Pilze - heterotroph oder autotroph?

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Hallo,

hier zwei gute Antworten, gesehen bei GF :

Antwort von stenopelix 11.05.2011 - 17:20

auto- (= selbst) trophein (= ernähren) --> autotrop = ernährt sich selbst, gewinnt Energie aus Sonnenlicht (photoautotroph) oder chemischen Stoffen (chemoautotroph). Frißt keine anderen Lebewesen.

hetereo (= andere) trophein (=ernähren) --> heterotroph = ernährt sich von anderen, gewinnt Energie und Baustoffe durch das Verdauen anderer Lebewesen.

RatgeberHelden Antwort von jobul 11.05.2011 - 17:17

Die autotrophen Organismen produzieren ihre Nährstoffe mit Hilfe der Foto- oder seltener Chemosynthese selbst. Die Heterotrophen (Tiere, Pilze, viele Bakterien und einige Pflanzen) ernähren sich von dem, was die Autotrophen produziert haben.

Gruß, Emmy

Manche Bakterien haben auch keine Chloroplasten und sind trotzdem autotroph (Chemosynthese!). Nichtsdestotrotz sind Pilze heterotroph, weil sie weder Foto- noch Chemosynthese betreiben.Heterotrophe Organismen sind auf fremde Nährstoffe (Energiequelle) angewiesen. Das Problem mit Zuchtpilzen ist: Wie kommen sie an Nährstoffe ? Pilze, die in Symbiose mit Bäumen leben, beziehen Nährstoffe vom Baum in Austausch für Mineralstoffe. Wie kommen Zuchtpilze an Nährstoffe? Wahrscheinlich ist das Zuchtmedium mit Nährstoffen (organischen Verbindungen) angereichert, so dass diese als Energiequelle dienen können. Was ist aber mit Wiesenchampignons, die nicht in der Nähe von Bäumen wachsen und kein Zuchtmedium zur Verfügung haben?Ich würde darauf tippen, dass die Kuhfladen oder andere Exkremente als Energiequelle in Frage kommen. An Orten, wo keine Exkremente zur Verfügung stehen, sollten auch keine Wiesenchampignons vorkommen.

Pilze besitzen keine Chloroplasten deshalb heterotroph.

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