Ja, das ist eine Steinpilzart, oder besser eine Unterart.

Aufgrund der extremen Seltenheit ist er nur in der wissenschaftlichen Fachliteratur beschrieben. Vielleicht interessieren sich die Fachforen für das Bildmaterial.

Es handelt sich um den Weinrothütigen Steinpilz (Boletus edulis var. fuscoruber). Ein Bindeglied zwischen Steinpilz (edulis) und Schwarzer Steinpilz (aereus). Ähnelt von der Wuchsform aber dem Kiefernsteinpilz (pinicola).

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Wird wohl ein Köhler sein. Ihr habt in der Kinderstube geangelt, denn die kleinen Köhler haben noch nicht den vorspringenden Unterkiefer wie die Alttiere.

Bei einem Köhlerschwarm ist es kaum möglich den Angelköder abzulassen, ohne dass er unterwegs von einem kleinen Köhler geschnappt wird. Dieser wird dann mit dem Ködergewicht in die Tiefe gezogen. Er war also schon dran bevor der Köder scheinbar den Grund berührte.

Wenn ihr wirklich in 140 m Tiefe geangelt habt, werdet ihr den Anbiss vom 30cm-Kleinfisch sowieso kaum gespürt haben.

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Grundsätzliches zum Verständnis. Die Bewohner des Freistaats Sachsen werden zwar Sachsen genannt, haben aber nichts mit dem historischen Volk der Sachsen gemein.

Historisch waren die Sachsen eine Volksgemeinschaft ohne gemeinsamen Führer. Bei Bedarf wurde ein Herzog gewählt. Dazu zählten die Falen (Westfalen, Engern, Ostfalen bis zur Elbe) als südliche Stämme. Und im Norden die Angeln, Friesen und Jüten. Kernland der Sachsen ist das heutige Niedersachsen ohne Friesland, Westfalen und der nördliche Teil von Sachsen-Anhalt.

Die nördlichen Teilstämme, sind nach ständigen Druck der Franken teilweise zum keltischen Britannien (römischer Name) ausgewichen. Zumindest lebten die Kelten im europäischen Binnenland friedlich mit den sächsischen Stämmen zusammen. Richtig müsste man sie als Angeln aus dem Verband der Sachsen bezeichnen. Jedoch wurden die Sachsen real nie von den Franken besiegt. Die Eroberung vom Karl (dem Pseudogroßen) stand nur auf dem Papier, die Sachsen wussten davon nichts und stellten mit Widukind sogar den Vizekaiser, der bei Abwesenheit vom Karl alle Regierungsgeschäfte führte.

Auch heute noch bezeugen die Landschaftsnamen in Britannien die Sachsen. Wie Wessex (Westsachsen), Essex (Ostsachsen), Sussex (Südsachsen). Andere Landschaftsteile (Irland, Wales, Cornwall, Schottland) sind keltisch geblieben.

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Ob Du in Lohals von der Außenmole am Fischerhafen angeln darfst, weiß ich nicht. Zumindest nur Seewärts und nicht im Hafen selbst. An deiner Stelle würde ich zuerst die Angel montieren und ohne jegliche Köder das Werfen üben. Vor Allem geradeaus und einigermaßen zielsicher.

Ansonsten bekommst Du Ärger mit deinen Angelnachbarn, wenn Du ständig quer wirfst und seine Angelschnüre einsammelst.

Beobachte die anderen Angler und auch die angelnden Kinder wie diese angeln.

Wenn Du dann auswerfen kannst, musst Du lernen wie man einen Wattwurm auf den Haken zieht. Auch hierbei schaue vorher den Uferanglern zu, denn das ist nicht so einfach. Kannst aber auch im Fischereihafen einen Plattfisch kaufen und ein kleines Stück der weißen Bauchunterseite als Köder verwenden. Ist manchmal billiger als wenn Du teure Würmer kaufst (Stück nicht unter 1 Krone).

Aber.... mit Angelhaken brauchst Du eine Angelerlaubnis (Fisketegn). Kannst Du beim Postamt bekommen. Kostet von 40 DKK/Tag über 130 DKK/Woche bis 185 DKK/Jahr.

Immer noch Lust ? Wenn Du dann werfen kannst, dann leihe dir ein Fahrrad und fahre zur Ostseite der Insel. Den Hou Fyrvej bis fast zu Ende fahren, dann bist Du direkt an einem guten Angelstrand. Aber auch nicht allein vor Ort.

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Pilze gehören in der Küche eindeutig zum Gemüse.

Im engen Sinn bedeutet Gemüse nichts anderes als "zerkleinerte Nahrung", wobei die Vorsilbe "Ge-" für die unspezifizierte Vielfalt steht. "-müse" hat den Ursprumg aus Mus und ist heute auch im Müsli enthalten. Fleisch ist davon ausgenommen.

Erst in neuer Zeitgeschichte bildete sich aufgrund der besseren Orientierung im Sortiment der Supermärkte eine Trennung zwischen Gemüse, Pilze und Obst aus. Kulinarisch ist das aber falsch, denn Obst kann ebenfalls als Gemüse zubereitet werden und Gemüse auch wie Obst.

Ein Speisepilz ist ein Fruchtkörper wie Obst ohne Kerne, wächst aber wie Wurzelgemüse.

In der Biologie gibt es den Begriff "Gemüse" nicht. Dafür aber "Gemenge".

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Also ein künstlicher Quellteich. Wenn Du dann das Glück hast, dass die Quelle ganzjährig auch bei langer Trockenheit schüttet, drückt die Quelle aus tieferen Gesteinsschichten über Kapillaraufstiege nach oben. Kein freier Sauerstoff aber H²CO³ haltig. Diese Kohlensäure kann durch eine kleine (solar)Springbrunnenpumpe ausgetrieben werden. Übrig bleibt dann ein Teil freier Sauerstoff während das CO² verschwindet. Anders macht es die Natur auch nicht über die Fließhindernisse. Somit hast Du reichlich Sauerstoff.

Als Nächstes muss für eine Beschattung gesorgt werden. möglichst ohne viel Laubeintrag ins Gewässer. Auf keinen Fall irgendwelche Nadelbäume setzen. Es geht nämlich darum, dass die Kleinlebewesen etwas zu Futtern bekommen. Flohkrebse lieben Erle und würden durch Lärche verhungern.

Wobei wir beim nächsten Schritt sind. Wegen Quellwasser brauchst Du Bachflohkrebse im Teich. Die vertragen sich mit den im Grundwasser lebenden Höhlenflohkrebsen. Der Gemeine Flohkrebs würde alsbald in den Gräben abhauen, weil der kein kühles Quellwasser mag.

Zum Ufer hin dann Hochstauden, wie Blutweiderich, Baldrian und Sumpfschwertlilie. Kein Schilf, denn der wuchert alles zu, kein mittelamerikanisches Hechtkraut mit dem die Tiere nichts anfangen können und kein Drüsiges Springkraut welches giftiges Kohlenmonoxid auf die Wasseroberfläche ausdunstet und den normalen Luftaustausch behindert. Eben nur typische Quellflur dulden.

Sollten sich die Bachflohkrebse bald mächtig vermehren, dann ist die Zeit für die Fische gekommen. Die Fische sind dann Selbstversorger.

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Hausmutter ist falsch.

Dein relativ gutes Foto zeigt garantiert eine Pyramideneule und ziemlich sicher eine Svenssons Pyramideneule.

SonjaLP1 liegt absolut richtig.

http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Amphipyra_Berbera

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In Cannobio gibt es ein Angelgeschäft (Negozio pesca). Das ist in der Via Magistris 26, an der Seepromenade.

Die regionale Angelerlaubnis bekommst Du aber bei der Gemeindeverwaltung oder im Touristenbüro. Dort füllst Du den Antrag aus, bekommst einen Zahlschein (Wertmarken) und bezahlst dann im nächsten Postamt (14 EUR). Mit der Quittung gehst Du dann wieder zur ersten Stelle und holst die Erlaubnis ab (Perso nicht vergessen).

Steht auch alles so bei http://www.reisefuehrer-cannobio.com

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Ein Jugendfischereischein reicht nicht aus. Denn damit darfst Du nur auf Friedfisch angeln. Raubfische und Salmoniden sind tabu.

Ein Prüfungsnachweis ist zwingend um im Ostharz eine Salmokarte oder im Westharz eine Gastkarte zu bekommen.

Bleibt nur die Teichanlage Veckenstedt oder der Mühlenteich in Schauen um Forellen zu fangen.

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Schneider hat nichts mit dem gleichnamigen Beruf zu tun. Der Begriff ist sogar sehr viel älter. Wer zu Frühzeiten des Ackerbaus etwas ernten wollte, musste vorher das Getreide schneiden. Wer dabei fleißig war und Glück hatte, so dass die Vorräte für den Winter reichten, war aus dem Schneider. Die anderen mit weniger Glück waren immer noch (Gras)Schneider.

Wer also für die Ernährung vorsorgen konnte war aus dem Schneider. Einer früher, der Andere später. Wer viel Pech hatte blieb Schneider und war auf die Solidargemeinschaft angewiesen..

So auch beim Angeln, denn wer für die Ernährung keinen Beitrag leisten konnte war Schneider.

Entschneidern im Bezug auf ein sächliches Angelgerät ist totaler Unsinn. Der Angler fängt den Fisch und nicht die Angelrute.

Der Begriff "Schneider" wird auch in abgewandelter Form für zwischenmenschliche Erfolgshoffnung verwendet. "Jemand sieht schneidig aus" heißt: er möchte gern ernten (er geht angeln) oder sucht ein Opfer ("aufschneider"). Oft bekommt derjenige "keine Schnitte" beim Objekt der Begierde und geht frustriert als "Schneider" nach Hause. Einziger Trost: "Schneider" sind auch Leute.

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Was hat der Bürgermeister für einen schlechten Anwalt, dass er eine Anzeige zur Tierhalterverordnung zulässt. Diese Verordnung gilt nicht für natürliche Wildtiere. Auch wenn der "Täter" allgemein als "sächliches Tatwerkzeug" gilt, so muss über das Werkzeug auch eine zumindest objektive Gefahr ausgehen.

Für subjektive Gefahren ist in der Natur niemand zuständig. Selbst in den Forstgesetzen wird die eigene Gefahr betont. Wer sich also ins Wasser begibt, welches nicht der natürliche Lebensraum des Menschen ist, muss auch mit Gefahren rechnen. Dazu zählen auch Keim-Infektionen über offene Wunden durch unsauberes Wasser.

Können jetzt also alle Betroffenen bei Ertrinkungsunfällen den Besitzer des Sees oder dem Meer verklagen, weil die Wassertiefe über 20 cm ist ? Selbst in solchen Pfützen ertrinken Menschen. Müssen jetzt die Alpen abgeflacht werden, damit dort keine Unfälle passieren ?

Übrigens... ein Hecht ist nicht giftig. Die Entzündung einer kleinen Bissverletzung ist auf fehlerhafte Nachbehandlung zurückzuführen. Hier sind z.B. Hautantibiotika sehr gefährlich, wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten oder Lagertemperatur ignoriert wurde. Das würde der Kläger aber nicht zugeben.

Ich streite ab, dass es sich um einen Hecht gehandelt haben soll, denn dann wäre nicht nur eine Schramme von 10 cm Länge vorhanden, sondern sehr viele Schrammen.

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Mir sind die Infos zu spärlich. Wie ist der Strand beschaffen ? Sand-, Kies-, Stein- oder direkter Wiesenstrand. Sind dort Tangwälder ? Oder willst Du doch lieber von einer Mole angeln ? Zu welcher Jahreszeit überhaupt ?

Im aktuellen Sommer würde ich für Anfänger eine 3m - 3,20m Rute empfehlen. Mit 30 g Wurfgewicht. Die kannst Du für alle Gegebenheiten nutzen. Schnurstärke 0,30 - 0,35. Stationärrolle 3000er - 4000er. Zumindest reicht das für Hornhechte aus.

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Ja, Du kannst bei deiner Kreisverwaltung (Untere Fischereibehörde) eine Ausnahmegenehmigung beantragen, wenn ein Vorbereitungslehrgang in einem anderen Kreis innerhalb Hessens für dich günstiger ist. Dort kannst Du auch die Prüfung ablegen.

Der Antrag ist nur ein Formblatt. Den dann zuständigen Kreis musst Du angeben. Bei Genehmigung bekommst Du einen Stempel darauf und zeigst diese Genehmigung bei der Anmeldung zum Lehrgang und vor der Prüfung im anderen Landkreis vor.

Hessen hatte schlimme Erfahrungen mit gefälschten Prüfungsnachweisen oder mit "Billiganbietern" gemacht. Damals ein richtiger "Prüfungstourismus" aufgrund einer Gesetzeslücke. Nun werden beim Erstantrag die Prüfungen in anderen Bundesländern nur noch anerkannt, wenn auch der feste Wohnsitz über 6 Monate ausserhalb und danach mehr als 6 Monate innerhalb Hessens war.

Für diese Wohnsitzbestätigung ist die Ausnahmegenehmigung da.

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Für jedes österreichische Bundesland sind die Regeln etwas abweichend.

Du brauchst zuerst eine amtliche Fischer-Gastkarte. Dazu solltest Du deinen deutschen Fischereischein vorzeigen um die Sachkunde nachzuweisen. Die Fischer-Gastkarte gibt es als Jahreskarte und in manchen Bundesländern (z.B.Salzburg) auch als Tages- oder Wochengastkarte. Diese Fischergastkarte gilt nur im jeweiligen Bundesland.

Achtung: Im Burgenland bekommst Du eine Fischergastkarte erst ab dem 18. Lebensjahr.

Erst jetzt hast Du die Möglichkeit eine privatrechtliche Fischerlizenz für ein spezielles Gewässer zu erwerben (bei uns die normale Gastkarte).

Üblich ist, dass bei der erstmaligen Lizenzvergabe gleichzeitig die Gebühr für die Fischer-Gastkarte erhoben wird. Deshalb erscheinen die Gastkartenpreise ziemlich teuer. Den Beleg für die Fischer-Gastkarte solltest Du danach aufbewahren, damit bei der nächsten Fischerlizenz dieser Betrag nicht noch einmal eingefordert wird.

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Megalodone werden mal existiert haben. Viel mehr weiß die Wissenschaft auch nicht. Es sind nur geringfügige Abweichungen an den Zahnfunden, die diese Annahme bestätigen und eine größere Form einer heute existierenden Haiart ausschließen.

Nur anhand der Größe der Zähne lässt sich nicht automatisch auf die Größe des Fisches schließen. Die gefundenen Wirbelfragmente müssen nicht zwingend zum Megalodon gehören. Sicher anzunehmen ist aber eine Länge von 17 m.

Ähnliche Zähne hat der Weiße Hai und der Grönlandhai, die beide um die 8 m lang werden können. Wobei der Grönlandhai durchaus über sagenhafte 500 Jahre alt werden kann, also wesentlich langsamer wächst als ein Weißer Hai. Bedeutet auch, dass ein Weißer Hai gewiss schon an Altersschwäche gestorben ist, wenn ein Grönlandhai erst die Geschlechtsreife erlangt hat.

Letzteres durchaus eine Begründung, weshalb der Megalodon dem Konkurrenzkampf in den warmen Gewässern nicht mehr gewachsen und zum Aussterben verurteilt war.

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Tatsächlich hast Du nur einen Teich, denn der Quellteich in der Vorflut gilt als Fließgewässer und steht unter Quellschutz (§1+§2 WHG). Dir gehört zwar der Grund und Boden aber nicht das Wasser. Ein Wasserrecht konnte bis 2013 im Grundbuch eingetragen oder bestätigt werden. Das ist nun vorbei. Eine (Eigen)Nutzung des Wassers ist jetzt beim Kreis genehmigungspflichtig.

Das würde dabei rauskommen:

Quellteich renovieren mit Auflagen zum Amphibienschutz erlaubt. Kein Fischbesatz und Baden nur ohne chemische Veränderung des Wassers... dürfte aber wegen Quellwasser sowieso zu kalt sein.

Quellteichüberlauf nur ohne Rohr und ohne Absturz.

Der Folgeteich

Darf nur im Nebenschluß betrieben werden. Der Abfluß vom Quellteich muss also um den 2. Teich herumgeführt werden. Dort darfst Du dann 5 Fische einsetzen, die nicht in den oberen Teich oder Bach wandern dürfen. Sollte der untere Teich abgelassen werden, dann nur in die Kanalisation mit entsprechender Gebühr.

Ist der untere Teich ebenfalls ein Quellteich, hast Du ein Problem. Der Nebenschluß bleibt dann bestehen und wenn Fische drin sind und gebadet wird, wird auch das Wasser chemisch verändert und muss in die Kanalisation. Dabei können dann über das Jahr für 6000 qm Abwassergebühren anfallen.

Du kannst aber beide Teiche ohne Rohr und ohne Absturz offen verbinden. Dann aber keine Fische einsetzen. Gebadet wird im 2. Teich nur nach dem Duschen und ohne Sonnencreme.

Achte darauf. dass die Teiche nur so groß bleiben, wie im Liegenschaftskataster angegeben/eingezeichnet. Für Erweiterung und Verbauungen brauchst Du eine Genehmigung. Verbauungen werden zwar abgelehnt, aber für die Durchgängigkeit der beiden Teiche gibt es dann Pluspunkte ;-) Heimlich zu graben ist heutzutage nicht mehr gut, weil auch Dein Teich satellitenüberwacht ist.

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Eher nicht, weil Du für ein paar normale Stiefel schon 95 EUR ausgeben kannst. Ausserdem brauchst Du zwei paar Stiefel. Einmal für normales Wetter und zweitens Thermostiefel für kältere Zeiten. Für 95 EUR kannst Du schon beides bekommen.

Bei Sonneneinstrahlung sind Stiefel die Hölle für die Füsse, weshalb ich dann lieber stabile Dockers anziehe. Die sind auch im gewissen Grad wasserdicht und schlammfest. Bei kalten Boden sind normale Stiefel auch ein Trauma, denn wer kalte Füße hat friert am ganzen Körper und fängt sich schnell andere Krankheiten ein. Hier sind dann Thermostiefel bis zu -10 Grad Bodentemperatur ideal. Oder eben auch Dockers.

Je nach Angelinteresse kann auch eine Wathose nützlich sein.

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Hallo Lexx2008

Verabschiede dich mal von dem Gedanken, einen großen Fisch einfach so aus dem Wasser zu prügeln. Bei Aale ist das zwar ein Muss, und an Angelteichen und beim Hochseeangeln oft auch nötig damit der Fisch an der Schnur nicht alle Schnüre der Mitangler einsammelt. Die Angelruten und Schnüre sind deshalb relativ stabil.

Das sind aber alles Ausnahmen.

Grundsätzlich aber auch: Der Angelrute ist es egal, wie schwer ein Fisch ist. Der Fisch beist nicht in die Angelspitze sondern zieht an der Schnur, die direkt mit der Angelrolle verbunden ist. Die Rute ist nur dafür da um häufige Schwanzschläge und Fluchten abzufedern und als Distanzhalter zum Ufer.

Die erwähnten 9 kg brauchst Du nur dann, wenn Du vom Boot aus am Grund festhängst und über die Angelrute die Schnur abreißen willst. Üblicherweise sollte man das aber vermeiden, da es niemals sicher ist, ob durch ein Haarriß die Rute geschwächt ist (Steinkontakt, Transportschaden).

Ich habe mal einen Angler beobachtet, der mittels einer 10m-Kopfrute mit Gummizug einen 11 pfündigen Karpfen aus dem Mittellandkanal sicher landete. Er hatte am Haken ein normales 0,08 mm Monofil-Vorfach (Tragkraft 800g). Das war eine Meisterleistung, und nach einer halben Stunde war der Fisch im Kescher. Alle Angler im Umfeld applaudierten.

Die Rute hätte höchstens 400 g ohne Kescher tragen können.

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Du machst dort nur den Kurs online.

Die Prüfung ist dann so im Dezember in Isenbüttel am Anglerheim-Tankumsee, sofern nicht ausgebucht. Ansonsten erst nächstes Jahr. Alternativ auch in Hannover beim Anglerverband oder in Fallingbostel. Die Prüfung ist nie online, so dass Du möglichst pünktlich persönlich dort erscheinen solltest.

Die Anmeldung zur Prüfung übernimmt FishingKing, sofern Du einen bestimmten Lernerfolg erreicht hast. Erst dann bekommst Du eine Bescheinigung für die Teilnahme am Vorbereitungskurs. Die brauchst Du nämlich um überhaupt an einer Prüfung teilzunehmen. Kosten bis dahin 95 €.

Wenn Du dann die Prüfung in Isenbüttel, Hannover oder Fallingbostel bestanden hast, kannst Du im Rathaus B in Wolfsburg einen Fischereischein auf Lebenszeit abholen (35 €). Prüfungsurkunde, Passbild und Perso nicht vergessen, sofern Du 14 Jahre alt bist.

Danach kannst Du für viele Gewässer eine Gastangelkarte kaufen oder einem Verein beitreten.

Jetzt erst darfst Du auch angeln.

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