennt man, dass deine Zahnsubstanz noch in einem sehr natürlichen Zustand ist und nicht bereits durch Säureangriffe und mechanische Belastung (Zähneknirschen, etc.) abgenutzt worden ist.

Theoretisch könnte man die Schneidekanten natürlich glattschleifen, aber ein vernünftiger Zahnarzt wird das nicht tun, da dabei gesunde Zahnsubstanz verloren ginge und deine Zähne schmerzempfindlicher würden. Zumal es schlicht keinen Sinn macht, irgendetwas an den Zähnen zu ändern, da mit glatten Schneidekanten deine Zähne nicht schöner, sondern vor allem älter und abgenutzter aussehen würden.

Insofern also: Sei stolz darauf, dass deine Zähne noch in einem so natürlichen und unangegriffenen Zustand sind! Viele Menschen würden sich das wünschen. Also anstatt dir darüber Gedanken zu machen, wie du deine Zähne künstlich abnutzen und älter aussehen lassen kannst, solltest du eher genau das Gegenteil tun, also dafür sorgen, dass deine Zähne möglichst noch viele Jahre so bleiben, wie sie jetzt sind.

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Ich bin mir nicht sicher, welche Art von Aufbau du bei deinem Zahn bekommen hast, ob es sich nun eine Kunststofffüllung, ein Veneer (Keramik) oder eine Krone handelt.
Aber letztendlich ist das auch nicht entscheidend. Die Farbe des Aufbaumaterials muss im Vorfeld bei der Behandlung festgelegt werden und lässt sich nicht mehr nachträglich ändern. Der Farbton wurde an deine aktuelle, also deine natürliche Zahnfarbe angepasst. Wenn du deine Zähne bleichen lässt, dann wird das also nicht mehr einheitlich aussehen, sondern die Aufbaufüllung wird wahrscheinlich dunkler erscheinen gegenüber deiner eigenen Zahnsubstanz, da das künstliche Material durch das Bleichen in seiner Farbe unbeeinflusst bleibt.

Das bedeutet also: Für ein perfektes Ergebnis wäre es vermutlich notwendig, die Füllung/Veneer/Krone komplett auszutauschen, was grundsätzlich natürlich jederzeit machbar ist. Neben dem Kostenfaktor geht dabei auch wieder ein wenig mehr gesunde Zahnsubstanz verloren (durch das erneute Anätzen des Zahns und so weiter), deswegen solltest du dich von deinem Zahnarzt gut beraten und aufklären lassen und dann zwischen Kosten und Nutzen abwägen.

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Dass Zähne im Laufe der Zeit etwas an Substanz verlieren, ist nichts Ungewöhnliches. Es ist nicht nur das Nägelkauen, unter anderem auch Zähneknirschen und hoher Säurekonsum (Obst, Fruchtsäfte, Konfitüre, Limonade, Essig) tragen zu einem schnelleren Zahnschmelzabbau bei. Das ist ein Stück weit Teil des normalen Alterungsprozesses, aber natürlich ist es immer eine gute Idee, vorbeugend zu handeln und zu hohe mechanische Belastungen oder zu häufige Säureangriffe auf die Zähne zu vermeiden.

Kein vernünftiger Zahnarzt würde dir die Zähne guten Gewissens abschleifen. Wenn die Zähne ohnehin schon Substanzverluste vorweisen, wäre es unsinnig noch mehr gesunden Zahnschmelz abzutragen und damit die Zähne noch mehr zu schwächen und die Schmerzempfindlichkeit zu erhöhen. Eher würde man vielleicht den Zahnschmelz etwas polieren, falls er stark aufgeraut sein sollte, beziehungsweise einen Fluoridlack auftragen, um die Zähne im Falle einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit etwas zu desensibilieren. Falls es dir vor alle um die Ästhetik gehen sollte, dann gibt es durchaus Möglichkeiten, die verlorenen Schneidekanten wieder aufzubauen. In günstigen Fällen geht das kostengünstig und non-invasiv, also ohne größeren Eingriff, über eine ganz normale Aufbaufüllung aus Kunststoff. Ob das möglich ist, muss dann individuell entschieden werden. Ansonsten kann man auf die Zähne Veneers setzen lassen, das sind hauchdünne Kronen, die auf den Zahn gesetzt werden. Das ist allerdings recht kostenintensiv und ein etwas größerer Eingriff und stellt auch eine etwas stärkere Abnutzung des gesunden Zahnschmelzes dar, da der komplette Zahnschmelz aufgeraut werden muss, um das Veneer festzukleben.

Ich persönlich würde da gar nichts machen und in Zukunft versuchen, die betroffenen Zähne vor weiterem Zahnschmelzverlust zu bewahren, aber falls du sehr unter der Optik leiden solltest, könntest du einfach mal beim Zahnarzt vorstellig werden und dich in Bezug auf mögliche ästhetische Korrekturen beraten lassen.

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Natürlich kannst du das. Für viele Leute ist es ein besonderer Hochgenuss, die Pizza vom Abend zuvor nach einer durchfeierten Nacht zum Frühstück zu verspeisen :). Pizza wird stark erhitzt, wodurch Keime effektiv abgetöt werden, zudem ist sie sehr salzig. Dadurch wird sie recht gut konserviert und bleibt auch bei Lagerung bei Raumtemperatur eine Weile essbar.

Lediglich bei sehr leicht verderblichen Belägen wie Champignons oder Spinat wäre ich etwas vorsichtiger und würde zunächst vorsichtig probieren, ob der Belag noch schmeckt oder bereits bitter geworden ist oder einen sonstigen Fehlgeschmack entwickelt hat. Vertrau da einfach deiner Zunge, deiner Nase und deinen Augen. Wenn die Pizza noch lecker ist und aussieht, dann ist alles prima.

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Gegartes Obst und Gemüse ist in aller Regel leichter verdaulich als in ihrer Rohform. Das gilt natürlich auch für Äpfel.
Die meisten allergenen Stoffe lagern auf unter direkt unter der Apfelschale. Bei Apfelkuchen sind die Äpfel ja meist geschält. Durch das Erhitzen werden die harten Pflanzenfasern und -zellen aufgebrochen, wodurch Magen und Darm weniger Arbeit haben. Generell werden durch das Erhitzen einige natürliche Substanzen zerstört, welche möglicherweise Unverträglichkeitsreaktionen oder Verdauungsbeschwerden auslösen können. Die starken Fruchtsäuren werden durch den Kuchenteig und mögliche weitere Zutaten (Pudding, Streusel, etc., je nach Art des Kuchens) abgepuffert. Besonders bei gekauftem Apfelkuchen ist häufiger noch in irgendeiner Form Traubenzucker enthalten (Glukosesirup, etc.), was bei der Verdauung des Fruchtzuckers hilft.
Und natürlich ist der Geschmack eines Apfelkuchens ganz anders, da die Äpfel letztendlich ja nur einen kleinen Teil der Zutaten ausmachen.

Dass du keine rohen Äpfel magst, Apfelkuchen aber schon, kann eventuell ein Hinweis darauf sein, dass du ein eher empfindliches Verdauungssystem hast und rohe Äpfel nicht ganz so gut verträgst, während die unverträglichen Substanzen bei Apfelkuchen durch den Backprozess "entschärft" werden. Der Körper ist meist ziemlich schlau und steuert über den Appetit, was ihm gut tut und was nicht. Das Beste ist es also, dem zu folgen und dann einfach keine rohen Äpfel zu essen, wenn du sie nicht magst. Das ist absolut kein Problem.

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Am einfachsten wäre ein Fruchtquark. Da Magerquark aufgrund des niedrigen Fettgehaltes etwas "beißend" schmeckt, würde ich ihn zunächst mit etwas Sahne, Milch oder Joghurt glattrühren. Dann kannst du ihn nach Belieben süßen und entweder eine pürierte Banane oder Fruchsirup unterrühren (für die cremige und stückchenfreie Variante) oder frisches Obst draufschneiden. Das schmeckt lecker, ist schnell zubereitet und ist auch überaus sättigend.

Falls man mehr Aufwand betreiben möchte, wären Gebäcke aus Quarkteig beziehungsweise Quark-Öl-Teig eine Möglichkeit. Aktuell würde sich da ein Zwetschgenkuchen gut anbieten. Auch Hefe- und Plundergebäcke lassen sich gut mit Quark füllen, also Quarktaschen, Quarkschnecken, Quarkzöpfe und so weiter. Schau am besten im Internet nach einem Grundrezept für Quark-(Öl-)-Teig oder süßen Hefeteig (für Hefekuchen oder Hefezopf) und belege oder fülle den Teig dann ganz nach Belieben.
Die naheliegendste Variante wäre aber natürlich ein Käsekuchen, den es auch in allen möglichen Variationen gibt. d hohe Kuchen hier oft mit 750-1000 g Quark arbeiten, muss man hier das ReDa große unzept dann gegebenenfalls reduzieren und auf eine kleinere Kuchenform oder einen flacheren Kuchen anpassen.

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Zunächst einmal: Die natürliche Zahnfarbe ist nicht immer strahlendes Weiß. Genau wie bei der Haut-, Haar- oder Augenfarbe gibt es auch bei Zähnen von Natur aus verschiedene Töne. Bei denen einen sind sie weißer, bei den anderen rötlich, bei wieder anderen eher gelblich. Weiße Zähne sind auch kein sicheres Zeichen für Gesundheit, im Gegenteil, oft haben etwas gelbere Zähne einen dickere und robustere Zahnsubstanz.
Vielleicht sind deine Zähne also völlig in Ordnung und du hast nur eine falsche Selbstwahrnehmung.

Falls der Gelbstich an deinen Zähnen von oberflächlichen Belägen kommen sollte, dann lässt sich das beim Zahnarzt leicht im Rahmen einer Zahnsteinentfernung oder, falls es besonders gründlich sein soll, einer professionellen Zahnreinigung entfernen. Oft erstrahlen danach die Zähne deutlich heller und glänzender. Frag einfach mal deinen Zahnarzt, ob das bei dir etwas helfen würde.
Amalgamfüllungen sind natürlich heute nicht mehr ganz so gefragt, weil sie nicht zahnfarben sind, aber von der Funktion her sind sie immer noch eine sehr gute Wahl. Amalgam ist oft deutlich robuster und langlebiger als Kunststoff. Kunststofffüllungen bekommen schneller kleine Defekte oder Randspalten und müssen oft früher ausgetauscht werden. Da jeder Austausch von Zahnfüllungen auch immer einen weiteren Verlust von gesundem Zahnschmelz bedeutet, würde ich mir das gut überlegen und nicht leichtfertig Füllungen erneuern lassen, wenn es nicht medizinisch notwendig ist.
Falls du wirklich massiv unter deinen Füllungen leiden solltest, wäre es im Sinne des psychischen Nutzens natürlich überlegenswert, die Amalgamfüllungen zu ersetzen. Aber zuvor solltest du genau prüfen, ob deine Ängste tatsächlich angemessen sind. Die meisten Menschen schauen ja nicht einer Person vor sich direkt in den Mund hinein und prüfen erstmal, ob jemand Amalgamfüllungen oder Kronen hat. Ich persönlich finde es sogar sympathisch, wenn jemand nicht ganz perfekte Zähne hat. Kleine Schwächen des Gegenübers nehmen einem auch selbst den Druck, perfekt sein zu müssen, sondern ein Mensch mit Stärken und Schwächen sein zu dürfen. Ich wäre noch nie auf die Idee gekommen, jemanden wegen ein paar harmlosen Amalgamfüllungen, Zahnlücken oder dergleichen abzulehnen. Wichtiger ist es mir, dass die Zähne gesund und vollständig sind, also jemand regelmäßige Zahnhygiene betreibt und zum Zahnarzt geht.

Mein konkreter Tipp wäre also: Frage mal vertraute Personen (Freunde, Geschwister, etc.) um eine ehrliche Meinung, ob sie deine Zähne in Ordnung finden, um deine Selbstwahrnehmung zu überprüfen. Und dann kannst du einfach mal deinen Zahnarzt des Vertrauens aufsuchen und dich beraten lassen. Vielleicht kann man mit einfachen Mitteln (Zahnreinigung, etc.), also ohne größere Eingriffe, schon viel ereichen, ohne gleich alle Füllungen auszutauschen.

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Wenn ein Rezept auf eine bestimmte Mehlsorte setzt, dann meist, um eine ganz spezielle Gebäckcharakteristik zu erzeugen. Grundsätzlich kannst du aber so ziemlich alles mit Weizenmehl Type 405 oder Type 550 backen, egal ob Kuchen, Brot, Kekse oder eben Donuts. Beide Sorten haben gute Backeigenschaften und werden als "Allzweckmehl" eingesetzt.

Es ist also kein Problem, nur eine Mehlsorte zu verwendet, wenn es für dich angenehmer oder wirtschaftlicher ist, nur eine und nicht mehrere angebrochene Mehltüten im Schank zu haben. Gelingen sollten die Gebäcke dann natürlich trotzdem, nur werden Geschmack und Gebäckstruktur dann möglicherweise nicht ganz der ursprünglichen Idee des Rezeptes entsprechen. Ich würde das wohl selbst auch so handhaben, wenn ich schon im Vorfeld wüsste, dass ich eine bestimmte Mehlsorte zu selten benutzen würde, als dass sich ein Kauf lohnen würde.

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Deutschland hat keine wirklich ausgeprägte eigene Esskultur, sondern es ist eher ein buntes Mischmasch aus vielen verschiedenen Ernährungsvarianten. Während beispielsweise Frankreich über Gesetzte, Vorschriften und Gewohnheiten/Rituale sehr stark versucht, die eigenen Traditionen zu schützen, ist Deutschland da eher etwas leidenschaftsloser und lässt sich mehr von äußeren Einflüssen prägen. Deswegen gibt es so etwas wie "das typische deutsche Frühstück" nicht, sondern es fließen viele Gewohnheiten aus unterschiedlichsten Ländern zusammen.

Ein gewisses Alleinstellungsmerkmal ist aber sicherlich die große Brötchenvielfalt. Brötchen mit süßen Aufstrichen (, Butter, Konfitüre, Nuss-Nougat-Creme, Honig) oder herzhaften Belägen (Wurst, Käse, gekochte Eier, Butter/Remoulade), zusammen mit Kaffee, Kakao, Tee oder Fruchtsaft, dürfte eine der populärsten Frühstücksvarianten in Deutschland sein. Deswegen würde ich wohl einen Korb mit verschiedenen Brötchensorten und Kleingebäck mitnehmen, also Schnittbrötchen, Kaiserbrötchen, Steinofenbrötchen, Rosenbrötchen, Brötchen mit Kernen/Ölsaaten (Sesam, Mohn, Sonnenblumenkerne, etc.), Käsebrötchen, Laugenbrötchen, Rosinenbrötchen, Schokobrötchen, Zimtbrötchen, Eierweck, Reiheweck/Einback, Butterhörnchen und was die örtlichen Bäckereien sonst noch hergeben. Jede Region hat da so ihre eigenen Spezialitäten.

Aber auch Joghurt/Quark mit Früchten, Toast, Plunder- und Hefefeingebäcke (Buttercroissant, Rosinenschnecke, Brioche, Nougatplunder, ...), Rührteiggebäcke (Waffeln, Pfannkuchen, Muffins), Frühstückscerealien (Cornflakes, Müsli, ...), gekochte Getreidespeisen (Milchreis, Haferbrei), Eier, Bacon und Würstchen werden in Deutschland gerne zum Frühstück verzehrt.

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Es gibt einfach Menschen, deren Magen morgens noch träge und wenig aufnahmefähig ist. Das geht vielen so und ist eine Frage der individuellen Veranlagung. Es ist dann besser, auf ein üppiges Frühstück zu verzichten und entweder eine Kleinigkeit zu essen, die leicht verdaulich ist, oder ganz auf das Frühstück zu verzichten und erst später am Vormittag oder Mittag zu essen.
Und dann gibt es die anderen Menschen, bei denen es genau umgekehrt sind, also die nur in der ersten Tageshälfte richtig essen können und dafür der Magen abends nicht mehr richtig aufnahmefähig ist. Für diese Personengruppe hat dann natürlich ein reichhaltiges Frühstück eine größere Bedeutung.

Höre also am besten auf deinen eigenen Körper und finde deinen eigenen Essensrhythmus, der zu dir am besten passt. Es bringt ja nichts, sich etwas reinzustopfen, wenn man gar keinen Hunger hat oder einem schlecht wird. Dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages wäre, ist auch Unsinn, also gestalte es so, wie du dich am wohlsten fühlst. Ein allgemeines "Richtig" oder "Falsch" gibt es da nicht, sondern das muss jeder für sich selbst herausfinden, was am besten funktioniert.

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Es ist nicht komisch, den Großteil seiner Nahrungszufuhr auf den Abend zu verteilen. In wärmeren Ländern wie Italien, Spanien ist das eine gängige Sache, dass man über den Tag hinweg kaum etwas isst und abend erst so richtig zuschlägt, mit mehreren Gängen, Dessert und allem Drum und Dran.
Jeder hat da seinen eigenen Rhythmus und da gibt es kein "Richtig" oder "Falsch", sondern am besten ist es, das so zu gestalten, wie es sich für einen selbst am natürlichsten gestaltet.

Ich persönlich bin auch eher der südliche Typ, also esse abends sehr üppig, während ich tagsüber eher wenig esse, meist nur zwei kleinere Mahlzeiten. das liegt einfach daran, dass mein Magen vormittags seit eh und je ziemlich träge und wenig aufnahmefähig ist. Ein warmes Mittagessen gibt es bei mir also praktisch nie. Früher habe ich vormittags gar nichts gegessen, aber seit ich regelmäßig früh morgens Sport treibe, frühstücke ich dann doch etwas leicht Verdauliches.
Mit der Tagesgestaltung fühle ich mich gut und habe entsprechend keinen Grund, etwas daran zu ändern.

Meine Ernährung ist vegetarisch, allerdings nicht aus ideologischen Gründen, sondern, weil ich Fleisch schlichtweg nicht mag. Eine besondere Ernährungsweise habe ich nicht, sondern ich esse alles, worauf ich gerade Lust habe, was schmeckt und gut verdaulich ist. Genusswert und Bekömmlichkeit stehen für mich also an erster Stelle, wobei ich meist eher einfache Sachen mag statt besonders exklusive Geschmacksvariationen. Auf ein gewisses Maß an Natürlichkeit und Qualität der Produkte lege ich aber wert, also vermeide ich nach Möglichkeit Kunstprodukte wie Margarine, Tütenpulver oder Eiscreme aus Molke und Kokosfett (statt Milch und Sahne).

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Sauerteig ist eine Art kontrolliert vergorener Teig, in dem sich eine stabile Gemeinschaft aus verschiedenen Mikroorganismen, unter anderem Hefepilze und milch-/essigsäureproduzierende Baktieren, ansiedeln. Es ist ähnlich wie bei Joghurt, saurer Sahne oder Käse, auch dort wird Milch in kontrollierter Weise mithilfe von Bakterienkulturen verogoren.
Im Grunde ist Sauerteig die Urform beziehungsweise die wilde Form der heutigen Bäckerhefe. Vor Tausenden von Jahren hat man zufällig entdeckt, dass, wenn man einen Teig aus Mehl und Wasser bei warmen, stabilen Temperaturen stehen lässt, dieser sauer wird und anfängt, Blasen zu werfen. Das geschieht dadurch, dass sich Bakterien und Hefepilze im Teig ansiedeln, welche Säuren und Gase produzieren. Die Gase sorgen dafür, dass der Teig sich lockert und das fertige Brot kein harter Stein, sondern ein luftiges Gebäck wird. Die Säure hingegen verbessert Geschmack und Haltbarkeit.
Bei Weizenteigen wird heut meist lieber speziell gezüchtete Reinhefe, also die Hefe, die man im Supermarkt bekommt, verwendet. Die ist leistungsfähiger, was die Lockerung des Teiges betrifft und gerade bei Weizengebäcken ist ein hoher Säuregrad meist aus geschmacklichen Gründen nicht erwünscht.
Bei roggenhaltigen Broten wie dem klassischen Roggenmischbrot hingegen kommt heute immer noch meist Roggensauerteig zum Einsatz. Das liegt daran, dass Roggenteige, anders als bei Weizen, nur in einer sauren Umgebung eine stabile Teigstruktur aufbauen können. Meist kommt zusätzlich auch noch Bäckerhefe hinzu, um die Teigreife etwas zu beschleunigen. Brotteige mit Sauerteig dürfen nicht zu lange ruhen, sonst werden sie zu sauer, was dann nicht mehr so gut schmeckt, aber manchmal ist die Triebkraft des Sauerteigs alleine zu schwach, um den Brotteig selbstständig in angemessener Zeit aufgehen zu lassen.

Herstellen lässt sich Sauerteig, indem man Mehl und Wasser miteinander zu einem Teig vermischt, ihn bei warmen Temperaturen (so etwa im Bereich 25-30°C) stehen lässt und innerhalb der nächsten Tage einmal am Tag füttert, also weiteres Mehl und Wasser hinzugibt. Im Laufe der Tage wird man dann merken, dass der Teig sauer riecht und Blasen wirft. Wenn man Glück hat, ist er dann nach fünf Tagen backfähig, wenn man Pech hat, konnte sich keine stabile Bakteriengemeinschaft bilden und der Teig verdirbt, sodass man neu anfangen muss.
Mit dem fertigen Sauerteig verfährt man dann so, dass man immer ein Teil davon zurück behält und in den Kühlschrank stellt. Diesen kann man dann als Ansatz nehmen, um ihn wieder für einen Brotteig aufzufüttern, wovon man dann wieder einen Teil zurückbehält. Einmal gezüchtet, kann man ihn also über Jahre hinweg weiterbenutzen.
Genaue Anleitungen dazu findest du im Internet.
Wenn du gerade mit dem Backen von Brot anfängst, empfehle ich, zunächst mit einfachen Weizenbroten mit Hefe zu beginnen, da das Züchten und Pflegen eines Sauerteigs viel Leidenschaft erfordert. Wenn du da Erfahrung gesammelt hast und Spaß daran bekommen solltest, kannst du dich dann später noch mit Sauerteigen beschäftigen.

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Allein schon aus geschmacklichen Gründen würde ich den Obstquark lieber möglichst frisch zubereiten, da angeschnittene Früchte schnell an Aroma verlieren, sofern sie nicht "versiegelt" sind wie durch eine Glasur bei einem Kuchen.

Unabhängig davon ist geöffneter Quark generell nur sehr kurz haltbar. Natürlich kommt es immer auf die Lagerbedingungen, aber teilweise wird Quark schon nach drei Tagen schlecht. Ein oder zwei Tage wirst du das fertig zubereitete Produkt, wenn in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt wird, sicherlich im Kühlschrank lagern können, ohne, dass es verdirbt, aber die Früchte werden dann nicht mehr ganz so gut schmecken. Bei höherem Zucker- und Säuregehalt bleibt der Genusswert etwas länger erhalten, also kann es helfen, die Aprikosenstücke mit Zitronensaft (oder auch Apfelsaft/Orangensaft) zu beträufeln, um sie frisch zu halten.

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Olivenöl lässt sich grundsätzlich gut zum Backen verwenden und es findet gerade in brotartigen Gebäcken (Ciabatta, Pizza, Grissini, ...) auch häufiger Anwendung. Für Kuchen oder süße Hefeteige würde ich es eher nicht verwenden wegen des starken Eigengeschmacks, es sei denn vielleicht, man nutzt raffiniertes, also nicht natives, Ölivenöl, das einen neutraleren Geschmack hat.

Für süße Gebäcke ist sowohl geschmacklich als auch in Sachen Backeigenschaften Butter meist die beste Wahl. Man kann hier Pflanzenöl also prima durch flüssige Butter (kurz in Topf, Ofen oder Mikrowelle schmelzen). So bekommt man oft dann sogar ein aromatischeres Ergebnis als mit Öl. Dabei sollte man allerdings beachten, dass Butter nur zu ca. 82% aus Fett besteht, Öl hingegen zu 100%. Man kann also dann etwa 20% mehr Butter verwenden als die angegebene Menge Öl.
Gleichermaßen verfahren lässt sich natürlich mit Margarine, da diese jedoch gewissermaßen eine billige Kunstbutter ist (ähnlich wie Analogkäse gegenüber richtigem Käse), wäre das eher die Notlösung.
Gerade für Muffins kann man statt Fett eventuell auch Sahne oder Crème Fraîche nutzen. Diese enthält zwar "nur" 30 Prozent Fett, aber da Muffinteige meist viel Flüssigkeit haben, kann man dann entsprechend die zusätzliche Flüssigkeit (Milch, Joghurt, Buttermilch) reduzieren oder ganz weglassen. Da ist dann der Taschenrechner gefragt, um die genauen Mengen zu ermitteln. Süße Sahne würde ich dann nutzen, wenn im Rezept Milch verwendet wird, saure Sahne (also Schmand oder Crème Fraîche) dann eher, wenn Joghurt oder Buttermilch zum Einsatz kommen. So bewahrt man am ehesten den Grundcharakter.

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Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Flüssigkeitsbedarf, je nachdem, wie gut der Körper damit haushaltet. Das ist eine Frage der Veranlagung (etwa die Neigung zu schwitzen), des Klimas, der körperlichen Aktivität (bei Ausdauersport verliert man viel Flüssigkeit). Es gibt da also keinen allgemeingültigen Tagesbedarf.

In aller Regel fährt man am besten, wenn man einfach auf seine Körpersignale hört, also dann trinkt, wenn man Durst hat. Dafür gibt es ja das Durstgefühl, um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers richtig zu steuern. Dass du generell wenig Durst hast, kann neben einem anlagebedingt niedrigen Flüssigkeitsbedarf eventuell auch daran liegen, dass deine Nahrung bereits sehr wasserhaltig ist (viel Obst, Gemüse, Milchprodukte, gekochte Getreideprodutke wie Nudeln). Wenn man über das Essen bereits viel Flüssigkeit aufnimmt, benötigt man auch nicht mehr so viele Getränke.

So lange du dich gut fühlst, ist alles in Ordnung. Austrocknungserscheinungen würdest du früh genug selbst merken (Kreislaufprobleme, Durchfall, etc.).

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Pizza, gerade dann, wenn sie aus einer ordentlichen Pizzeria kommt, ist eine sehr hochwertige und ausgewogene Mahlzeit.

In der guten Pizzeria wird der Teig oft noch traditionell hergestellt, also mit wenig Hefe und langer Teigführung (bis 24 Stunden). Dadurch finden fermentative Prozesse im Teig statt, welche den Boden besonders bekömmlich und darmverträglich machen und die Nährstoffverfügbarkeit erhöhen. Das ist ähnlich wie bei einem traditionellen französischen Baguette oder italienischem Ciabatta.
Wenn dann noch ordentlicher Käse verwendet wird, also kein billigster Gouda, entsteht ein sehr nahrhaftes und sättigendes Gericht mit einem sehr guten Verhältnis aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fett. Und Pizza ist ein vergleichsweise naturbelassenes Produkt, denn letztendlich besteht sie aus nicht viel mehr als Mehl, Wasser, Hefe, Salz, Käse, Tomaten, Kräutern und dann noch den gewünschten Belägen (Gemüse, Wurst, Pilze, etc.). Da ist ein ganz normales Brötchen (und oft auch Brot) vom deutschen Bäcker geradezu eine Chemiebombe dagegen, wegen der ganzen künstlichen Backmittel.

Dass Pizza so einen schlechten Ruf hat, ist also völlig ungerechtfertigt. Natürlich gibt es große Qualitätsunterschiede, aber grunsätzlich ist sie schlicht so beliebt, weil Pizza eben sowohl nahrhaft als auch lecker ist. Es ist absurd, alles gleich als "ungesund" zu bezeichnen, nur, weil etwas gut schmeckt.

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Eine Pizza ist kein "minderwertiges Fastfood", sondern ein ganz normales und ausgewogenes Gericht. Natürlich vorausgesetzt, dass es sich um ein ordentliches Produkt handelt, also mit gutem Teig, richtigem Käse (kein Analogkäse oder billigster Gouda) und so weiter.

Eine Pizza ist letztendlich nichts anderes als ein Weißbrot, das mit Tomatensoße, Käse und eventuell noch zusätzlichen Belägen überbacken wird. Aufgrund des ausgewogenen Verhältnisses von Kohlenhydraten, Proteinen und Fett und dem generell sehr nährstoffreichen Käse ist eine Pizza eine sättigende und nahrhafte Mahlzeit. Und Pizza ist in aller Regel frei oder zumindest relativ arm an Zusatzstoffen, es ist also ein vergleichsweise naturbelassenes Produkt. Pizza ist eben gerade deswegen so beliebt, weil sie eben in vielen Punkten (Nährwert, Sättigungswert, Genusswert, Bekämmlichkeit/Verdaulichkeit, Schadstoffreiheit) überzeugt und dabei auch noch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis hat.

Natürlich ist Pizza nicht gleich Pizza und es lohnt sich, Produkte zu vergleichen. Am besten ist natürlich meist die von einer guten Pizzeria, denn dort wird der Teig oft traditionell mit wenig Hefe und langer Teigruhe (manchmal bis 24 Stunden) geführt und auch richtig gebacken, also sehr heiß und sehr kurz. So wird der Pizzaboden besonders lecker und darmverträglich.
Im Tiefkühlsektor muss man einfach verschiedene Anbieter vergleichen. Oft haben gerade die Markenprodukte (Dr. Oetker, etc.) einen schlechten Boden, der mehr an einen weichen Keks als an Weißbrot erinnert, außerdem werden da oft mehr Zusatzstoffe reingemischt. Die Discounterware kann da teils mehr überzeugen, aber das kann man natürlich nicht verallgemeinern.

Zusammenfassend also nochmal: Du kannst so oft Pizza essen, wie du willst, solange die Qualität stimmt. Schädlich ist das nicht, im Gegenteil: Gerade im Vergleich zu Chemibomben wie von McDonald's und dergleichen ist Pizza eine ziemlich hochwertige und naturbelassene Sache.

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Das ist schwierig, alle drei sind eben unterschiedliche Typen und für sich genommen attraktiv, aber keine der drei Frauen trifft wirklich das, was mich persönlich wirklich faszinieren würde.

Das stimmigste "Gesamtpaket" hat für mich die junge Frau auf Bild 1. Ein sehr schönes Gesicht, der Körper ist super, sehr weiblich, einfach eine klassische Schönheit. Aber sie ist auch ein wenig "sex-bombig" und ich finde Frauen mit flachen Brüsten meist attraktiver, weswegen ich vielleicht doch eher zu der Frau auf Bild 2 tendieren würde, auch wenn sie vermutlich etwas arg dünn ist und es vom Typ her nicht ganz meins ist. Da kommt es dann auch ein wenig auf die Lebensweise der Person an: Es ist in Ordnung, wenn jemand von Natur aus sehr dünn ist, aber wenn es lediglich das Resultat einer Diät ist, finde ich das eher abschreckend. Eine gewisse Sorglosigkeit bezüglich des Essverhaltens ist mir sehr wichtig, aber das kann ich hier nicht beurteilen. Frauen mit sehr ausgebildeten Muskeln wie in Bild 3 finde ich eher selten wirklich schön. Bei manchen passt es durchaus, aber meist wirkt es für mich unharmonisch und unweiblich. Ein sportliches Aussehen ist prima, aber mit einem soliden Unterhautfett, das das Ganze etwas glättet, finde ich das in der Regel schöner.

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Heute sind die gängigen Kartoffelchips relativ hochwertig verarbeitet. Hat man früher vielleicht noch teilweise billige gehärtete Frittierfette verwendet, werden die Chips heute meist in High-Oleic-Sonnenblumöl gebacken, das von der Fettsäurestruktur her dem Olivenöl sehr nahe ist.
Sofern man "richtige" Kartoffelchips nimmt und nicht die gepressten aus der Dose, gibt es da also nichts, was irgendwie von den Inhaltsstoffen her problematisch wäre. Wenn du komplett auf Nummer sicher gehen willst, kannst du auch die nur gesalzenen nehmen, da sind dann auch keine Geschmacksverstärker (Hefeextrakt, etc.), welche die Appetitregulation stören können. Aber nicht jeder mag die.

Solange du weiterhin ganz normal deinen Sport machst, wird das sicherlich keine erkennbaren Auswirkungen auf deinen Körper haben, wenn du hier und da mal eine Tüte Chips isst. Eine Tüte hat 1000 Kalorien, ein Kilogramm Körperfett 7000. Da der Körper einen Teil der Nahrung auch wieder ausscheidet und die 1000 Kalorien nicht komplett aufnehmen kann, muss man schon in sehr kurzer Zeit sehr viele Tüten in sich hineinstopfen, um überhaupt die Chance haben, dass kurzfristig etwas passiert.

Dass du überhaupt so einen plötzlichen Heißhunger auf Chips hast, kann auch ein Zeichen dafür sein, dass du zu wenig isst oder deine Ernährung zu fettarm oder auch zu schwer verdaulich ist. Chips liefern eben schnell viel Energie, sind ballaststoffarm (belasten also den Darm nicht), enthalten viel Salz (also kompensieren den Salzverlust, der beim Schwitzen beim Sport eintritt) und bieten leicht verfügbares Fett und Kohlenhydrate. Und meist reguliert der Körper über seinen Appetit den Nährstoffhaushalt und vermutlich findet er gerade in den Chips etwas, woran er in deiner sonstigen Ernährung schwieriger herankommt.

So oder so: Wie schnell man an Körperfett zulegt, ist mehr eine Frage der Veranlagung als der Ernährung. Manche können jeden Tag Chips essen und nehmen kein Gramm Fett zu, bei anderen geht das hingegen sehr schnell. Du musst also letztendlich selbst für dich einschätzen, zu welcher Kategorie du gehörst und wieviel du dir erlauben kannst. Falls Übergewicht in deiner Familie liegen beziehungsweise du früher selbst mal Gewichtsprobleme haben solltest, musst du dich da natürlich ein wenig zurückhalten, sofern du sehr ambitionierte Ziele in Sachen Muskelaufbau und niedrigem Körperfettanteil hast. Bei von Natur aus schlanken bis normalgewichtigen Menschen macht das Naschen oder Knabbern hingegen nichts aus, wenn man normal seinen Sport weitertreibt. Im Gegenteil: Man muss sich auch mal belohnen und was gönnen, denn das hält die Motivation oben. Belohnung (also Genuss) und Arbeit (also in diesem Falle Sport) sollten sich die Waage halten. Kompensieren muss man dann auch nichts, also auch nicht am nächsten Tag eine halbe Stunde länger trainieren, wenn man am Abend zuvor mehr gegessen hat. Der Körper ist ja kein Brennofen oder eine Maschine, er funktioniert also nicht rein nach Zahlenwerten (Kalorien, etc.), sondern reguliert sich zum größten Teil selbst.

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Nein, das ist nicht möglich. Backpulver ist ein rein chemisches Teiglockerungsmittel, während Hefe aus lebendigen Mikroorganismen besteht, welche einen Teig nicht nur lockern, sondern noch verschiedene andere Prozesse in Gang setzen. Die Hefe wandelt teilweise die Getreidestärke in Zucker um, verändert das Getreideeiweiß, das alles sorgt für einen charakteristischen Geschmack und eine eigene Gebäckstruktur, welche je nach Art der Teigführung (viel/wenig Hefe, kurze/lange Teigruhe, warme/kühle Temperatur) unterschiedlich ist.

Zwar gibt es auch Rezepte für Brot, Brötchen und Pizza mit Verwendung von Backpulver, aber überzeugend sind die Ergebnisse auf Dauer nicht. Backpulver nutzt man für Kuchen und diverse Mürbeteiggebäcke, für die meisten anderen Sachen ist Hefe das Mittel der Wahl.

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